Wir über uns - die Tiprunde

Die Wurzeln, aber noch nicht die Entstehung an sich, unserer bis heute bestehenden Tipliga liegen in den frühesten Jugendmannschaften des heimischen Fußballklubs SV Thomasstadt Kempen.
Dort spielten Achim Meyendriesch, Guido van de Lageweg, Gregor Köppel, Markus Hoffmann, Olaf Müller, Werner Webel und Dirk Heesen schon im Alter ab teilweise 7 Jahren gemeinsam Fußball. Es wurden Freundschaften geschlossen, die auch außerhalb des Fußballfeldes schon mit Aktivitäten verbunden waren. Später stießen auch Oliver Hirschler und Markus Brendel über den Fußball zur Tipliga.

 

Die Tippligisten

Fotografiert im Januar 2017 durch Marta Reinartz

 

 

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Der König von Mallorca

TIPLIGA erweitert Musik-Genre am Ballermann

Die TIPLIGA hat ihr kleines 35-jähriges Jubiläum auf der Partyinsel Mallorca hinter sich gebracht. Flüge und Unterkunft waren durch GUVA erledigt worden, danach nahm das Team MOM das Heft in die Hand.

Zu diesem Zeitpunkt konnten die Organisatoren noch nicht wissen, dass die TIPLIGA steil an einer musikalischen Karriere arbeitete. Am Vorabend vor der Tour saß der Präsident noch im Krankenhaus, da er sich beim Joggen seinen Fuß umschlug und Schlimmstes befürchtete. Bei der Abreise stellte sich jedoch schnell seine „Reisefähigkeit“ heraus.

Ein paar Tage später erwies sich MB als der „Fußkranke“, der auf dem Heimweg zum Hotel ebenfalls umknickte und fortan einen mächtig geschwollenen Fuß hatte.

Im Hotel Planet One kostete die LIGA vom feinsten, sowohl Essen, als auch Getränke. Alles im „Sparpaket“! Oma sei Dank, er hatte dieses Angebot noch rechtzeitig aufgestöbert.

Wir hatten eingecheckt und der erste Weg führte zum Strand, wo sofort der Verzehr von reichlich kaltem Büchsenbier auf dem Plan stand. Und die Suche nach Stefan Knops begann und wurde auch erfolgreich beendet. Er lag nur unweit unserer Stelle, wo er sich später auch mal blicken ließ, um ein gemeinsames Bierchen zu trinken.

Der Brenner aber war was anderes. Team MOM lud zum Badekappen-Schwimmen ein. Meeresgang und Badekappe waren nun ein verpflichtendes Duo, für das es bei der Suche nach dem „König von Mallorca“ auch Punkte gab. Die meisten Schwimmpunkte heimste GUVA, der Dauerschwimmer, ein.

Fürs anschließende Gruppenfoto stand Oma nicht mehr zur Verfügung, da sich sein Kreislauf meldete und er den Gang zurück ins Hotel vorzog. Das Abendessen nahmen wir im HOOTERS ein, wo zudem die Partie der Bayern gegen Belgrad lief.

Der erste Abend führte letztlich ins Oberbayern, doch er dauerte für die meistens nicht mehr so lange. Von Müdigkeit gezeichnet, rief nur noch das Bett. Auch das geplante Treffen mit Knopsi ging schief. Auch Selim und Präsi, als letzte Tippligisten des Abends, kapitulierten. Kurz zuvor hatten sich MB und Oma schon auf die Socken gemacht.

Am zweiten Tag wurde der Strandbesuch erst einmal zeitlich einiges nach hinten verschoben, denn draußen auf der Terrasse hatten wir eine gemütliche Ecke gefunden, in der Olli zum Quiz aufforderte. Dabei selbstverständlich leckeres, kühles Bier!

Am Strand saßen wir verbotenerweise auf der Mauer und die Playlist lief. Natürlich wieder mit Badekappe, rot-weiß, ging es alle Nase lang ab ins Meer. Dabei blieb es aber nicht.

Wir trafen einen St. Huberter Kegelklub, mit ein paar bekannten Gesichtern und waren regelrecht von deren Kellner begeistert, der seine Sache ausgesprochen gut machte. Auch wir profitierten davon und wurden reichlich bedient.

Der Rückweg führte zwangsläufig übers „Kölner“, wo wir uns wie vor fünf Jahren, wieder sauwohl fühlten. Ron erzählte von seinem Lebensweg und ein Fachsimpeln über Hardrock-Bands, war ebenfalls möglich. In der Kneipe konnte man sich wunderbar erholen, von den dutzenden Helmuts vom Strand, die alles in 80-% original verkauften.

Mit gleicher Truppe waren wir dann abends auf der Schinkenstraße zusammen, nachdem wir zuvor das 0:4-Debakel der Borussia gegen Wolfsberg miterleben mussten.

Der längste Aufenthalt galt diesmal der „Rutsche“, in der es aber tierisch heiß war. Und wer zu vorgerückter Stund` mit wem den Heimweg antrat, kann nur in seltenen Fällen passgenau recherchiert werden. Offensichtlich ist aber niemand K.o.-Tropfen oder klauenden Nutten zum Opfer gefallen.

So lagen auch die Wege des Tigers mit einer Strandbekanntschaft im Verborgenen. Er gab aber an, früh das Hotel erreicht zu haben. Alleine ?

Tag Drei am Ballermann hatte wieder dasselbe Vorhaben parat: Auf zum Strand, ran ans Büchsenbier und rein in die Badekappen. Auch eine Art Strand-Boccia, sowie gezielte Würfe in Rasierschaum verklebte Gesichter mit stinkenden Käseflips, sah die weitere Ermittlung des Malle-Königs so vor.

Zum pinkeln und punkten ab ins Meer, obwohl inzwischen bekannt war, dass sich beide Hai-Arten auch vor der Insel Mallorcas ausgebreitet hatten.

Für den Abend war das egal. Gemeinsam spielten wir ein nie endendes Minigolf. Es ging noch einmal zur Schinkenstraße, wo wir zunächst nicht ausreichend Platz hatten. Doch eine Eck-Kneipe bot freie Stehplätze und eine unglaubliche Inspiration, zur Gründung einer neuen Musikband, setzte ein:

Die Fisters of Mercy.

Genau Ollis Thema. Der Introvertierte hoffte wohl, dass auch dieser Abend irgendwann beendet ist, hatten wir doch mittlerweile gedanklich eine ganze CD aufgenommen, samt perversester Vorstellungen unserer Live-Auftritte. Im Oberbayern war dann noch Jürgen Milski zu bewundern …

Der vorletzte Tag stand im Zeichen der Ehrung des Königs von Mallorca. Achim war derjenige, der am Ende die Krone auf hatte und Jürgen Drews den Titel abjagen konnte. Unter anderem spielten wir dafür auch noch das lieb gewonnene Würfelsiel -30- am Tisch im Hotel. Oder besser gesagt, an drei Tischen, weil wir irgendwie immer weiter vorrückten.

Kurze Besuche im Mega-Park und Oberbayern folgten. Doch richtig gut wurde es am Ende noch einmal in der Rockkneipe Excalibur. Nicht mehr von allen besucht. Aber wer hier noch aufkreuzte, kam musikalisch auf seine Kosten. Ein geselliger später Abend.

Am Sonntag waren fünf harte Tage beendet, auf die wir so lange gespart hatten. Ohne Selim übrigens … aber das Sparen hatte sich gelohnt. Ein letzter morgendlicher Strandbesuch, ein Essen und Warten im Hotel und dann trat man die Heimreise an.

Ohne Präsi, der machte noch Urlaub mit Vera und ließ sich dafür direkt vor der Hoteltür abholen.

Es war eine tolle Jahresabschlusstour!

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Fahrrad-Rallye zum 35-jährigen Bestehen

Rad-Rallye 35 Jahre Tipliga

Haus Beyen in Kerken hieß der Startort für die Tagestour, zu der es anlässlich des 35-jährigen Bestehens der LIGA eine Rad-Rallye gab, gespickt mit Quiz-Aufgaben und einer Bierrallye. Urlaubsbedingt fehlte leider MB.

Nach leckerem Frühstück machten sich zwei 4-köpfige Teams, mit verkehrssicheren Rädern, von Kompassen geführt, mit Guva und Oma als jeweiligen Spielleiter, auf und traten gegeneinander an. Es handelte sich um die Teams „Ich dreh doch“ und „Ornella Motti“!

