Wir über uns - die Tiprunde

Die Wurzeln, aber noch nicht die Entstehung an sich, unserer bis heute bestehenden Tipliga liegen in den frühesten Jugendmannschaften des heimischen Fußballklubs SV Thomasstadt Kempen.
Dort spielten Achim Meyendriesch, Guido van de Lageweg, Gregor Köppel, Markus Hoffmann, Olaf Müller, Werner Webel und Dirk Heesen schon im Alter ab teilweise 7 Jahren gemeinsam Fußball. Es wurden Freundschaften geschlossen, die auch außerhalb des Fußballfeldes schon mit Aktivitäten verbunden waren. Später stießen auch Oliver Hirschler und Markus Brendel über den Fußball zur Tipliga.

 

Die Tippligisten

Fotografiert im Januar 2017 durch Marta Reinartz

 

 

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Das sieht doch schon mal gut aus

Eine Geschichte von zwei neuen Hai-Arten, einer Kiffer-Bude und der ständigen Angst operiert zu werden.

* * *

Als acht Erlebnis-Reisende der TIPLIGA am 13. September 2018, das Heimatland eines Mitstreiters, nämlich ALBANY, entdecken wollten, gingen sie noch vom reibungslosen Ablauf der Erlebnisreise aus.

Sie waren ausgestattet mit Future-Turnschuhen, aus eigenen Reihen gesponsert. Der Reisende Michi war deswegen hin und weg.

Sie waren motiviert durch Präsidenten-Verse, mit Empfehlung zu einer südländischen Einstellung, da der Reiseleiter als Chaot einzustufen war.

Sie kannten bereits ihre Zimmerbelegungen, die der Reisende Achim kundgetan und mit albanischen Fußballnamen betitelt hatte. Und sie waren musikalisch gut bestückt, dank reich gefüllter Playlist. Nur auf eines waren sie nicht vorbereitet: Auf Austrian Airlines!

Schnell schickten die Reisenden ihrem daheim gebliebenen Kumpel, dem Tiger, erste Tour-Fotos, die er prompt mit dem Satz kommentierte: „Ja das sieht doch schon mal gut aus“, was sich zum Leitspruch im beliebten Whats-App-Chat entwickelte.

Aber zurück zur Airline. Da der Flieger in Düsseldorf verspätet startete, schaute die Erlebnis-Reisegruppe, die sich noch durch den kompletten Wiener Flughafen samt Passkontrolle gehetzt hatte, wie die Rolltreppe am Anschlussflieger langsam zurückgezogen wurde.

Zwei Frustbier im Flughafen und ein Formel-1-Taxifahrer, der die Meute zum Hotel nach Rust fuhr, war die Folge. Das Hotel bot viel Komfort und sehr leckere Omeletts, von denen der Reisende Achim gleich drei verspeiste. ABER ES WOLLTE NIEMAND NACH RUST.

Ein Tag der Erlebnisreise war platt. Am Folgetag startete die erste Tirana-Maschine erst mittags und wieder mit Verspätung. Fassungslosigkeit in allen Köpfen, aber der Reisende Guva machte Mut mit dem Hinweis einer finanziellen Rückerstattung.

Die Reisegruppe hüpfte nach Ankunft in Tirana in einen Kleinbus, startete die Playlist und holte recht bald Bier heran. Ein erstes Tour-Gefühl. Kurz vor Erreichen Dhermis, folgte ein Abendessen in den Bergen. Lecker. Zuvor plädierte der Reisende Oma noch dafür, den Bierkonsum zu reduzieren, damit weniger gepinkelt wird. Quatsch!

Als Dhermi dann tatsächlich erreicht war, stellte man ironisch fest, dass das verdammt schnell ging. Einchecken, dann ein Promenadengang hin zu einer Art Disco-Terrasse mit scheiß Musik. Das war aber fast schon egal. Die Erlebnis-Reisegruppe setzte jetzt alles auf die drei folgenden Tagen.

… und sollte auch endlich belohnt werden !

Der herrliche nächste Tag startete mit Frühstück und dem Beginn des Albany-Wettbewerbes in Form von Tiger-Gedächtnis-Bingo. Ihm zu Ehren wurde also BINGO gespielt und gleich sollte der Reisende Präsi gefuscht haben. Weit gefehlt. Die betreffende Nr. 1 gab es nicht zweimal, sie wurde lediglich wieder in den Pott geschmissen und deshalb zweimal gezogen.

Das anschließende „Ich dreh doch“ (Flummi im Glas drehen), wurde vom Reisenden Olli falsch verstanden. Der Flummi sollte nicht auf ewig gedreht werden. Ein kurzer Zug an Ollis Arm beendete den Drehwurm.

Nun rüber zum Strand. Die Sonne lachte, das Wasser war glasklar, der Blick aufs Meer, den Sand und die Berge atemberaubend. Eine Bootstour wurde abgelehnt, statt dessen ein albanischer Bier-Esel, im Takt von einer Stunde, installiert und die Spielchen nahmen ihren Lauf. Oder man könnte sagen, sie blieben beim „Fäden ziehen“ erstmal stecken.

Die Ausführung war nicht mehr bekannt, so wurde aus einem geplanten Schnellspiel, ein Spektakel über den halben Nachmittag hinweg. Mit immer wechselnden Regeln. Bester Fädenzieher: der Reisende Achim.

Es folgten weitere Spielchen, wie Münzen Drehen, Löffel-Katapult und Münzen Werfen. Zwischendrin freute sich der größte Teil der Reisegruppe über den 2:1-Erfolg der Borussia über Schalke und jede Menge Goldtipps. Das alles beim Abendessen am Tisch und auf dem Weg zum nächsten Lokal.

Ausklang fand der zweite Dhermi-Abend genau dort: Auf der Terrasse des nächsten Lokals, wo munter das Würfelspiel -30- gespielt wurde und für wirklich „gute Lohne“ sorgte. Urlaubsstimmung pur!

Auf dem späten Heimweg stoppten die Reisenden Guva, MB und Präsi mit ihrem Reiseleiter Selim noch an der Kiffer-Bude am Strand. Der vollgedröhnte Inhaber freute sich so sehr über den späten Besuch, dass er seine Leute schnell ein Stück Strandweg abbrechen ließ, um das Lagerfeuer wieder zu entfachen. Dann reichte er auch schon die erste „Hooka“. Sehr zur Freude des Reisenden MB. In trauter Verbundenheit kiffte und paffte man miteinander. Ein Erlebnis!

Der dritte Dhermi-Tag, begann mit Frühstück und der Möglichkeit, am Quiz teilzunehmen. Ein paar Strategen verzichteten, die Mehrheit stieg ein und war erfolgreich. Der Erfolgreichste war der Reisende Guva. Oma aber wusste den schnellsten gemessenen Handballwurf mit 122 km/h. Respekt.

Beim Blatt Ansaugen war es wieder Guva, der die Bestmarke brachte, wogegen Selim, der Reiseleiter selbst, den Tampon-Lauf gewann.

Ja, ja. Zu diesem Zeitpunkt war er wieder zur Reisegruppe zurückgekehrt, nachdem er eine Dreiviertelstunde für `ne Tüte Bier unterwegs war. Aber stets in Sichtweite. Doch großes Lob: er regelte hier alles!

Zwar war die Erlebnis-Reisegruppe schwer spielerisch beschäftigt, doch keineswegs ausschließlich. Zeit bot sich genug, am Strand zu faulenzen und dabei den albanischen Gestalten zuzuschauen, die damit zu tun hatten, rings um die Reisegruppe herum, alles abzubauen.

Außerdem zog es die Gruppe sehr gerne ins Meer. Wegen des erquickenden Wassers - ja. Aber vielmehr spekulierte man auf die Dienste der neu entdeckten Hai-Art - dem Schwanzlutscher-Hai. Dummerweise war das Baden gleichermaßen mit einem Risiko verbunden.

Denn in exakt dem gleichen Meer, war zur gleichen Zeit auch der Arschficker-Hai unterwegs. Als der Reisende Oma zu seiner etwas weit hinausgeschwommenen Gruppe schwamm, ruckelte er plötzlich. Sofort vermutete man, dass hier die zweite Spezi zugeschlagen hatte: der Arschficker-Hai.

Zurück zwischen den Strand-Liegen, servierte jeder mal als Kellner. In entsprechendem Outfit versteht sich. Bester aller wurde der Erlebnisreisende Oma, der als einziger allen sieben Gästen das richtige Getränk ausschenkte. Zu beachten war dabei, dass nach der Bestellung die Plätze getauscht wurden. Prost: Jedes Mal ein halbes Bier.

Nicht das die Spiele schon aufregend genug waren, setzte mehrfach auch noch der „Warschau-Effekt“ ein, wie Spielleiter Präsi ihn wegen der gleichen Weise die Tabelle durcheinander zu wirbeln (vgl. Warschau 2017), nannte.

Am Strand oder in der Strandbar, endete das Abenteuer Dhermi und die Reisegruppe trat noch am selben Nachmittag den Rückweg nach Tirana an. Falsch, sogar einer mehr. Denn der Reiseleiter nahm noch einen Landsmann mit, der sich in Vlore als Ex-Knacki bei der Polizei melden musste.

Dass es sich hier um einen Drogenkriminellen handelte, schockte die Abenteuer-Truppe nicht. Im Gegenteil. Alle waren erleichtert, dass es sich nicht um einen Arzt handelte. Denn die ständige Angst operiert zu werden, um den Organ-Handel anzukurbeln, herrschte vor.

In Vlore bot der Reiseleiter das bislang schönste Ambiente. Nachdem er den Bus durch Marihuana-Berge (der Duft klebte in der Nase) steuerte, offenbarte sich auf dem Gipfel bei herrlichstem Meer- u. Berge-Blick ein Restaurant, wo die Abenteurer auf der Terrasse Platz nahmen.

Nach aufreibender Bestellung, musste man leider auf gezapftes Bier und Fisch verzichten. Diese Wünsche wurden durch Ziege und Lamm ersetzt.

Würfeln über 30 Sekunden machte den Reisenden Guva zum Albany-Sieger. Am nächsten Tag bekannt gegeben. Deutlich intensiver in Erinnerung blieb aber, der fehlerfreie Gesangsvortrag des ALBANY-Songs. Von Guido gesungen, von Selim gefilmt.

Am sehr späten Abend erreichte der Tross endlich Tirana. Im Bus mal eingepennt, gerädert und fertig, gingen alle von einem Absacker Nähe des Hotels aus. Insbesondere weil der Reiseleiter bei Mama schlafen wollte.

Es kam anders. Mit dem Balkanjungen an der Spitze, zeigte genau dieser seine Heimatstadt bei einem ausgedehnten Spaziergang durch Tirana mit der Endstation „Billionaire“. Dort nahm die Gruppe dann aber das endgültig letzte Getränk des Tages und philosophierte über Bettel- und Klaukinder, die am Eingang standen.

Der kommende Tirana-Morgen war mit einem Lauf im Viereck, nicht wirklich der Rede wert. Der Reisende Guva hatte sich hier eine Stunde mehr gegönnt. Das anschließende Café mit Bierverzehr, war da schon besser. Dann noch ein Einkaufszentrum und die Rückfahrt zum Flughafen.

Generell klappte die Rückreise ohne Vorkommnisse und es liefen die Hochrechnungen, wieviel Geld die Rückerstattung bringen wird. Zwischendurch wurde der Abenteurer MB immer wieder mal gefragt, wie der FC gespielt hat. Denn Sonntags rollte in Kölle der Ball, wo der phänomenale SC Paderborn mit 5:3 gewann.

In Düsseldorf endete das, was auch exakt so angekündigt worden war: Eine echte Erlebnisreise - und zwar eine sehr schöne!

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Verbandstreffen 2018

Eine Zusammenkunft mit Aktion und Gemütlichkeit

Die SFV-Stammtipper Majo, Knopsi, Heiko, Matthes, Lars und Achim, hatten sich noch mit Matthes Sohn Aaron und eventuellem Neueinsteiger, Karsten, verstärkt und empfingen den PFB zum 18. Verbandstreffen.

Die Sache war zweigeteilt geplant und wurde auch so ausgeführt. Erster Schauplatz war eine große Wiese, zwischen Neubaugebiet und Asylheim, in Hamminkeln. Wir kamen leicht verspätet, per Porsche-Bus, an.

Mit Achim, Markus Hoffmann, Michi, Selim und Markus Brendel, waren hier sechs Stammkräfte am Werk, die noch auf MB`s Bruder Bernd setzen konnten. Insgesamt waren 15 Teilnehmer dann eine runde Sache.

Majo, seines Zeichens SFV-Präsident, begrüßte die Runden und verwies aufs kühle Bier, geschützt unterm Schirm und den offenen Toiletten am Rande der Wiese. Also wildpinkeln. Sonniges Wetter inklusive.