Die ersten Stationen waren quasi ein Kneipen-Dreieck in Aldekerk, wo ein Video zum Thema „Haiku“ gedreht wurde oder ein munteres Stöhnen als Tonaufnahme verlangt war.

Da darüber hinaus Gegenstände besorgt werden mussten, bot sich Zeit, um Alkohol zu trinken. Olli im Team „Ornella Motti“ suchte zwischendurch eine Tankstelle auf, um eine polnische Zeitung zu holen. Vergebens. Aber vieles gelang den Teams. Aufkleber von Feiglingen, eine Playlist deutscher Hits, Eissorten, Apfeltaschen, alte Quittungen u.v.m.! Entweder ins Buch hinein kleben oder sonst irgendwie sammeln.

Auch eine blonde Kellnerin hatte es beiden Teams angetan. Zwischendurch versorgten die Spielleiter die Rate-Truppen mit weiteren Aufgaben vom Handy aus. Eigens eine App wurde dazu installiert. Wie endet das schwedische Pokalfinale, galt es zu tippen.

Durch die grüne Landschaft hindurch, mit einem weiteren Stopp an einer kleinen Kapelle, in der es Bilder zu suchen gab, hieß das nächste Zwischenziel Eyller See. Davor auch noch der Eyller Forrest, wo zum Tanz aufgefordert wurde. Präsi tanzte Walzer mit der Freundin seines früheren Nachbarn. So klein ist die Welt. Achim, im zweiten Team, fand gleichfalls eine Tanzpartnerin.

Punkte aus der Tipliga-Historie wurden angesteuert. Am Eyller See trafen beide Teams dann wieder aufeinander und bei einer längeren Bierpause konnten Erlebnisse ausgetauscht werden. MB mit einer FC-Aufgabe war in die Rallye integriert.
Er weilte auf Formentera. Eine schwierige Mathematik-Aufgabe zu einem Autokauf, war ne Nummer für Olli.

Wieder auf die Räder gestiegen, radelten wir zum Präsidenten, wo zwei Kisten Bier als Proviant mitgenommen wurden, die der baldigen Bier-Rallye dienten. Davor war aber noch eine schöne Pause im Biergarten der Sandkaul angesagt.

An der Wachtendonker Burgruine jedoch blieben die Drahtesel für längere Zeit stehen, denn jetzt wechselte der Modus von `Rad` auf `Fuß`!

Einmal im Viereck und an der Paddeltankstelle Holleshof vorbei, folgten ein paar praktische Spielchen, wie das Streichholzpusten. Team „Ornella Motti“ zeigte sich dabei erfolgreicher. Auch Römpömpöm , Pringels Ploppen oder Wappen Malen mit dem Mund, sorgten für Stimmung und heiße Diskussionen.

Das Spiel „Autorennen“ an der Schnur und „Eierkarton“ waren mit im Programm und ein eine Runde Schiffe versenken, in der Variante des verzweifelten Olli gegen Michi.

Wieder an der Ruine angekommen, wurde notiert. Dann ging es weiter … die Truppen trennten sich wieder. Die einen zum Sportplatz Laerheide, die anderen zur Fluchtburg. Die Konzentration und auch die Kondition ließen nach. Für Markus Hoffmann, der am nächsten Tag arbeiten musste, folgte der angekündigte Ausstieg.

Vom Treffpunkt Meyendriesch wusste Spielleiter Guva nichts oder nichts mehr und so fanden beide Seiten erst wieder an der Fluchtburg zusammen ein. Man musste aber noch eine Rothaarige in den Chat setzen, an einem 80er-Musik-Quiz teilnehmen und aufgrund von Hinweisen berühmte Filme suchen.

Dann setzte der Endspurt nach Kempen ein, den man inzwischen aber auch herbeisehnte. Die Spielchen und Aufgaben sind nicht abschließend erwähnt, es fehlen noch welche. Angekommen im Wirtshaus, wurde es schnell wieder gemütlich.

Bei Haxe und sonstigen Speisen ließen wir es uns zum Abschluss noch einmal so richtig gut gehen, freuten uns, dass Olli Tour-Hero wurde, da sein Wunsch-Lied „Warum hast du nicht nein gesagt“ ertönte und staunten zu später Stund` noch über Kossi, der dreimal auf seinem Fahrrad zu uns zurückkehrte.

Auch Schmicko saß bei uns und plauderte und plauderte … Er konnte sich allerdings nicht mehr ganz so klar ausdrücken.
Er und seine Truppe hatten eine Bossel-Tour von Mülhausen nach Kempen hinter sich.

Bis tief in die Nacht ging es nicht. Alle waren kaputt von 30 Kilometern Fahrradfahrt, viel Alkohol und vielen Aufgaben. Machte aber nix weiter, denn es blieb ganztägig trocken und das Programm war abwechslungsreich. Die LIGA war um ein schönes Event reicher.

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Nach Heikos Wurf kam die Wende

Nach Heikos Wurf kam die Wende

Am 19. Verbandstreffen vom 18. Mai 2019, nahmen insgesamt 14 Leute teil.

PFB: Oma Müller, Achim Meyendriesch, Michael Stenzel, Selim Gega, Markus Brendel, Oliver Hirschler, Guido van de Lageweg und Dirk Heesen.

SFV: Kai Maihöfer, Stefan Knops, Michael Renz, Heiko Grabe, Achim Gaida
und Lars Bosserhoff.

Das diesmalige Treffen fand beim Segel- und Kanuklub WSV am de Witt-See in Leuth statt und bot nach der Begrüßung mit einem Kanupolo-Spiel ein weiteres Highlight der gemeinsamen Geschichte auf.

Bei angenehmen Temperaturen hatten sich irgendwann alle Spieler auf dem See eingefunden und Urs Heggen, der Schiedsrichter des Spektakels, wollte loslegen.

Er kam aber nicht dazu, weil bereits vor dem ersten Anpfiff vier Boote gekentert waren. Ein mühsames zur Seite schwimmen, Boot an Land ziehen und neu einsteigen, ging also der Spieleinweisung voraus.

Dann aber begannen 2x15 Minuten Kanupolo PFB gegen SFV. Ein Spielfluss war zunächst nicht zu erkennen, jeder war nur mit sich, seinem Boot und dem langen Ruder beschäftigt. Spitzenreiter blieb Guido, der 4 bis 5-mal umkippte und sich dann auch meistens nur noch an der eigenen Torstange festhielt.

Mit fortlaufender Zeit aber, setzten Geschick und Gefühl ein, so dass die zweite Halbzeit ansehnlicher wurde, als der erste Durchgang. Darin war der SFV nach einigen vergebenen PFB-Möglichkeiten, durch Achim Gaida mit 0:1 in Führung gegangen.

Die zweite Hälfte eröffnete der SFV offensiv und Heiko Grabe stand plötzlich alleine, unbedrängt vor dem PFB-Gehäuse. Er hätte der Matchwinner werden können, doch die 2.40m Höhe waren für Heiko quasi unerreichbar. Er schmiss
den Ball unters Netz.

Die Strafe folgte, denn mit Achim Meyendriesch glich der Gastgeber zum 1:1 aus. Aus dem Gewühl heraus, blieb Achim cool und verwandelte. Nun gelang es beiden Teams, nennen wir es mal, Angriffe zu starten und beide erspielten sich Chancen, die aber nicht genutzt wurden.

In der Schlussphase jubelte der PFB, denn Markus Brendel, geschickt freigespielt, behielt Nerven und sorgte für die 2:1-Führung. Mit seinem 2. Treffer machte Achim Meyendriesch dann den Sack zu, denn nach dem 3:1 verkündete Schiri Urs nur noch eine Restspielzeit von 2 Minuten.

Die Gaudi war beendet und beide Tipprunden doch sichtlich gezeichnet, aber zufrieden. Das hatte wirklich viel Spaß gemacht. Den meisten jedenfalls.

Bei schöner Kulisse am See, wurde die Folgezeit zum Ausruhen und Grillen genutzt. Selbstverständlich lief die Fußballbundesliga, in der es nach frühen Bayern-Toren nun wirklich nicht mehr spannend war.

Deshalb rückte das Resultat zwischen den beiden Borussen-Teams mehr und mehr in den Fokus. Dabei gab Knöpfchen bekannt, dass die SFV-Runde alleine 8x auf dem BVB setzte, der die Partie in Mönchengladbach am Ende mit 2:0 gewann.