Wir begannen zu spielen, im so genannten „Ewigen Spielduell“, wo die Gastgeber als Titelträger angetreten waren. Die erste Rutsche hieß FRISBEE. Sicheres Werfen und gekonntes Schnappen, war gefragt. In den unzähligen Probewürfen gelang das auch mehrfach. Nur als es ernst wurde, ging es meistens in die Hose. Knapp besser: Wir - der PFB.

Das sollte es aber für längere Zeit gewesen sein. Für die SFV-er begann jetzt erst mal ein Siegestaumel. Im VÖLKERBALL deutlich spritziger und filigraner, im WIKINGERKEGELN besser und das FLUNKYBALL-DUELL gewonnen, lag der Gastgeber passabel 3:1 vorne. Beim Kegeln war das Duell Lars/Karsten gegen Selim/Michi echt hochklassig.

Da kam die Pause am Bierzelttisch zur Bundesliga-Zeit gerade recht. Nur für ein Gruppenfoto, geschossen vom Nachbarn aus dem Asylheim, musste man nochmal herhalten. Beide Borussen-Teams unterlagen in ihren Spielen. Die Dortmunder in Hoffenheim, die Gladbacher beim HSV.

An der Stelle, wo sonst meist die Umschläge mit den Tipps geöffnet werden, einigten sich beide Präsidenten auf eine komplette Siegerehrung, erst in der Kneipe - dem zweiten Schauplatz des Tages.

Die lag nur wenige hundert Meter entfernt, wurde aber dennoch per Fahrzeugen anvisiert. Dort angekommen, folgte die nächste Pause mit leckerem Essen. Der gemütliche Teil, draußen auf der Terrasse, bei immer noch herrlichem Wetter, war erreicht. Es war klasse.

Die Tipp-Meister wurden geehrt. Markus Brendel in der Gladbach-Runde, Achim Gaida bei den Dortmundern.

Danach die Superliga-Meister. Stefan Knops im SFV und Peter Beenen im PFB. Über beiden Meistern natürlich der UA-Champ, der diesmal kein geringerer war, als Kai „Majo“ Maihöfer, selbst.
… und das Tippduell mit Schandtat ?

Ach ja, da war noch was. Aus Sicht der Surrealisten nix Neues, sondern das Übliche. Majo schaute ungläubig und fand die verzweifelten Worte: „Die haben alleine 6 mal 2:1 auf Hamburg“!

In Zahlen belief sich der Vergleich auf 34:21 für die Gladbach-Tipprunde. Folgerichtig ließ der PFB-Präsident die Gastgeber in einer Reihe sitzen, um die nächste Schandtat verüben zu lassen: Face the Cookie !

Aaron musste aufgrund Nussallergie passen, die restlichen 7 SFV-er versuchten Schokostücke ohne ihre Hände von der Stirn in den Mund zu bekommen. Karsten schaffte es vorbildlich. Achim Gaida wurde von Markus Hoffmann gefragt, ob er Tourette hat. Wie die Videoaufnahme später zeigte.

Es war wirklich zum Schießen. Einmal darauf eingefahren, kam die Frage auf, was die PFB-Schandtat denn so macht ?
Die liegt in verstaubter Schatulle, wird aber eines Tages zur Geltung kommen, so die Atwort!

Nun nahmen wir nochmal Fahrt bei den Spielchen auf. Das VIER GEWINNT war ein Präsidentenduell, welches Majo im Wiederholungsspiel gewann. In erster Ausführung war er aber sehr deutlich vom eigenen Volk vor einem Fehlwurf gewarnt worden. Zunächst 4:1.

Im FINGER-ELFMETER und auch im anschließenden PROMILLE-SCHNELL-SCHACH vermochten wir PFB-er die Punkte auf unsere Seite zu holen. Knopsi wollte hier gerne ein altes Altstadtwachen-Duell aufleben lassen, doch Heiko hatte den PFB-Präsidenten schon eher gefragt.

Nur noch 4:3 für den SFV. Denkste !
Denn an dieser Stelle folgte eine äußerst faire Geste des Gastgebers, der das VIER GEWINNT wieder aus der Wertung nahm und beim Stand von nun 3:3, das alles entscheidende Duell ankündigte: FANGBALL.

Eine Spezialdisziplin von Lars Bosserhoff, wie man aus einem älteren Treffen ja schon wusste. Eines wurde hier, egal bei wem, deutlich. Der Alkohol tat sein Übriges, als die geschleuderten Bälle wieder aufgefangen werden mussten.
Im Kreise stehend, SFV stets neben PFB, erwies Achim Meyendriesch sich mit 10 Einzelfängen als der erfolgreichste.

Das reichte zum 3:4 und schwubs, war der Siegerpokal wieder in Händen der Phantasier. Majo ließ sich zwar Zeit mit der letzten Verleihung, doch et half ja nix !

Dann wurde der Zweikampf aber schnell wieder zur Nebensache und wir saßen noch eine ganze Weile zusammen, ehe die Idee des gemeinsamen Besuchs im Festzelt aufkam. Dort allerdings angekommen, war es wohl nicht zuletzt der Eintritt,
der uns zur Entscheidung der direkten Heimreise brachte.

Ein tolles Event fand sein Ende und schon jetzt darf man sich aufs nächste Jahr freuen. 

 

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Per Siebensine zum Bauerngolf

Per Sieben-Sine zum Bauern-Golf


Im VENGA war reichhaltiges Frühstück gedeckt und sieben Tippligisten starteten an einem herrlichen Frühlingstag zur Tagestour. Mitplaner MB musste wegen einer Schleimbeutel-OP leider passen, erschien aber zum Frühstück und lehnte dabei Bier ab (!). Unfassbar.

Selim war vom MOM-Team nicht mehr berücksichtigt worden, nachdem er eine Hochzeit bekannt gab. Mitfahren wäre wohl teils möglich gewesen, scheiterte aber an fehlender Kommunikation unter den Beteiligten.

Die Deutsche Bahn brachte uns nach Kleve und auf der 40-minütigen Fahrt begann der Tiger schon mal ein paar Quizfragen zu stellen, die zum Tages-Hero dazugehörten. Der kulinarische Wegbegleiter „Paderborner“ fand wenig Anklang. Markenbier wäre hipp gewesen.

Nach Ankunft am Klever Bahnhof, verbrachte uns ein Kleinbusfahrer noch schnell rüber zur Sieben-Sine. Die heißt eigentlich Gecko-Mobil, doch da Oma „schon wieder“ die Draisine vermutete, war der Name schnell gefunden.

Mit dem Nörgler am Lenkrad, ging die Fahrt nach kurzer Einweisung und empfohlener Fahrtroute auch schon los. Vorher natürlich noch Pipi und Sonnenmilch. Denn die Sonne lachte und brannte.

Das Strampeln war glücklicherweise nur bergauf etwas anstrengend, ansonsten war es dank geteilter Arbeit, keine Strapaze. Eher das Gegenteil: Neben der angenehmen Temperatur, ertönte gute Musik von Guvas Playlist über Ollis Box und die Landschaft war ebenso herrlich.

Das wir das Ziel „Bauerngolf-Wiese“ nicht auf direktem Wege erreichen würden, damit war zu rechnen. Trotz Beschilderung „2km“, gab Olli eine Alternativstrecke vor, die noch kürzer zu sein schien. Fazit: Wir drehten.

Allerdings spielte das keine Rolle und so erreichten wir, weiterhin bestens gelaunt, das Sagen umwogende Spielfeld - eine Kuh-Wiese. Auf einer solchen, dürfen Kühe nicht fehlen und sie waren auch vorhanden. Nebst Kuhfladen, die zu späterer Zeit noch in Erscheinung traten.

Erstmal bespielten wir mit einem Dreierteam (Achim, Guva, Präsi) und einem Viererteam (Michi, Olli, Tiger, Oma) den 9-Loch-Acker in Sachen Bauerngolf. Zur Verfügung hatten wir zwei Holzschläger mit einem Schuh am Ende und zwei kleine Lederbälle. Der Ball musste über eine weite Entfernung gedroschen werden, um ihn dann beispielsweise in einen Autoreifen, in ein Loch oder unter eine Eisenstange zu spielen.

Oma war kurz mal ausgerissen, um eine Art „Platztaufe“ vorzunehmen. Die half ihm und seinem Team am Ende aber nix, denn das Gremium spielte wie aus einem Guss. Bruno knallte drunter, Guva legte vor und Präsi lochte ein. Eine Glanzleistung der Tipliga-Gründer, die mit 10 Schlägen Vorsprung den Unterschied deutlich machte.

Oma wollte ein Hindernis, nennen wir es mal „Schanze“, von oben nach unten spielen, hatte aber dann doch ein Einsehen. Auf selbiger kullerte Michis Schlag von der Spitze wieder nach unten. Da hatte den „Behinderten“ wohl die Kraft verlassen. :- )

 

Was wenig glänzte, waren hingegen vielfach unsere Schuhe. Oma und Guva beklagten Kuh-Kacke an ihren Latschen, doch Olli toppte diese Nachricht. Bei allerletzter Aktion auf der Wiese, holte er den von Präsi noch mal nachgestopften Ball, aus dem Autoreifen und klemmte ihn sich unter seinen Arm. Das Ergebnis: Scheiße am Shirt !!

Da kam die Pause im nahegelegenen Restaurant nur recht. Aufgrund der holländischen Bedienung, vermuteten wir schon, wir seien in Holland. Nach Essensbestellung, vom Schattentisch an den Sonnentisch gewechselt, genossen wir weiterhin das herrliche Wetter und die entspannte Atmosphäre.

Bundeliga lief, zu der wir fürs „Hero-Spiel“ alle unsere Tipps abgegeben hatten. Wichtiger aber noch, dass mit MB nach Borussias 3:1-Erfolg über Freiburg, der neue offizielle Tipp-Meister feststand. Jetzt wollten wir ihn
am Abend in die Kneipen lotsen. Was uns aber nicht gelang.

Lecker gegessen, bestellte Achim noch Kuchen, woraufhin die Holländerin sogleich ihren Chef holte, der dann fragte: „Sag`mal, was sie suchen .. ?“

Jetzt der Aufbruch. Quasi nur um die Ecke geradelt, hieß es runter von der Sieben-Sine und ran ans Murmeln. Hier konnte sich Achim mit zwei von drei Siegen in Szene setzen und die bis dato Führenden, Guva und Präsi, auf die Plätze 2 und 3 verweisen. Den 20 €-Kneipengutschein stellte er, sehr löblich, am Abend der LIGA zur Verfügung.

Auf zum Endspurt. Dabei eine Hiobsbotschaft: GUVA verlor sein Portemonnaie und hatte nun keine so „gute Lohne“ mehr. Zudem musste er eine Kartensperrung in die Wege leiten. Tags drauf war die Geldbörse aber wieder da. Bei der Polizei in Kleve. Puh !

Wenige Meter vor Abgabe der Sieben-Sine, überholte uns die Vermieterin mit einer weiteren Sieben-Sine auf ihrem Pick-Up-Fahrzeug, die von einem kapitulierenden Team, abgeholt werden musste. Es war das Team, das wir vorher noch bei den Holländern gesehen.

Kaum war die Besitzerin an uns vorbei, telefonierte Olli auch gleich nochmal mit ihr, um unsere baldige Ankunft anzukündigen. Gefühlt alles in einer Minute: Überholvorgang, Telefonat, Ankunft.

Mit gleichem Fahrer zurück zum Klever Bahnhof, konnte endlich der Nörgler in seiner besten Disziplin aufwarten: dem Meckern. Der um 6 Minuten verpasste Zug missfiel ihm und hätte von den Organisatoren berechnet werden müssen.

So blieb nur eine Bahnhofskneipe. Die aber immerhin mit leckerem, kühlem Warsteiner und für Michi ein Altbier. Bezahlt vom Präsidenten, denn Guva schickte knapp 20 Minuten vor Frist doch noch seinen Ausweis digital rüber. Bei rechtzeitiger Zug-Abreise womöglich nicht .. ?!

Kempen erreicht, bestieg Michi sogleich ein Taxi und der Tiger machte sich vom Falco aus davon. Eigentlich schade, denn mit Schmicko, Cheesy und nach angedrohtem Deckel auch Peter, boten sich noch illustre Gäste.

Es folgte fast sämtliche Beenen-Sippe, die zu später Stunde noch ein kleines Schauspiel um Michael erlebte, den man beim besten Willen nicht verstand. Niemand.

Seinen Abgang im Taxi, erlebten jedoch nur noch Oma und der Präsident, die den Reigen dieser ereignisreichen und wirklich schönen Tagestour, um etwa 2 Uhr nachts beendeten.

 

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Auf den Spuren Günter Netzers

Zur Weihnachtsfeier begrüßte Markus Hoffmann die komplette Tipp-Liga mit dem Hinweis, Spielerisches etwas kürzer zu halten und auf mehr Gemütlichkeit und Gemeinschaftssinn zu setzen. Trotzdem kommt der X-Mas-Hero nicht zu kurz, so die ersten Verlautbarungen.