Nach 4-jähriger Serie, nun das: Tipp-Sieg der Surrealisten und Schandtat durch den PFB. Au weia. Olli wurde als Tipp-Letzter auserkoren, den sehr knappen Badeanzug, den der SFV besorgt hatte, anzuziehen. Nach einem langen inneren Konflikt, fasste Olli sich ein Herz und zeigte, dass er einfach alles tragen kann. Bo-rat, war das ansehnlich.

Dann war Schluss mit lustig. Der PFB-Präsi erklärte seinen Vize, Oma Müller, zum Spielleiter der Kurzspiele „Minute to win it“!
Schon nach Spiel 1 wollte Oma aufgeben, weil seine Entscheidung zugunsten des PFB beim „Becher Stapeln“ übergangen wurde. Im Widerholungsduell sicherte sich der PFB-Präsi dann aber gegen Achim Gaida den ersten Punkt.

Im anschließenden „Matten-Rutschen“ glich der SFV aus. Die Dortmunder waren schon langsam, wurden von den Gladbachern in Sachen Schnecken-Tempo aber noch getoppt. Spannend blieb es im „Streichholz-Pusten“, wo der Gastgeber  16 Hölzer im Eimer unterbrachte, die Gäste 11. Prompt folgte aber der erneute Ausgleich zum 2:2 beim „Becher vom Tisch pusten“, wo es noch enger herging und sogar ein Entscheidungs-Pusten zwischen Oma und Majo hermusste.

Beide Verbände setzten nun den Joker beim „Tischtennisball-Stapeln“. Noch einmal in die Hütte verlagert, fand hier Rücken-an-Rücken ein zeitgleiches Duell statt. Laut, aufreibend, aber auch wieder spannend.

Das Duo Michi Stenzel und Achim Meyendriesch sicherte hier der eigenen Truppe den Punkt und aufgrund des Jokers, gesellte sich ein weiterer hinzu.

Auf dem Plan standen noch das „Büro-Tennis“ und das „Murmeln halten“. Gleicht der SFV durch zwei Siege noch auf 4:4 aus und darf dann selbst ein Entscheidungsspiel wählen ? Antwort: Nein !

Beim „Büro-Tennis“ machte der PFB es, in wieder spannenden Duellen, klar. Olli Hirschler und Dirk Heesen zeigten hier von allen das größte Talent, mit dem einfachen Trick, das Papier per Klemmbrett hoch in die Luft zu schleudern und so mehr Zeit zum Zielen zu behalten. Aber auch Majo war engagiert. So sehr, dass er sich eine leichte Zerrung holte. Das muss man beim Büro-Tennis erst mal schaffen.

Der Endstand lautete 5:2 für Phantasien und der Wanderpokal blieb in Reihen des Gastgebers. „Murmeln halten“ wurde noch mehrfach angeboten, jedoch aber abgelehnt.

Am Abend hatte Regen eingesetzt. Wir blieben in der Hütte, zur Siegerehrung und um den netten Ausklang des Tages durchzuführen. Die Gaida Sons als Champions-League-Sieger wurden geehrt, die Knops Pingels als SFV-Meister, die Gillette Hoffmann in Abwesenheit, als PFB-Meister.

Eine tolle Idee hatte Knöpfchen im Hinblick auf das nächstjährig anstehende Jubiläum. Irgendwo Party mit einer Übernachtung. So das ganz grobe Motto, das allen Beteiligten sehr gefiel.

Ein gelungener Saisonabschluss schloss seine Pforten und auf den nächsten darf man sich jetzt schon freuen. Selten: Aber nach Kempen wollte niemand mehr.

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Darklight-Minigolf und Video-Nikoläuse

Darklight-Minigolf und Video-Nikoläuse

Am 15. Dezember 2018, hieß es auf ins VENGA, um die Weihnachtsfeier mit Frühstück zu beginnen. Nicht komplett, denn MB saß noch beim Friseur und auch Selim fehlte. Er kehrte morgendlich erst einmal von einer Porsche-Party zurück und gesellte sich ab 11 Uhr ab Bahnhof Kempen zu uns. Eine Leistung!

Als MB im VENGA erschienen war, konnte die Fahrt nach Düsseldorf zum 3D-Darklight-Minigolf losgehen.

Bis dato hatte GUVA schon Fußball-Tipps und einen Tipp zum diesjährigen Nikolaus eingeholt. Jeder bekam wohl einen eigenen, was bei der Tippabgabe zu leichter Verwirrung führte.

Unterwegs im Zug floss schon ordentlich Weg-Bier und angekommen in der Landeshauptstadt ließ der Minigolf-Act noch etwas auf sich warten. Erst einmal begaben wir uns ins UERIGE, wo natürlich weiter getrunken, zum Chrismas-Hero aber auch Becher gestapelt worden. Präsi stapelte wie aus einem Guss und setzte sich damit an die Spitze.

Im Anschluss daran, folgte dann aber das 3D-Golfen, unterteilt in zwei Teams. Im Harmonie-Team lief alles glatt, in Team mit Albany und Oma kam es erwartungsgemäß zu Diskussionen. Selim hat wieder mal Regeln überhört und wunderte sich, wieso er nicht weiterspielen durfte.

Michi zeichnete sich in der Minigolfhalle, in der übrigens Bier getrunken werden durfte, als Bester aus. Zur Übernahme der Führung reichte es aber nicht, da Präsi sich als Zweitbester entpuppte.

Jetzt zurück zum Bahnhof und auf nach Kempen. Mit einem Weg-Bier versteht sich. Wieder in der Heimat angekommen, hatte die LIGA Hunger und der Grieche am Kuhtor wurde aufgesucht.

Für eine relativ kurze Zeit konnten wir den runden Tisch kriegen und es setzte eine Art Speed-Essen ein. Danach reichten einige Schritte, denn das nächste Ziel lautete Wohnung Markus Hoffmann.

Dort erläuterte GUVA, dass kein Nikolaus zur Tür hineinkommt, statt dessen bot er eine digitale Präsentation der Sonderklasse.

Für jeden einzelnen Tippligisten las per Videobotschaft ein anderer die zurückliegenden Anekdoten des Jahres vor. Oder auch mal zwei gleichzeitig, wie Vera und Heike für Michi. Jenny hatte Selim im Visier, Hussi bekam Olli und Ralf Meyendriesch seinen Bruder Achim. Aber der Brüller schlechthin war die Vorstellung des Mexikaners, bekannt aus YOUTUBE, zu dem GUVA einen Untertitel auf Oma Müller beisteuerte. Einfach geil. Unsere Lachmuskeln waren bis in den letzten Winkel gefordert.

Als das Spektakel nach einer Dreiviertelstunde beendet war, erhielt der Organisator berechtigtes Sonderlob und verteilte dann auch noch Geschenke an die Runde. Präsi legte Weihnachtsgebäck bei und nun wurde geblasen.

Mit aufzublasenden Luftballons mussten Pappbecher vom Tisch herunter gepustet werden. Hier war Oma unangefochten. Er projezierte quasi seine Sprachgeschwindigkeit in den Ballon.

Zum Endspurt ging es nun in die Stadt - genau gesagt ins Maulis. Auf der Zielgeraden zur Ermittlung des X-Mas-Hero, warteten noch Looping Lui und das immer beliebter werdende Würfelspiel 30.

Begleitet wurde der Wettbewerb von Bier, Bier, Bier und nochmal Bier und (siehe da) auch noch Korn mit Brause. Und er war spannend. Neben Präsi, waren mit Achim, Michi, Oma und dem Tiger, weitere Kandidaten im Rennen. Doch an diesem Abend zog das Staatsoberhaupt mit guten Ergebnissen im Looping Lui und dem Würfelspiel seinen Start-Ziel-Sieg eiskalt durch und freute sich am Ende über den Gewinn eines Amazon-Gutscheins.

„Dat Ding zieh ich durch“, so verspürte der Präsi eine magische Eingebung, die ihm zu sagen schien, heute kann es nicht schief gehen. Schief ging für Bruno die Ausweiskontrolle, die er dann sogleich in eine Runde „Kurze“ ummünzte.

Und es ging noch was anderes schief. Während wir zum „Finale“ der Weihnachtsfeier Platz genommen hatten, vermissten wir jemanden: Markus Brendel! Wo zum Donner war MB ? Er hatte gleichfalls das MAULIS erreicht, ging dort direkt zum Klo und fand uns nach seiner Rückkehr nicht mehr. Dabei waren wir lediglich an ihm vorbei, hinten in der Dart-Ecke gelandet.