Dann ging es zum Borussia-Park, wo eine Führung auf uns wartete. Auf dem Hin- und späteren Rückweg, ließ Oma sich auch von lautem Hardrock nicht abhalten, seinen Präsidenten zu beschallen. Im anderen Pkw, dürfte es vermutlich ruhiger zugegangen sein ?!

Angekommen in den heiligen Hallen der Borussia wurde es interessant. Echt klasse, den Stadioneinlauf mal selbst zu zelebrieren, auf der Bank Platz zu nehmen und die Geschichte zum Monaco-Trikot „Diebels alkoholfrei“ sowie die Selbsteinwechslung Günter Netzers zu hören. Insbesondere, weil der Stadionführer selbst Zeitzeuge des damaligen Pokalendspiels in Düsseldorf war.

Vielleicht für alle schön, aber sicherlich für die VFL-Fans, die in unserer Liga ja deutlich die Mehrheit bilden.

Vom zweiten Teil der Feier blieb der Besuch auf dem Kempener Weihnachtsmarkt der kürzere. Nur ein Bier bei einsetzendem Regen, dann verlegten wir, gut überlegt, ins Wirtshaus zum Weihnachtsessen. Hier entfaltete sich die erhoffte Gemütlichkeit schnell. Bier floss, leckeres Essen (vor allem Haxe mit Beilage) wurde serviert und per Handy die Bundesliga verfolgt.

Nach gut zwei Stunden ging es dann zum nächsten Part. Wir hatten jetzt das Domizil des Tigers erreicht, wo selbiger zum Endspurt um den Christmas-Hero ansetzte. Das Motto hieß weiterhin: Borussia !!!

Dann aber stand auch schon der Getränkehandel Goertsches vor der Tür und Chef Carlo sowie seine Helfer Hinki und Hussi, verteilten „symbolisch“ Bierkisten an die einzelnen Tippligisten. Da sie jedoch nicht wussten, wer welche Kiste bekommt, half der zuvor kontaktierte Nikolaus per einiger Hinweiszettel aus.

Die schönsten Lachnummern waren Achims Nacktspaziergang zum Hund, MB`s verzweifelte Suche nach seinem Hotel, Omas nervöses Würfeln, Guidos unerwünschter Hund „Bleib-da“ und Ollis Krone unterm Arm beim Zieleinlauf in Duisburg.

Das ließ Carlo dann auch korrigieren, indem er bei der Geschenkübergabe eine neue Krone mit dem Satz „Für auf`n Kopp“ dabei hatte.

Markus Brendel gewann anschließend den X-Mas-Titel, wie konnte es auch anders sein, durch glückliches Würfeln. Wir hatten keinen Stress und blieben noch eine ganze Weile sitzen.

Der letzte Akt, wo diese und viele andere Stories noch einmal Inhalt waren, wurde im „Treppchen“ ausgetragen. Zu später Stunde. Hussi schloss sich an, Hinki und Carlo leider nicht mehr.

Im Gesamtergebnis endete eine schöne Weihnachtsfeier!

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Warschau statt Budapest

Und ihr Wichsers wollt aufsteigen .. ?

Schon beim Start der Wochenendtour im VENGA ging es munter her. MB, doch mit an Bord, sorgte für Vollständigkeit. Nur im anderen Hotel untergebracht.

Guva, der Hauptorganisator begrüßte die LIGA, ließ frühstücken und begann einen Tour-Hero, der es in sich hatte. Dem Opening „One-Finger-Free“ (aufs Zählgerät klopfen), folgte u.a. das Erraten des Reiseziels. Oh, oh - der Flieger ging letztlich nicht nach Budapest, sondern nach Warschau.

Als der Zug Kempen verließ´, atmete der Präsi auf, da er sich zwecks sicherer Teilnahme, krankschreiben ließ. Da wäre die Begegnung mit einer Streife fatal gewesen.

Am Düsseldorfer Flughafen gab es das erste Gruppenfoto in roten Shirts mit polnischer Schrift. Die Kleidungsstücke waren Teil einer Geschenketasche und der Satz darauf, musste ebenfalls geraten werden. Nicht Erraten, aber Ermitteln konnten es die meisten.

Nach endgültigem Erreichen des Warschauer Hotels, wurde zunächst MB zum eigenen gelotst, ehe in unmittelbarer Nähe Bier verzehrt wurde. Zu späterer Stunde endete der Freitag gemeinsam in einer Diskothek. Etwa gegen 4 Uhr morgens.

Nur Olli hatte das Parkett schon eher verlassen, kam dafür aber am nächsten Morgen auch deutlich später. Grund: der Magen !

Das Frühstück wurde außerhalb des Hotels, draußen vor einer Bäckerei eingenommen. Neben Olli fehlte hier zunächst auch Präsi. Er wähnte seine Runde im Hotel am Frühstückstisch, wo er dann alleine Platz nahm. Die Furcht vor zusätzlichen Kosten, bestätigte sich nicht.

Als Präsi letztlich zur Truppe stieß, gab es zwar nix mehr zu futtern, dafür aber lustige Geschichten rund um den Tiger. Erst ertappte Achim ihn auf unverschlossenem Klo sitzend, dann erkundigte Markus sich, ob die Kasse noch ausreichend „Ausgebgeld“ hat.

Als nächstes Körperpflege, dann auf in den Samstag, lautete die Devise. Nach kurzem Fußweg wurde ein Biergarten mit Kiosk ausfindig gemacht. Hier setzte sich der Tour-Hero fort, dessen Ranking per Würfel extrem durcheinander gewirbelt wurde. Leidtragender Oma, Nutznießer MB !

Der eine weit vorne, der andere weit hinten, tauschten plötzlich die Platzierungen. Das sorgte definitiv für mächtig Spaß bei allen Teilnehmern.

Als Olli dann auch mal am Kiosk ankam, war die Runde wieder komplett. Sehr zu Ollis Freude, hatte man in Sachen Bier bereits auftischen lassen. Nee, selbst geholt.

Der Marsch ging nun weiter in Richtung City und die Landung lautete „Hardrock-Café“. Beim Eintreten schaute die Bedienung kritisch, ob eines freien Tisches („I will see ?“). Der Laden bot aber nur freie Tische - echt seltsam. Es folgten dort Bier und Hero-Spiele. Sehr schön.

Ein paar Eindrücke über Warschau blieben selbstverständlich auch. Die polnische Hauptstadt bot monumentale Gebäude, beispielsweise das Parlament, dazwischen moderne Hochhäuser und viele Plattenbauten aus sozialistischer Zeit. Hübsche, sehr freundliche Polinnen, rundeten die Sache ab.

Nachmittags, nach kurzem Verweilen im Hotel, war eine gemütlich eingerichtete Sportsbar nächster Stopp. Borussia spielte Remis in Leipzig und das vorweg, da der FC Kölle tags drauf eine 0:5-Klatsche in Dortmund erhielt, war MB restlos bedient.

Schön und munter ging es weiter. Ein Abendessen in einem Steakhouse mit idealer Sitzgelegenheit am runden Tisch. Gemütlich und lecker. Auch wenn nicht alle Gerichte vorrätig waren.

Omas zwischenzeitliche Unzufriedenheit (O-Ton: „Ansonsten geh ich ins Hotel zurück“!), dürfte dort schnell verblasst sein. Zumal es nicht beim Essen blieb, sondern ein weiteres Highlight folgte. Eine von Guva vorbereitete Reue-Rede á la Kiss, verlas der frisch vermählte Tiger und wurde beim Ausmarsch auch noch mit Reis beworfen. Herrlich.

Ferner gab es auch wieder ein Ranking-Gewusel, aus dem Präsi profitieren konnte. Er „schnick-schnack-schnuckte sich“ von Rang 7 auf 2. Dann nahm die LIGA in der 47. Etage mit Blick über Warschau Platz und trank Kaffee und Cocktails.

Aus dem weiteren Abend wurde für die meistens jedoch nichts mehr. Nach Fußmarsch zu einer „gegoogelten“ Disko, blieb man vor der Tür stehen und etwas Unmut machte sich breit. Für die ersten stand der Rückweg zum Hotel damit bereits fest.

Achim, Selim und Präsi versuchten es vergebens nochmal im Hardrock-Café, landeten aber vor verschlossener Tür. Also auch zurück zum Hotel. Als das erreicht war und die Schlafanzüge schon übergestülpt, meldeten sich Guva und MB aus anliegendem PUB und zumindest Bruno und der Balkanjunge zogen sich wieder an, um doch noch ein Tagesabschlussbier mitzutrinken. Nach dem Erlebnis „netter Russe - böser Russe“, ging es aber auch für die Verbliebenen endgültig ins Bett.

Der Sonntag begann mit Gruppenfoto auf der Straße, zudem MB und Präsi die Jerseys tauschten. Anschließend folgte das Frühstück in erster Etage einer anderen Bäckerei. Dass die von gestern geschlossen war, hatte MB beim Vorbeigehen nicht registriert.

Fortan wurde es erst einmal langweilig. Weder am Stadion, noch am leeren Weichsel-Strand und schon gar nicht im Museum(!), boten sich Gelegenheiten zum Feiern und einer gewissen Ausgelassenheit. Als dann aber in der Stadt ein PUB mit langem Tisch, begleitend dazu Rockmusik, gefunden wurde, spielte das alles keine Rolle mehr. Diverse Bierrunden, darunter nun auch die Hochzeits-Bierrunde, kamen.

Guva forderte beim Tour-Hero nun den „Spacko-Tanz“, der prompt von Oma getanzt wurde. Mit dem Resultat, dass Oma plötzlich die Spitze erklomm und offensichtlich Lunte roch, den „Amazon-50er“ zu gewinnen.

Fast schon gefährlich, denn jetzt purzelten ihm vor Nervosität die Würfel aus dem Becher und Sorge, dass hier noch der Krankenwagen vorfährt, machte sich breit.

Selim überzeugte beim Würfeln durch ständiges „Haufen-Werfen“. Als Guva nach zwei Haufen ankündigte, beim nächsten einen Minuspunkt zu vergeben, folgte postwendend der dritte - und großes Gelächter!

Für einen noch geileren Lacher sorgte jedoch der Tiger, der Oma mit etlichen Sechser-Würfen von der Tabellenspitze holte und dadurch seine Siegesträume beendete. Markus selbst heimste sich übrigens dank „Schnecken-Rennen“ den Gewinn ein, denn „One-Finger-Free“ kam für die Entscheidung in diesem konfusen, aber sehr witzigen HERO-Wettbewerb, nicht mehr wirklich in Frage.

Weitere Erkenntnisse kamen an diesem Wochenende auch noch zutage: Erwin ist ein beliebter deutscher Vorname, Guva spaziert jetzt mit Hund, an polnischen Ampeln muss man sehr lange warten, Olli und Oma fahren getrennt Fahrstuhl und Bochum wird wohl nicht aufsteigen, wie der Tiger unmissverständlich kund tat: „Und ihr Wichsers wollt aufsteigen?“

Die schönste aller Erkenntnisse fand jedoch nicht in Warschau, sondern in Hamburg statt. Denn da fährt Ex-Tippligist Gregor Bus.

Am späten Sonntagabend setzte der Flieger in Düsseldorf auf und die TIPLIGA hatte eine erlebnisreiche TOUR hinter sich.

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Schweinehälften vor Dinslaken

Der Tag war da. Nach gemeinsamer Organisation von Hotte und Präsi, duellierten sich HOLZBEINE und TIPLIGA neun Jahre nach dem ersten Spiel, nun ein zweites Mal.

Beide mühten sich, etwa gleiches Personal wie 2008, aufs Eis zu stellen. Hotte hatte dabei mehr Schwierigkeiten, doch entscheidend waren andere Dinge:

Schmicko, aus Fischeln abgeholt, fungierte als Referee und es waren eben die sich bekannten, aktuellen Kegler und Tipper, mit weiteren Akteuren, die in Dinslaken ihre Schlittschuhe schnürten, um dem Puck nachzujagen.

So waren wir mit Kossi, Robert und Andre verstärkt. Michi und der Tiger spielten damals ebenfalls nicht mit. Diesmal schon. Guido und Wolle sagten ab. Es stellte sich heraus, dass diese Truppen für ein tolles Spektakel sorgten.

Wir besprachen uns zunächst in gemütlicher Runde, in der Sandkaul. Pommes gab es nicht und der Kellner erschien einigen suspekt. Spielte aber keine Rolle. Hauptsache wir waren jetzt O für Offensive und D für Defensive.

Dann fuhren wir mit zwei Malteser-Bussen und Kameramann Rudi per Pkw, Richtung Spielort. Die 16 privat angeschafften Eishockey-Taschen an Bord der drei Fahrzeuge.

Doch Dinslaken musste erst einmal erreicht werden. Schweinehälften waren auf der A59 vom Lkw gefallen: Komplettsperrung. Wir erreichten die Halle mit mehr als einer Stunde Verspätung und zogen uns dank tatkräftiger Hilfe von Schmicko und Arno Brux, schnell um. Für unsere Verhältnisse.