Sein nächster Standort aber war dann das TREPPCHEN, wo wir ihn, allerdings deutlich später, mit zumindest noch drei Tippligisten wieder auftreiben konnten.

Michi, Guva, Albany, Tiger und Olli waren nicht mehr mit dabei. Sie hatten relativ früh die Segel gestrichen, dürften aber wie alle anderen, mit der Weihnachtsfeier sehr zufrieden gewesen sein.

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Das sieht doch schon mal gut aus

Eine Geschichte von zwei neuen Hai-Arten, einer Kiffer-Bude und der ständigen Angst operiert zu werden.

* * *

Als acht Erlebnis-Reisende der TIPLIGA am 13. September 2018, das Heimatland eines Mitstreiters, nämlich ALBANY, entdecken wollten, gingen sie noch vom reibungslosen Ablauf der Erlebnisreise aus.

Sie waren ausgestattet mit Future-Turnschuhen, aus eigenen Reihen gesponsert. Der Reisende Michi war deswegen hin und weg.

Sie waren motiviert durch Präsidenten-Verse, mit Empfehlung zu einer südländischen Einstellung, da der Reiseleiter als Chaot einzustufen war.

Sie kannten bereits ihre Zimmerbelegungen, die der Reisende Achim kundgetan und mit albanischen Fußballnamen betitelt hatte. Und sie waren musikalisch gut bestückt, dank reich gefüllter Playlist. Nur auf eines waren sie nicht vorbereitet: Auf Austrian Airlines!

Schnell schickten die Reisenden ihrem daheim gebliebenen Kumpel, dem Tiger, erste Tour-Fotos, die er prompt mit dem Satz kommentierte: „Ja das sieht doch schon mal gut aus“, was sich zum Leitspruch im beliebten Whats-App-Chat entwickelte.

Aber zurück zur Airline. Da der Flieger in Düsseldorf verspätet startete, schaute die Erlebnis-Reisegruppe, die sich noch durch den kompletten Wiener Flughafen samt Passkontrolle gehetzt hatte, wie die Rolltreppe am Anschlussflieger langsam zurückgezogen wurde.

Zwei Frustbier im Flughafen und ein Formel-1-Taxifahrer, der die Meute zum Hotel nach Rust fuhr, war die Folge. Das Hotel bot viel Komfort und sehr leckere Omeletts, von denen der Reisende Achim gleich drei verspeiste. ABER ES WOLLTE NIEMAND NACH RUST.

Ein Tag der Erlebnisreise war platt. Am Folgetag startete die erste Tirana-Maschine erst mittags und wieder mit Verspätung. Fassungslosigkeit in allen Köpfen, aber der Reisende Guva machte Mut mit dem Hinweis einer finanziellen Rückerstattung.

Die Reisegruppe hüpfte nach Ankunft in Tirana in einen Kleinbus, startete die Playlist und holte recht bald Bier heran. Ein erstes Tour-Gefühl. Kurz vor Erreichen Dhermis, folgte ein Abendessen in den Bergen. Lecker. Zuvor plädierte der Reisende Oma noch dafür, den Bierkonsum zu reduzieren, damit weniger gepinkelt wird. Quatsch!

Als Dhermi dann tatsächlich erreicht war, stellte man ironisch fest, dass das verdammt schnell ging. Einchecken, dann ein Promenadengang hin zu einer Art Disco-Terrasse mit scheiß Musik. Das war aber fast schon egal. Die Erlebnis-Reisegruppe setzte jetzt alles auf die drei folgenden Tagen.

… und sollte auch endlich belohnt werden !

Der herrliche nächste Tag startete mit Frühstück und dem Beginn des Albany-Wettbewerbes in Form von Tiger-Gedächtnis-Bingo. Ihm zu Ehren wurde also BINGO gespielt und gleich sollte der Reisende Präsi gefuscht haben. Weit gefehlt. Die betreffende Nr. 1 gab es nicht zweimal, sie wurde lediglich wieder in den Pott geschmissen und deshalb zweimal gezogen.

Das anschließende „Ich dreh doch“ (Flummi im Glas drehen), wurde vom Reisenden Olli falsch verstanden. Der Flummi sollte nicht auf ewig gedreht werden. Ein kurzer Zug an Ollis Arm beendete den Drehwurm.

Nun rüber zum Strand. Die Sonne lachte, das Wasser war glasklar, der Blick aufs Meer, den Sand und die Berge atemberaubend. Eine Bootstour wurde abgelehnt, statt dessen ein albanischer Bier-Esel, im Takt von einer Stunde, installiert und die Spielchen nahmen ihren Lauf. Oder man könnte sagen, sie blieben beim „Fäden ziehen“ erstmal stecken.

Die Ausführung war nicht mehr bekannt, so wurde aus einem geplanten Schnellspiel, ein Spektakel über den halben Nachmittag hinweg. Mit immer wechselnden Regeln. Bester Fädenzieher: der Reisende Achim.

Es folgten weitere Spielchen, wie Münzen Drehen, Löffel-Katapult und Münzen Werfen. Zwischendrin freute sich der größte Teil der Reisegruppe über den 2:1-Erfolg der Borussia über Schalke und jede Menge Goldtipps. Das alles beim Abendessen am Tisch und auf dem Weg zum nächsten Lokal.

Ausklang fand der zweite Dhermi-Abend genau dort: Auf der Terrasse des nächsten Lokals, wo munter das Würfelspiel -30- gespielt wurde und für wirklich „gute Lohne“ sorgte. Urlaubsstimmung pur!

Auf dem späten Heimweg stoppten die Reisenden Guva, MB und Präsi mit ihrem Reiseleiter Selim noch an der Kiffer-Bude am Strand. Der vollgedröhnte Inhaber freute sich so sehr über den späten Besuch, dass er seine Leute schnell ein Stück Strandweg abbrechen ließ, um das Lagerfeuer wieder zu entfachen. Dann reichte er auch schon die erste „Hooka“. Sehr zur Freude des Reisenden MB. In trauter Verbundenheit kiffte und paffte man miteinander. Ein Erlebnis!

Der dritte Dhermi-Tag, begann mit Frühstück und der Möglichkeit, am Quiz teilzunehmen. Ein paar Strategen verzichteten, die Mehrheit stieg ein und war erfolgreich. Der Erfolgreichste war der Reisende Guva. Oma aber wusste den schnellsten gemessenen Handballwurf mit 122 km/h. Respekt.

Beim Blatt Ansaugen war es wieder Guva, der die Bestmarke brachte, wogegen Selim, der Reiseleiter selbst, den Tampon-Lauf gewann.

Ja, ja. Zu diesem Zeitpunkt war er wieder zur Reisegruppe zurückgekehrt, nachdem er eine Dreiviertelstunde für `ne Tüte Bier unterwegs war. Aber stets in Sichtweite. Doch großes Lob: er regelte hier alles!

Zwar war die Erlebnis-Reisegruppe schwer spielerisch beschäftigt, doch keineswegs ausschließlich. Zeit bot sich genug, am Strand zu faulenzen und dabei den albanischen Gestalten zuzuschauen, die damit zu tun hatten, rings um die Reisegruppe herum, alles abzubauen.

Außerdem zog es die Gruppe sehr gerne ins Meer. Wegen des erquickenden Wassers - ja. Aber vielmehr spekulierte man auf die Dienste der neu entdeckten Hai-Art - dem Schwanzlutscher-Hai. Dummerweise war das Baden gleichermaßen mit einem Risiko verbunden.

Denn in exakt dem gleichen Meer, war zur gleichen Zeit auch der Arschficker-Hai unterwegs. Als der Reisende Oma zu seiner etwas weit hinausgeschwommenen Gruppe schwamm, ruckelte er plötzlich. Sofort vermutete man, dass hier die zweite Spezi zugeschlagen hatte: der Arschficker-Hai.

Zurück zwischen den Strand-Liegen, servierte jeder mal als Kellner. In entsprechendem Outfit versteht sich. Bester aller wurde der Erlebnisreisende Oma, der als einziger allen sieben Gästen das richtige Getränk ausschenkte. Zu beachten war dabei, dass nach der Bestellung die Plätze getauscht wurden. Prost: Jedes Mal ein halbes Bier.

Nicht das die Spiele schon aufregend genug waren, setzte mehrfach auch noch der „Warschau-Effekt“ ein, wie Spielleiter Präsi ihn wegen der gleichen Weise die Tabelle durcheinander zu wirbeln (vgl. Warschau 2017), nannte.

Am Strand oder in der Strandbar, endete das Abenteuer Dhermi und die Reisegruppe trat noch am selben Nachmittag den Rückweg nach Tirana an. Falsch, sogar einer mehr. Denn der Reiseleiter nahm noch einen Landsmann mit, der sich in Vlore als Ex-Knacki bei der Polizei melden musste.

Dass es sich hier um einen Drogenkriminellen handelte, schockte die Abenteuer-Truppe nicht. Im Gegenteil. Alle waren erleichtert, dass es sich nicht um einen Arzt handelte. Denn die ständige Angst operiert zu werden, um den Organ-Handel anzukurbeln, herrschte vor.

In Vlore bot der Reiseleiter das bislang schönste Ambiente. Nachdem er den Bus durch Marihuana-Berge (der Duft klebte in der Nase) steuerte, offenbarte sich auf dem Gipfel bei herrlichstem Meer- u. Berge-Blick ein Restaurant, wo die Abenteurer auf der Terrasse Platz nahmen.

Nach aufreibender Bestellung, musste man leider auf gezapftes Bier und Fisch verzichten. Diese Wünsche wurden durch Ziege und Lamm ersetzt.

Würfeln über 30 Sekunden machte den Reisenden Guva zum Albany-Sieger. Am nächsten Tag bekannt gegeben. Deutlich intensiver in Erinnerung blieb aber, der fehlerfreie Gesangsvortrag des ALBANY-Songs. Von Guido gesungen, von Selim gefilmt.

Am sehr späten Abend erreichte der Tross endlich Tirana. Im Bus mal eingepennt, gerädert und fertig, gingen alle von einem Absacker Nähe des Hotels aus. Insbesondere weil der Reiseleiter bei Mama schlafen wollte.

Es kam anders. Mit dem Balkanjungen an der Spitze, zeigte genau dieser seine Heimatstadt bei einem ausgedehnten Spaziergang durch Tirana mit der Endstation „Billionaire“. Dort nahm die Gruppe dann aber das endgültig letzte Getränk des Tages und philosophierte über Bettel- und Klaukinder, die am Eingang standen.

Der kommende Tirana-Morgen war mit einem Lauf im Viereck, nicht wirklich der Rede wert. Der Reisende Guva hatte sich hier eine Stunde mehr gegönnt. Das anschließende Café mit Bierverzehr, war da schon besser. Dann noch ein Einkaufszentrum und die Rückfahrt zum Flughafen.

Generell klappte die Rückreise ohne Vorkommnisse und es liefen die Hochrechnungen, wieviel Geld die Rückerstattung bringen wird. Zwischendurch wurde der Abenteurer MB immer wieder mal gefragt, wie der FC gespielt hat. Denn Sonntags rollte in Kölle der Ball, wo der phänomenale SC Paderborn mit 5:3 gewann.

In Düsseldorf endete das, was auch exakt so angekündigt worden war: Eine echte Erlebnisreise - und zwar eine sehr schöne!

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Verbandstreffen 2018

Eine Zusammenkunft mit Aktion und Gemütlichkeit

Die SFV-Stammtipper Majo, Knopsi, Heiko, Matthes, Lars und Achim, hatten sich noch mit Matthes Sohn Aaron und eventuellem Neueinsteiger, Karsten, verstärkt und empfingen den PFB zum 18. Verbandstreffen.

Die Sache war zweigeteilt geplant und wurde auch so ausgeführt. Erster Schauplatz war eine große Wiese, zwischen Neubaugebiet und Asylheim, in Hamminkeln. Wir kamen leicht verspätet, per Porsche-Bus, an.

Mit Achim, Markus Hoffmann, Michi, Selim und Markus Brendel, waren hier sechs Stammkräfte am Werk, die noch auf MB`s Bruder Bernd setzen konnten. Insgesamt waren 15 Teilnehmer dann eine runde Sache.

Majo, seines Zeichens SFV-Präsident, begrüßte die Runden und verwies aufs kühle Bier, geschützt unterm Schirm und den offenen Toiletten am Rande der Wiese. Also wildpinkeln. Sonniges Wetter inklusive.

Wir begannen zu spielen, im so genannten „Ewigen Spielduell“, wo die Gastgeber als Titelträger angetreten waren. Die erste Rutsche hieß FRISBEE. Sicheres Werfen und gekonntes Schnappen, war gefragt. In den unzähligen Probewürfen gelang das auch mehrfach. Nur als es ernst wurde, ging es meistens in die Hose. Knapp besser: Wir - der PFB.

Das sollte es aber für längere Zeit gewesen sein. Für die SFV-er begann jetzt erst mal ein Siegestaumel. Im VÖLKERBALL deutlich spritziger und filigraner, im WIKINGERKEGELN besser und das FLUNKYBALL-DUELL gewonnen, lag der Gastgeber passabel 3:1 vorne. Beim Kegeln war das Duell Lars/Karsten gegen Selim/Michi echt hochklassig.

Da kam die Pause am Bierzelttisch zur Bundesliga-Zeit gerade recht. Nur für ein Gruppenfoto, geschossen vom Nachbarn aus dem Asylheim, musste man nochmal herhalten. Beide Borussen-Teams unterlagen in ihren Spielen. Die Dortmunder in Hoffenheim, die Gladbacher beim HSV.

An der Stelle, wo sonst meist die Umschläge mit den Tipps geöffnet werden, einigten sich beide Präsidenten auf eine komplette Siegerehrung, erst in der Kneipe - dem zweiten Schauplatz des Tages.

Die lag nur wenige hundert Meter entfernt, wurde aber dennoch per Fahrzeugen anvisiert. Dort angekommen, folgte die nächste Pause mit leckerem Essen. Der gemütliche Teil, draußen auf der Terrasse, bei immer noch herrlichem Wetter, war erreicht. Es war klasse.

Die Tipp-Meister wurden geehrt. Markus Brendel in der Gladbach-Runde, Achim Gaida bei den Dortmundern.

Danach die Superliga-Meister. Stefan Knops im SFV und Peter Beenen im PFB. Über beiden Meistern natürlich der UA-Champ, der diesmal kein geringerer war, als Kai „Majo“ Maihöfer, selbst.
… und das Tippduell mit Schandtat ?

Ach ja, da war noch was. Aus Sicht der Surrealisten nix Neues, sondern das Übliche. Majo schaute ungläubig und fand die verzweifelten Worte: „Die haben alleine 6 mal 2:1 auf Hamburg“!

In Zahlen belief sich der Vergleich auf 34:21 für die Gladbach-Tipprunde. Folgerichtig ließ der PFB-Präsident die Gastgeber in einer Reihe sitzen, um die nächste Schandtat verüben zu lassen: Face the Cookie !

Aaron musste aufgrund Nussallergie passen, die restlichen 7 SFV-er versuchten Schokostücke ohne ihre Hände von der Stirn in den Mund zu bekommen. Karsten schaffte es vorbildlich. Achim Gaida wurde von Markus Hoffmann gefragt, ob er Tourette hat. Wie die Videoaufnahme später zeigte.

Es war wirklich zum Schießen. Einmal darauf eingefahren, kam die Frage auf, was die PFB-Schandtat denn so macht ?
Die liegt in verstaubter Schatulle, wird aber eines Tages zur Geltung kommen, so die Atwort!

Nun nahmen wir nochmal Fahrt bei den Spielchen auf. Das VIER GEWINNT war ein Präsidentenduell, welches Majo im Wiederholungsspiel gewann. In erster Ausführung war er aber sehr deutlich vom eigenen Volk vor einem Fehlwurf gewarnt worden. Zunächst 4:1.

Im FINGER-ELFMETER und auch im anschließenden PROMILLE-SCHNELL-SCHACH vermochten wir PFB-er die Punkte auf unsere Seite zu holen. Knopsi wollte hier gerne ein altes Altstadtwachen-Duell aufleben lassen, doch Heiko hatte den PFB-Präsidenten schon eher gefragt.

Nur noch 4:3 für den SFV. Denkste !
Denn an dieser Stelle folgte eine äußerst faire Geste des Gastgebers, der das VIER GEWINNT wieder aus der Wertung nahm und beim Stand von nun 3:3, das alles entscheidende Duell ankündigte: FANGBALL.

Eine Spezialdisziplin von Lars Bosserhoff, wie man aus einem älteren Treffen ja schon wusste. Eines wurde hier, egal bei wem, deutlich. Der Alkohol tat sein Übriges, als die geschleuderten Bälle wieder aufgefangen werden mussten.
Im Kreise stehend, SFV stets neben PFB, erwies Achim Meyendriesch sich mit 10 Einzelfängen als der erfolgreichste.