Zu dieser Zeit waren die HOLZBEINE längst in Montur, warm gelaufen und in Person von Carlo Goertsches auch schon verletzt: ein dickes Knie.

Nach kurzer Kabinen-Ansprache des Präsis zu beiden Teams, folgten die Teamfotos vor den Toren und eine Brandrede bei der Beschwörung. Dann pfiff Schmicko die Partie endlich an.

Nur Sekunden, da war der Rückstand da. Nicht viel später die zweite Verletzung ohne Fremdeinwirkung. Diesmal hatte es Hussi erwischt. Zu schneller Antritt.

Als anfangs auch noch Michi ("Ich bin doch auch gefallen") nach Foul auf die Strafbank musste, und der Gegner liegen blieb, wähnte man ein schlimmes Ende.

Der Gefoulte aber erholte sich und unseren Rückstand wandelten wir durch Tore von Bernd und Olli in eine 2:1-Drittelführung um. Oma stellte sogar auf 3:1 zu Beginn des 2. Drittels.

Die Teambeschwörung, die unermüdlichen Fans auf den Rängen und unsere optische Überlegenheit, halfen trotzdem nicht. Fortan versiebten wir so viele Chancen, dass man sie nicht mal mehr mitzählen konnte. Die HOLZBEINE waren konsequenter und glichen noch im 2. Drittel zum 3:3 aus.

Im Schlussdrittel ließen sie weitere zwei Tore folgen, so dass ihnen vier Treffer in Serie gelangen. Zwischenstand 3:5. Für Ergebniskosmetik sorgte Michi, der noch auf 4:5 stellte. Selim hatten wir bereits aus dem Tor genommen, um in Überzahl zu spielen.

Wer aus der TIPLIGA sehr ergebnisorientiert dachte, hatte Grund sich zu ärgern, ob der 3:1-Führung und der 4:5-Niederlage. Für die meisten war jedoch die bessere Variante, sich einfach des tollen Events zu erfreuen.

Und Spaß, Freude und sich wohl nie ändernde Dinge, prägten das Spektakel. Unsere Fans berichteten, dass Oma fluchte und Ausrüstung warf. Dabei war er doch schon zum Co-Kapitän ernannt worden. Käpt`n übrigens war Ralle, dessen Trikot jedoch von Andre getragen wurde - merkwürdig. Wozu redet der Präsident eigentlich ?!

Lutz hatte sich vor Spielbeginn endlich einen Helm sichern können, Achim massierte Ralle einen Krampf aus dem Daumen und Schmicko schob Präsi übers Eis ins Tor und auch wieder heraus. Oma lief plötzlich mit falschem Hockeyschläger von der Bank los und kehrte schnell zurück, um das zu korrigieren. Die Verzweiflung hatte auch einen Namen. Nämlich Kossi. Er schoss einfach kein Tor.

Es machten letztlich doch wieder die Dinge Spaß, die mit dem Spielerfolg nichts zu tun hatten. Dazu gehörte, dass die Gegner keine Fremden waren, das Spiel abwechslungsreich, das Resultat knapp mit vielen Toren auf beiden Seiten. Sicherlich auch, dass diesmal ausreichend Spieler vorhanden waren, so dass das Sauerstoffzelt ausblieb.

Die schweißtreibende Angelegenheit fand, wie geplant, ihr Ende im Comics. Das war noch einmal besonders schön, denn aufgrund des Staus verlagerte sich diese Gemeinsamkeit, an der dennoch die meisten teilnahmen, zeitlich weit nach hinten. Das Event hatte einen abgerundeten, schönen Ausklang.

Hipp hipp - hurra / Hipp hipp - hurra / Hipp hipp - hurra hurra hurra !!!

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Lassen die jetzt jeden rein ?!

Mit kompletter TIPLIGA samt Gast Rainer "Hotte" Eberharter startete die 17er-Tagestour bei einem sehr leckeren Frühstück im Haus Krickenbeck. Zudem schien herrlich die Sonne.

Dann begaben wir uns mit den Fahrrädern rüber zum Golfplatz Haus Bey, wo wir aufs allerherzlichste empfangen wurden. Lassen die jetzt schon jeden rein? - lautete die freundliche Nachfrage einer vor Arroganz strotzenden alten Tussi. Wunderbar, denn jetzt waren wir gleich noch motivierter. Es ging ans Golf-Putten.

Fast erwartungsgemäß setzten sich hier die Profis MB und Hotte durch. Doch der Weg zum Best-Player oft the day war noch lang. Weitere Punkte waren beim Boccia-Turnier zu holen, welches aber erst einmal nach langer Radstrecke auf uns wartete.

Zuvor gab es zwei Zwischenstopps um Tipps einzuholen und eine gepflegte Bierpause einzulegen. Das Meckern viel zumindest schwer. Der eine stöhnte übers Schalke-Bier, der andere über den vorherrschenden Wind. Nicht wirklich ernst zu nehmen. Berechtigte Kritik hätte abends noch folgen können, doch dazu später.

300-Meter nach der Bierpause, kam der nächste Stopp fürs Boccia-Turnier. Nach langer Vorrunde in zwei Gruppen, standen sich MB und der Balkanjunge gegenüber. Das Finale wurde zur klaren Sache für Albany. MB trollte, da er trotz Finalteilnahme nur seine erspielten Punkte gutgeschrieben bekam.

Weiter per Drahtesel zum nächsten Stopp fürs Flunkyball-Spiel. Die Teams blieben und das Spielduell startete. Schnell waren anarchistische Zustände erreicht. Werfen, Laufen, Trinken, Absetzen. Alles nach eigener Messlatte. Das trieb die Stimmung in die Höhe. Fazit: Wir brauchen fürs Flunkyball wohl echt einen Schiedsrichter und der täte uns anschließend wohl ziemlich leid.

Zeit zur Erholung bot die Pizzeria in Hinsbeck. Aufs teure Haus Josten verzichteten wir und prompt erhielt Selim auch einen Anruf. Der Rückruf traf aufs Anrufband. Erledigt.

Nun der Endspurt zum Grefrather Sportplatz, wo gleiche Teams Bubble Balls spielten. Für den lädierten Hotte sprang Nick in die Seifenblase. Der Endstand der vergnüglichen Partie lautete 4:3 für Team A, deren Mitglieder sich weitere Punkte einheimsten.

Sehr zum Gefallen Omas. Der Vizepräsident stand damit als Tagessieger fest und bekam auf Achims Hof den Siegerpreis in Form eines Geschenkekorbes mit Schnaps, Eisgutschein und weiteren Fressalien überreicht.