Das reichte zum 3:4 und schwubs, war der Siegerpokal wieder in Händen der Phantasier. Majo ließ sich zwar Zeit mit der letzten Verleihung, doch et half ja nix !

Dann wurde der Zweikampf aber schnell wieder zur Nebensache und wir saßen noch eine ganze Weile zusammen, ehe die Idee des gemeinsamen Besuchs im Festzelt aufkam. Dort allerdings angekommen, war es wohl nicht zuletzt der Eintritt,
der uns zur Entscheidung der direkten Heimreise brachte.

Ein tolles Event fand sein Ende und schon jetzt darf man sich aufs nächste Jahr freuen. 

 

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Per Siebensine zum Bauerngolf

Per Sieben-Sine zum Bauern-Golf


Im VENGA war reichhaltiges Frühstück gedeckt und sieben Tippligisten starteten an einem herrlichen Frühlingstag zur Tagestour. Mitplaner MB musste wegen einer Schleimbeutel-OP leider passen, erschien aber zum Frühstück und lehnte dabei Bier ab (!). Unfassbar.

Selim war vom MOM-Team nicht mehr berücksichtigt worden, nachdem er eine Hochzeit bekannt gab. Mitfahren wäre wohl teils möglich gewesen, scheiterte aber an fehlender Kommunikation unter den Beteiligten.

Die Deutsche Bahn brachte uns nach Kleve und auf der 40-minütigen Fahrt begann der Tiger schon mal ein paar Quizfragen zu stellen, die zum Tages-Hero dazugehörten. Der kulinarische Wegbegleiter „Paderborner“ fand wenig Anklang. Markenbier wäre hipp gewesen.

Nach Ankunft am Klever Bahnhof, verbrachte uns ein Kleinbusfahrer noch schnell rüber zur Sieben-Sine. Die heißt eigentlich Gecko-Mobil, doch da Oma „schon wieder“ die Draisine vermutete, war der Name schnell gefunden.

Mit dem Nörgler am Lenkrad, ging die Fahrt nach kurzer Einweisung und empfohlener Fahrtroute auch schon los. Vorher natürlich noch Pipi und Sonnenmilch. Denn die Sonne lachte und brannte.

Das Strampeln war glücklicherweise nur bergauf etwas anstrengend, ansonsten war es dank geteilter Arbeit, keine Strapaze. Eher das Gegenteil: Neben der angenehmen Temperatur, ertönte gute Musik von Guvas Playlist über Ollis Box und die Landschaft war ebenso herrlich.

Das wir das Ziel „Bauerngolf-Wiese“ nicht auf direktem Wege erreichen würden, damit war zu rechnen. Trotz Beschilderung „2km“, gab Olli eine Alternativstrecke vor, die noch kürzer zu sein schien. Fazit: Wir drehten.

Allerdings spielte das keine Rolle und so erreichten wir, weiterhin bestens gelaunt, das Sagen umwogende Spielfeld - eine Kuh-Wiese. Auf einer solchen, dürfen Kühe nicht fehlen und sie waren auch vorhanden. Nebst Kuhfladen, die zu späterer Zeit noch in Erscheinung traten.

Erstmal bespielten wir mit einem Dreierteam (Achim, Guva, Präsi) und einem Viererteam (Michi, Olli, Tiger, Oma) den 9-Loch-Acker in Sachen Bauerngolf. Zur Verfügung hatten wir zwei Holzschläger mit einem Schuh am Ende und zwei kleine Lederbälle. Der Ball musste über eine weite Entfernung gedroschen werden, um ihn dann beispielsweise in einen Autoreifen, in ein Loch oder unter eine Eisenstange zu spielen.

Oma war kurz mal ausgerissen, um eine Art „Platztaufe“ vorzunehmen. Die half ihm und seinem Team am Ende aber nix, denn das Gremium spielte wie aus einem Guss. Bruno knallte drunter, Guva legte vor und Präsi lochte ein. Eine Glanzleistung der Tipliga-Gründer, die mit 10 Schlägen Vorsprung den Unterschied deutlich machte.

Oma wollte ein Hindernis, nennen wir es mal „Schanze“, von oben nach unten spielen, hatte aber dann doch ein Einsehen. Auf selbiger kullerte Michis Schlag von der Spitze wieder nach unten. Da hatte den „Behinderten“ wohl die Kraft verlassen. :- )

 

Was wenig glänzte, waren hingegen vielfach unsere Schuhe. Oma und Guva beklagten Kuh-Kacke an ihren Latschen, doch Olli toppte diese Nachricht. Bei allerletzter Aktion auf der Wiese, holte er den von Präsi noch mal nachgestopften Ball, aus dem Autoreifen und klemmte ihn sich unter seinen Arm. Das Ergebnis: Scheiße am Shirt !!

Da kam die Pause im nahegelegenen Restaurant nur recht. Aufgrund der holländischen Bedienung, vermuteten wir schon, wir seien in Holland. Nach Essensbestellung, vom Schattentisch an den Sonnentisch gewechselt, genossen wir weiterhin das herrliche Wetter und die entspannte Atmosphäre.

Bundeliga lief, zu der wir fürs „Hero-Spiel“ alle unsere Tipps abgegeben hatten. Wichtiger aber noch, dass mit MB nach Borussias 3:1-Erfolg über Freiburg, der neue offizielle Tipp-Meister feststand. Jetzt wollten wir ihn
am Abend in die Kneipen lotsen. Was uns aber nicht gelang.

Lecker gegessen, bestellte Achim noch Kuchen, woraufhin die Holländerin sogleich ihren Chef holte, der dann fragte: „Sag`mal, was sie suchen .. ?“

Jetzt der Aufbruch. Quasi nur um die Ecke geradelt, hieß es runter von der Sieben-Sine und ran ans Murmeln. Hier konnte sich Achim mit zwei von drei Siegen in Szene setzen und die bis dato Führenden, Guva und Präsi, auf die Plätze 2 und 3 verweisen. Den 20 €-Kneipengutschein stellte er, sehr löblich, am Abend der LIGA zur Verfügung.

Auf zum Endspurt. Dabei eine Hiobsbotschaft: GUVA verlor sein Portemonnaie und hatte nun keine so „gute Lohne“ mehr. Zudem musste er eine Kartensperrung in die Wege leiten. Tags drauf war die Geldbörse aber wieder da. Bei der Polizei in Kleve. Puh !

Wenige Meter vor Abgabe der Sieben-Sine, überholte uns die Vermieterin mit einer weiteren Sieben-Sine auf ihrem Pick-Up-Fahrzeug, die von einem kapitulierenden Team, abgeholt werden musste. Es war das Team, das wir vorher noch bei den Holländern gesehen.

Kaum war die Besitzerin an uns vorbei, telefonierte Olli auch gleich nochmal mit ihr, um unsere baldige Ankunft anzukündigen. Gefühlt alles in einer Minute: Überholvorgang, Telefonat, Ankunft.

Mit gleichem Fahrer zurück zum Klever Bahnhof, konnte endlich der Nörgler in seiner besten Disziplin aufwarten: dem Meckern. Der um 6 Minuten verpasste Zug missfiel ihm und hätte von den Organisatoren berechnet werden müssen.

So blieb nur eine Bahnhofskneipe. Die aber immerhin mit leckerem, kühlem Warsteiner und für Michi ein Altbier. Bezahlt vom Präsidenten, denn Guva schickte knapp 20 Minuten vor Frist doch noch seinen Ausweis digital rüber. Bei rechtzeitiger Zug-Abreise womöglich nicht .. ?!

Kempen erreicht, bestieg Michi sogleich ein Taxi und der Tiger machte sich vom Falco aus davon. Eigentlich schade, denn mit Schmicko, Cheesy und nach angedrohtem Deckel auch Peter, boten sich noch illustre Gäste.

Es folgte fast sämtliche Beenen-Sippe, die zu später Stunde noch ein kleines Schauspiel um Michael erlebte, den man beim besten Willen nicht verstand. Niemand.

Seinen Abgang im Taxi, erlebten jedoch nur noch Oma und der Präsident, die den Reigen dieser ereignisreichen und wirklich schönen Tagestour, um etwa 2 Uhr nachts beendeten.

 

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Auf den Spuren Günter Netzers

Zur Weihnachtsfeier begrüßte Markus Hoffmann die komplette Tipp-Liga mit dem Hinweis, Spielerisches etwas kürzer zu halten und auf mehr Gemütlichkeit und Gemeinschaftssinn zu setzen. Trotzdem kommt der X-Mas-Hero nicht zu kurz, so die ersten Verlautbarungen.

Dann ging es zum Borussia-Park, wo eine Führung auf uns wartete. Auf dem Hin- und späteren Rückweg, ließ Oma sich auch von lautem Hardrock nicht abhalten, seinen Präsidenten zu beschallen. Im anderen Pkw, dürfte es vermutlich ruhiger zugegangen sein ?!

Angekommen in den heiligen Hallen der Borussia wurde es interessant. Echt klasse, den Stadioneinlauf mal selbst zu zelebrieren, auf der Bank Platz zu nehmen und die Geschichte zum Monaco-Trikot „Diebels alkoholfrei“ sowie die Selbsteinwechslung Günter Netzers zu hören. Insbesondere, weil der Stadionführer selbst Zeitzeuge des damaligen Pokalendspiels in Düsseldorf war.

Vielleicht für alle schön, aber sicherlich für die VFL-Fans, die in unserer Liga ja deutlich die Mehrheit bilden.

Vom zweiten Teil der Feier blieb der Besuch auf dem Kempener Weihnachtsmarkt der kürzere. Nur ein Bier bei einsetzendem Regen, dann verlegten wir, gut überlegt, ins Wirtshaus zum Weihnachtsessen. Hier entfaltete sich die erhoffte Gemütlichkeit schnell. Bier floss, leckeres Essen (vor allem Haxe mit Beilage) wurde serviert und per Handy die Bundesliga verfolgt.

Nach gut zwei Stunden ging es dann zum nächsten Part. Wir hatten jetzt das Domizil des Tigers erreicht, wo selbiger zum Endspurt um den Christmas-Hero ansetzte. Das Motto hieß weiterhin: Borussia !!!

Dann aber stand auch schon der Getränkehandel Goertsches vor der Tür und Chef Carlo sowie seine Helfer Hinki und Hussi, verteilten „symbolisch“ Bierkisten an die einzelnen Tippligisten. Da sie jedoch nicht wussten, wer welche Kiste bekommt, half der zuvor kontaktierte Nikolaus per einiger Hinweiszettel aus.

Die schönsten Lachnummern waren Achims Nacktspaziergang zum Hund, MB`s verzweifelte Suche nach seinem Hotel, Omas nervöses Würfeln, Guidos unerwünschter Hund „Bleib-da“ und Ollis Krone unterm Arm beim Zieleinlauf in Duisburg.

Das ließ Carlo dann auch korrigieren, indem er bei der Geschenkübergabe eine neue Krone mit dem Satz „Für auf`n Kopp“ dabei hatte.

Markus Brendel gewann anschließend den X-Mas-Titel, wie konnte es auch anders sein, durch glückliches Würfeln. Wir hatten keinen Stress und blieben noch eine ganze Weile sitzen.

Der letzte Akt, wo diese und viele andere Stories noch einmal Inhalt waren, wurde im „Treppchen“ ausgetragen. Zu später Stunde. Hussi schloss sich an, Hinki und Carlo leider nicht mehr.

Im Gesamtergebnis endete eine schöne Weihnachtsfeier!

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Warschau statt Budapest

Und ihr Wichsers wollt aufsteigen .. ?

Schon beim Start der Wochenendtour im VENGA ging es munter her. MB, doch mit an Bord, sorgte für Vollständigkeit. Nur im anderen Hotel untergebracht.

Guva, der Hauptorganisator begrüßte die LIGA, ließ frühstücken und begann einen Tour-Hero, der es in sich hatte. Dem Opening „One-Finger-Free“ (aufs Zählgerät klopfen), folgte u.a. das Erraten des Reiseziels. Oh, oh - der Flieger ging letztlich nicht nach Budapest, sondern nach Warschau.

Als der Zug Kempen verließ´, atmete der Präsi auf, da er sich zwecks sicherer Teilnahme, krankschreiben ließ. Da wäre die Begegnung mit einer Streife fatal gewesen.

Am Düsseldorfer Flughafen gab es das erste Gruppenfoto in roten Shirts mit polnischer Schrift. Die Kleidungsstücke waren Teil einer Geschenketasche und der Satz darauf, musste ebenfalls geraten werden. Nicht Erraten, aber Ermitteln konnten es die meisten.

Nach endgültigem Erreichen des Warschauer Hotels, wurde zunächst MB zum eigenen gelotst, ehe in unmittelbarer Nähe Bier verzehrt wurde. Zu späterer Stunde endete der Freitag gemeinsam in einer Diskothek. Etwa gegen 4 Uhr morgens.

Nur Olli hatte das Parkett schon eher verlassen, kam dafür aber am nächsten Morgen auch deutlich später. Grund: der Magen !

Das Frühstück wurde außerhalb des Hotels, draußen vor einer Bäckerei eingenommen. Neben Olli fehlte hier zunächst auch Präsi. Er wähnte seine Runde im Hotel am Frühstückstisch, wo er dann alleine Platz nahm. Die Furcht vor zusätzlichen Kosten, bestätigte sich nicht.

Als Präsi letztlich zur Truppe stieß, gab es zwar nix mehr zu futtern, dafür aber lustige Geschichten rund um den Tiger. Erst ertappte Achim ihn auf unverschlossenem Klo sitzend, dann erkundigte Markus sich, ob die Kasse noch ausreichend „Ausgebgeld“ hat.

Als nächstes Körperpflege, dann auf in den Samstag, lautete die Devise. Nach kurzem Fußweg wurde ein Biergarten mit Kiosk ausfindig gemacht. Hier setzte sich der Tour-Hero fort, dessen Ranking per Würfel extrem durcheinander gewirbelt wurde. Leidtragender Oma, Nutznießer MB !

Der eine weit vorne, der andere weit hinten, tauschten plötzlich die Platzierungen. Das sorgte definitiv für mächtig Spaß bei allen Teilnehmern.

Als Olli dann auch mal am Kiosk ankam, war die Runde wieder komplett. Sehr zu Ollis Freude, hatte man in Sachen Bier bereits auftischen lassen. Nee, selbst geholt.

Der Marsch ging nun weiter in Richtung City und die Landung lautete „Hardrock-Café“. Beim Eintreten schaute die Bedienung kritisch, ob eines freien Tisches („I will see ?“). Der Laden bot aber nur freie Tische - echt seltsam. Es folgten dort Bier und Hero-Spiele. Sehr schön.

Ein paar Eindrücke über Warschau blieben selbstverständlich auch. Die polnische Hauptstadt bot monumentale Gebäude, beispielsweise das Parlament, dazwischen moderne Hochhäuser und viele Plattenbauten aus sozialistischer Zeit. Hübsche, sehr freundliche Polinnen, rundeten die Sache ab.

Nachmittags, nach kurzem Verweilen im Hotel, war eine gemütlich eingerichtete Sportsbar nächster Stopp. Borussia spielte Remis in Leipzig und das vorweg, da der FC Kölle tags drauf eine 0:5-Klatsche in Dortmund erhielt, war MB restlos bedient.

Schön und munter ging es weiter. Ein Abendessen in einem Steakhouse mit idealer Sitzgelegenheit am runden Tisch. Gemütlich und lecker. Auch wenn nicht alle Gerichte vorrätig waren.

Omas zwischenzeitliche Unzufriedenheit (O-Ton: „Ansonsten geh ich ins Hotel zurück“!), dürfte dort schnell verblasst sein. Zumal es nicht beim Essen blieb, sondern ein weiteres Highlight folgte. Eine von Guva vorbereitete Reue-Rede á la Kiss, verlas der frisch vermählte Tiger und wurde beim Ausmarsch auch noch mit Reis beworfen. Herrlich.

Ferner gab es auch wieder ein Ranking-Gewusel, aus dem Präsi profitieren konnte. Er „schnick-schnack-schnuckte sich“ von Rang 7 auf 2. Dann nahm die LIGA in der 47. Etage mit Blick über Warschau Platz und trank Kaffee und Cocktails.

Aus dem weiteren Abend wurde für die meistens jedoch nichts mehr. Nach Fußmarsch zu einer „gegoogelten“ Disko, blieb man vor der Tür stehen und etwas Unmut machte sich breit. Für die ersten stand der Rückweg zum Hotel damit bereits fest.