UPS - aufgepasst. Die eintrudelnden Radler berichteten von Michis Abstinenz. Zunächst war Unmut spekuliert worden, da er beim Besteigen des Rades mit Achim kollidiert war. Nachträgliche Recherche jedoch ergab, dass er aus Erschöpfung heimgeradelt war. Hier kurz der Hinweis. Das Radeln bis Achim lag bei knapp 5 km, der Heimweg bei 9.

Unterm Strich hatte Michi damit unnötige 4km draufgelegt. Als nun die weiße Stretch-Limousine vorfuhr, waren die Augen groß und die Handys für diverse Fotos gezückt. Vor allen Dingen war sie da. Denn Selim bangte bis nachmittags noch um einen nötigen Fahrer, was sich dann als Fahrerin herausstellte. Wäre das in die Hose gegangen, au weia.

Das geplante Hopping begann bei Michi. Denn die LIGA zeigte Charakter und holte ihr enfant terrible daheim von seinem liebsten Platz ab - der Couch. Von dort zum Grefrather Maifest und dann nach Klixdorf. Doch es gab tatsächlich keine Karten mehr. Also weiter zum Mercedes-Fest nach Kempen. Urteil: Nix los. Daher nunmehr ins KUBA.

Das die Fahrt im Edelfahrzeug noch eine Tortur wurde und sich zur bedenklichen Geruchsprobe feinster Güte entwickelte, war nicht abzusehen. Einer war sichtlich am schlimmsten gezeichnet und dem Würgen nahe. Richtig - es war Michi !!

Die ersten Tippligisten traten vom KUBA aus den Heimweg an. Wer noch wollte oder konnte, begab sich ins TREPPCHEN.
Am längsten hielt es diesmal der Verfasser dieser Zeilen selbst aus. Seine letzte Station, mit den Kossi-Brüdern, war der MUSIC PUB.

Eine erlebnisreiche und lustige Tagestour hatte ihr Ende erreicht.

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13 sonnige Ferrari-Fahrer

Mit den Worten Herzlichen Glückwunsch (statt herzlich willkommen !) leitete der PFB-Präsident den 17. Saisonabschluss ein, obwohl so schnell nun wirklich noch niemand was gewonnen haben konnte. Das Trampel-Ferrari stand als Fortbewegungsmittel bereit und brachte 13 Leute vom Kempener Schwimmbad, über viele Feldwege hinweg, letztlich zur Paddeltankstelle nach Wachtendonk.

Beim PFB fehlte nur Guido. Der SFV bot mit Majo, Knöpfchen, Matthes und Heiko lediglich vier Mitstreiter und freute sich über die morgendliche Zusage von Chris Horstmann, der den Verband als 5. Spieler unterstützte. Das Gefährt befuhr die Feldwege natürlich nicht einfach so. Es musste ordentlich gestrampelt werden. Dieser einfachen Aufgabe standen zwei verantwortungsvollere Aufgaben gegenüber.

Übernommen von Michi am Lenkrad und dem PFB-Präsidenten als Getränkeverteiler auf der Rückbank des Ferrari. Unterwegs folgten bei Sonnenschein und guter Laune etliche Stopps, um das Ewige Spielduell, diesmal unter dem Motto Treffer, Treffer, Treffer, fortzusetzen.

Mit KORBWÜRFEN und Biervertilgung startete das Ereignis noch am Schwimmbad und wurde einige Zeit später an einem Bauernhof mit BALLSCHLEUDERN erweitert. Die Gastgeber lagen mit 2:0 vorne, kassierten aber beim STRASSENHOCKEY, wo nach Direktpässen Tore erzielt werden mussten, den Ausgleich.

Ausgleich ! Wieso denn das ? Weil sich nach jedem zweiten Spiel die Wertung um einen Zähler erhöhte. Der nächste Stopp war dann der Flop. Hatte das Oberhaupt des PFB gerade das Flohspiel erläutert, stellte Selim prompt ein FROSCHSPIEL aufs Ferrari, bei dem kleine Kugeln zu schnappen waren. Das machte keinen Spaß und hatte auch mit dem Motto so gar nix zu tun. Gespielt wurde aber trotzdem und die SFV-er lagen 4:2 vorne.

Da genau zu diesem Zeitpunkt auch die Bundesliga beendet war, widmeten sich die Präsidenten den Tipp-Auswertungen. Dabei heimste die VFL-Tipprunde knapp mit 22:20 den Sieg ein und für die BVB-Runde hieß es einmal mehr: Schandtat folgt ! Das Trampel-Ferrari wurde wieder flott gemacht und nach dem trostlosen Frosch-Spiel schlossen sich dann aber zwei echte Highlights an. In markierter Arena besiegten die Dortmunder beim NUDELFECHTEN, im entscheidenden 5. Duell, die Gladbacher machten das GOLFEN klar und die Hoffnung auf eine weitere Titelverteidigung blieb erhalten. 5:7 für die Gäste an dieser Stelle.

Das Golfen fand übrigens mit netter Genehmigung der Platzwartin statt, da wir unwissentlich auf ihrem Privatrasen spielten. Die Zeit drängte, das Essen war bereits geliefert und der Ferarri-Besitzer wartete am Ziel auf seinen 17-Sitze-Boliden. Deshalb peitsche Pilot Michi in höflicher Manier an: Los Sklaven - tretet! Angekommen am Maislabyrinth, wurde zunächst gegessen und viel über Fußball gefachsimpelt.

Etwas Furchtbares war schließlich passiert. Der FC (wir lassen das!) Dann aber ging es in den Endspurt, wo sich der SFV sowohl beim BOTTLE-FLIP, als auch bei den LATTENTREFFERN deutlich erfolgreicher zeigte. Endstand: 5:15. Die DROHNENLANDUNG war nicht mehr nötig.

Nach fünf langen Jahren nahmen die Gäste den Pokal verdient mit nach Hause und wurden bei der Siegerehrung auch entsprechend honoriert. Nichts desto trotz pusteten die Surrealisten im Zuge der fälligen Schandtat noch Teelichter mit der Nase aus, rülpsten die Buchstaben A bis D und sangen das Kinderlied Alle meine Entchen mit Wasser im Mund.

Ein toller Tag endete, an dem lediglich das gekoppelte Spiel dem Zeitdruck zum Opfer fiel und Chris und Markus Hoffmann leider nicht bis zum Schluss bleiben konnten. Zu viert folgte der Absacker im Treppchen, versüßt mit einer Stripperin und doch noch so einigen Bierchen.

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