Achim, Selim und Präsi versuchten es vergebens nochmal im Hardrock-Café, landeten aber vor verschlossener Tür. Also auch zurück zum Hotel. Als das erreicht war und die Schlafanzüge schon übergestülpt, meldeten sich Guva und MB aus anliegendem PUB und zumindest Bruno und der Balkanjunge zogen sich wieder an, um doch noch ein Tagesabschlussbier mitzutrinken. Nach dem Erlebnis „netter Russe - böser Russe“, ging es aber auch für die Verbliebenen endgültig ins Bett.

Der Sonntag begann mit Gruppenfoto auf der Straße, zudem MB und Präsi die Jerseys tauschten. Anschließend folgte das Frühstück in erster Etage einer anderen Bäckerei. Dass die von gestern geschlossen war, hatte MB beim Vorbeigehen nicht registriert.

Fortan wurde es erst einmal langweilig. Weder am Stadion, noch am leeren Weichsel-Strand und schon gar nicht im Museum(!), boten sich Gelegenheiten zum Feiern und einer gewissen Ausgelassenheit. Als dann aber in der Stadt ein PUB mit langem Tisch, begleitend dazu Rockmusik, gefunden wurde, spielte das alles keine Rolle mehr. Diverse Bierrunden, darunter nun auch die Hochzeits-Bierrunde, kamen.

Guva forderte beim Tour-Hero nun den „Spacko-Tanz“, der prompt von Oma getanzt wurde. Mit dem Resultat, dass Oma plötzlich die Spitze erklomm und offensichtlich Lunte roch, den „Amazon-50er“ zu gewinnen.

Fast schon gefährlich, denn jetzt purzelten ihm vor Nervosität die Würfel aus dem Becher und Sorge, dass hier noch der Krankenwagen vorfährt, machte sich breit.

Selim überzeugte beim Würfeln durch ständiges „Haufen-Werfen“. Als Guva nach zwei Haufen ankündigte, beim nächsten einen Minuspunkt zu vergeben, folgte postwendend der dritte - und großes Gelächter!

Für einen noch geileren Lacher sorgte jedoch der Tiger, der Oma mit etlichen Sechser-Würfen von der Tabellenspitze holte und dadurch seine Siegesträume beendete. Markus selbst heimste sich übrigens dank „Schnecken-Rennen“ den Gewinn ein, denn „One-Finger-Free“ kam für die Entscheidung in diesem konfusen, aber sehr witzigen HERO-Wettbewerb, nicht mehr wirklich in Frage.

Weitere Erkenntnisse kamen an diesem Wochenende auch noch zutage: Erwin ist ein beliebter deutscher Vorname, Guva spaziert jetzt mit Hund, an polnischen Ampeln muss man sehr lange warten, Olli und Oma fahren getrennt Fahrstuhl und Bochum wird wohl nicht aufsteigen, wie der Tiger unmissverständlich kund tat: „Und ihr Wichsers wollt aufsteigen?“

Die schönste aller Erkenntnisse fand jedoch nicht in Warschau, sondern in Hamburg statt. Denn da fährt Ex-Tippligist Gregor Bus.

Am späten Sonntagabend setzte der Flieger in Düsseldorf auf und die TIPLIGA hatte eine erlebnisreiche TOUR hinter sich.

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Schweinehälften vor Dinslaken

Der Tag war da. Nach gemeinsamer Organisation von Hotte und Präsi, duellierten sich HOLZBEINE und TIPLIGA neun Jahre nach dem ersten Spiel, nun ein zweites Mal.

Beide mühten sich, etwa gleiches Personal wie 2008, aufs Eis zu stellen. Hotte hatte dabei mehr Schwierigkeiten, doch entscheidend waren andere Dinge:

Schmicko, aus Fischeln abgeholt, fungierte als Referee und es waren eben die sich bekannten, aktuellen Kegler und Tipper, mit weiteren Akteuren, die in Dinslaken ihre Schlittschuhe schnürten, um dem Puck nachzujagen.

So waren wir mit Kossi, Robert und Andre verstärkt. Michi und der Tiger spielten damals ebenfalls nicht mit. Diesmal schon. Guido und Wolle sagten ab. Es stellte sich heraus, dass diese Truppen für ein tolles Spektakel sorgten.

Wir besprachen uns zunächst in gemütlicher Runde, in der Sandkaul. Pommes gab es nicht und der Kellner erschien einigen suspekt. Spielte aber keine Rolle. Hauptsache wir waren jetzt O für Offensive und D für Defensive.

Dann fuhren wir mit zwei Malteser-Bussen und Kameramann Rudi per Pkw, Richtung Spielort. Die 16 privat angeschafften Eishockey-Taschen an Bord der drei Fahrzeuge.

Doch Dinslaken musste erst einmal erreicht werden. Schweinehälften waren auf der A59 vom Lkw gefallen: Komplettsperrung. Wir erreichten die Halle mit mehr als einer Stunde Verspätung und zogen uns dank tatkräftiger Hilfe von Schmicko und Arno Brux, schnell um. Für unsere Verhältnisse.

Zu dieser Zeit waren die HOLZBEINE längst in Montur, warm gelaufen und in Person von Carlo Goertsches auch schon verletzt: ein dickes Knie.

Nach kurzer Kabinen-Ansprache des Präsis zu beiden Teams, folgten die Teamfotos vor den Toren und eine Brandrede bei der Beschwörung. Dann pfiff Schmicko die Partie endlich an.

Nur Sekunden, da war der Rückstand da. Nicht viel später die zweite Verletzung ohne Fremdeinwirkung. Diesmal hatte es Hussi erwischt. Zu schneller Antritt.

Als anfangs auch noch Michi ("Ich bin doch auch gefallen") nach Foul auf die Strafbank musste, und der Gegner liegen blieb, wähnte man ein schlimmes Ende.

Der Gefoulte aber erholte sich und unseren Rückstand wandelten wir durch Tore von Bernd und Olli in eine 2:1-Drittelführung um. Oma stellte sogar auf 3:1 zu Beginn des 2. Drittels.

Die Teambeschwörung, die unermüdlichen Fans auf den Rängen und unsere optische Überlegenheit, halfen trotzdem nicht. Fortan versiebten wir so viele Chancen, dass man sie nicht mal mehr mitzählen konnte. Die HOLZBEINE waren konsequenter und glichen noch im 2. Drittel zum 3:3 aus.

Im Schlussdrittel ließen sie weitere zwei Tore folgen, so dass ihnen vier Treffer in Serie gelangen. Zwischenstand 3:5. Für Ergebniskosmetik sorgte Michi, der noch auf 4:5 stellte. Selim hatten wir bereits aus dem Tor genommen, um in Überzahl zu spielen.

Wer aus der TIPLIGA sehr ergebnisorientiert dachte, hatte Grund sich zu ärgern, ob der 3:1-Führung und der 4:5-Niederlage. Für die meisten war jedoch die bessere Variante, sich einfach des tollen Events zu erfreuen.

Und Spaß, Freude und sich wohl nie ändernde Dinge, prägten das Spektakel. Unsere Fans berichteten, dass Oma fluchte und Ausrüstung warf. Dabei war er doch schon zum Co-Kapitän ernannt worden. Käpt`n übrigens war Ralle, dessen Trikot jedoch von Andre getragen wurde - merkwürdig. Wozu redet der Präsident eigentlich ?!

Lutz hatte sich vor Spielbeginn endlich einen Helm sichern können, Achim massierte Ralle einen Krampf aus dem Daumen und Schmicko schob Präsi übers Eis ins Tor und auch wieder heraus. Oma lief plötzlich mit falschem Hockeyschläger von der Bank los und kehrte schnell zurück, um das zu korrigieren. Die Verzweiflung hatte auch einen Namen. Nämlich Kossi. Er schoss einfach kein Tor.

Es machten letztlich doch wieder die Dinge Spaß, die mit dem Spielerfolg nichts zu tun hatten. Dazu gehörte, dass die Gegner keine Fremden waren, das Spiel abwechslungsreich, das Resultat knapp mit vielen Toren auf beiden Seiten. Sicherlich auch, dass diesmal ausreichend Spieler vorhanden waren, so dass das Sauerstoffzelt ausblieb.

Die schweißtreibende Angelegenheit fand, wie geplant, ihr Ende im Comics. Das war noch einmal besonders schön, denn aufgrund des Staus verlagerte sich diese Gemeinsamkeit, an der dennoch die meisten teilnahmen, zeitlich weit nach hinten. Das Event hatte einen abgerundeten, schönen Ausklang.

Hipp hipp - hurra / Hipp hipp - hurra / Hipp hipp - hurra hurra hurra !!!

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