Wir über uns - die Tiprunde

Die Wurzeln, aber noch nicht die Entstehung an sich, unserer bis heute bestehenden Tipliga liegen in den frühesten Jugendmannschaften des heimischen Fußballklubs SV Thomasstadt Kempen.
Dort spielten Achim Meyendriesch, Guido van de Lageweg, Gregor Köppel, Markus Hoffmann, Olaf Müller, Werner Webel und Dirk Heesen schon im Alter ab teilweise 7 Jahren gemeinsam Fußball. Es wurden Freundschaften geschlossen, die auch außerhalb des Fußballfeldes schon mit Aktivitäten verbunden waren. Später stießen auch Oliver Hirschler und Markus Brendel über den Fußball zur Tipliga.

 

Die Tippligisten

Fotografiert im Januar 2017 durch Marta Reinartz

 

 

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Die Rückkehr des Tigers

Der Tiger kehrte zur Truppe zurück !

Als alle neun Tippligisten zum Frühstück im FALCO versammelt waren, erinnerte zunächst Guvas Shirt „Tilburg-Breda-Roosendaal“ an die weit zurückliegende Vrouwenpolder-Tour. Dann konnte Olli als MOM-Chef die Einzelheiten der aktuellen Tour verkünden. Intern war man sich ja nicht ganz schlüssig, ob es nach Domburg oder Zoutelande geht. Startbier und Zimmerauslosung inklusive.

Es war Domburg, angesteuert mit zwei Fahrzeugen. MB`s BMW wurde dabei zur rollenden Disco, im anderen Gefährt soll es etwas ruhiger zugegangen sein.

Angekommen im Rompott-Park, bezogen wir unser Haus und ein für Abends geplantes Grillen wurde schon vorbereitet. Diese Gelegenheit nutzte der Tiger, um sein Quiz durchzuziehen. Dabei konnte er, außer beim Präsi, auch durchweg Punkte notieren.

Bei schönstem Wetter saßen wir nun draußen am langen Tisch und glücklicherweise hatte Guva auch diesmal wieder eine Playlist parat (er hat insgesamt übrigens 1.374), abgespielt auf Stufe 10, bis uns der Vater von gegenüber dann doch bat, etwas zu reduzieren, weil seine Kinder gerade Amok laufen.

In Dauerschleife selbstverständlich Heineken-Bier, bis die gesamte Truppe ziemlich voll war und das auch durch Singen, Grölen und Tisch-Tänzen zum Ausdruck brachte. Nach und nach hatte es dann jeden dahingerafft und ein paar Stündchen erholsamer Schlaf, musste vor dem samstäglichen Strandbesuch, einfach her. Ende mit Freitag.

Samstag: Erst einmal Frühstück mit Rührei aus dem Tetrapak. Lecker. Dann Büroangelegenheiten der Liga. Erster Ausblick aufs 40jährige Bestehen und letzte Vorbereitungen auf die Auto-Rallye waren dabei die wichtigsten Themen.

Auf dem Weg zum Strand entpuppte sich Oma kleidungsbedingt, als jamaikanischer Lover-Boy, der von Achim gebucht wurde. Im Netz war aber nur das „schwarze Stück“ (früher schonmal in der Bim-Parade zu sehen) sichtbar. Das ein „Weißer“ gebucht wurde, konnte Achim nicht ahnen.

Danach aber auf zum Strand, wo ein geniales Wurfspiel namens „Corn Hole“ aufgebaut wurde und mit einem Spitzenwert von 19 Punkten bei 8 Säcken von Guva bespielt wurde. Der tagsdrauf auch im Hero-Finale stand. Dazu aber später mehr …

Nennenswert zudem Albanys Rückwärtswurf aufs Brett, mit einem Volltreffer ins Loch. Nur leider außerhalb der Wertung.

Das schöne Wetter, Heineken, die Spielchen und die laute Musik (diesmal von einer Holländerin aus weiter Ferne angeprangert) sorgten einfach nur für „Gute Lohne“!!

Halt Stopp: Heineken war gar nicht dauerhaft vorhanden. Dem Team MOM war der unverzeihliche Fehler unterlaufen, für geschätzt 20 Minuten, kein Bier vorrätig zu haben.

Zwischendurch baute eine Runde Frikandel mit Pommes den Alkoholspiegel wieder um 0,1 ab, so dass Ollis Spontanidee („Lasst eine Murmelburg bauen“) Anklang fand. Die einen bauten Burgen, die anderen Bahnen. Die Burgen brachten dabei gar nix, sehr zum Leidwesen von Bruno Koob. Auf seiner Burg rollte die Murmel ganze 2,5 Sekunden. Da freute sich dann insbesondere mal der Präsi, der die Kugel mit 2,57 Sekunden deutlich länger in Fahrt hielt.

Nach vielen Stunden zog es uns zur Unterkunft zurück und jeder freute sich auf eine Dusche. Bei Oma sah man dann, dass sich sein berühmtes Unterhemd eingebrannt hatte. Er kann halt einfach nicht drauf verzichten.

Im Dörfchen fanden wir eine Pizzeria, die für uns neun Tippligisten innen Platz bot. Lecker, aber auch ziemlich heiß in der Bude. Zurück an der frischen Luft, stand uns demnach wieder der Schweiß auf der Stirn. Abkühlung fanden wir aber auf der Dachterrasse der OASE am Strand, wo wir insgesamt einen sehr schönen Tagesabschluss verzeichnen konnten.

Wir trafen aufs Steffen Baumgart-Double, zur Freude von MB, der uns wieder einmal mit seinem ständigen FC nervte und kurzerhand aus der Gruppe flog.

Der letzte Weg des Tages war dann der zum Haus zurück. Aber es war nicht der letzte Weg für Alle. Obwohl wir alle neun das Ziel quasi schon erreicht hatten, brachte den Tiger sein eigenes Telefonat aus dem Konzept und plötzlich irrte er, verlassen von allen, in den Domburger Camping-Weiten herum.

Doch es kam schlimmer: Lange Zeit vermisste ihn niemand, man wähnte ihn nämlich in seinem eigenen Bett. Die restliche Liga (außer der schlafende Olli) hatte es sich natürlich wieder am langen Tisch gemütlich gemacht und diesmal sogar auf laute Musik verzichtet.

Dann fiel Achim der „Tiger-Verlust“ auf und erst ein Telefonat brachte Klarheit, dass ihm nichts zugestoßen ist. Völlig verschwitzt, aber überglücklich, erreichte dann auch unser Tiger das heimische Nest und konnte von seinen Irrwegen berichten.

Am Abreisetag, meistens Sonntags, ist die Luft für gewöhnlich raus. Nicht aber, wenn Oma Müller ein Finale spielen muss.

Corn Hole-Endspiel zwischen Guva und Oma mit zwei Gewinnsätzen. Guva holte in Satz 1 Punkt um Punkt, während Oma sich in Rage redete und dem Höhepunkt der Verbissenheit entgegensteuerte.

Die restlichen 7 Tippligisten befürchteten gleich „Erste-Hilfe“ leisten zu müssen und suchten im Google-Maps schonmal die kürzeste Strecke zum Kardiologen. Als Oma, vermutlich vor Erschöpfung, etwas ruhiger wurde, heimste er plötzlich die nötigen Punkte ein und drehte das Finale noch um.

Resultat: Tour-Hero, Gewinn von Amazon-Gutscheinen und Mr. Sweat-T-Shirt!

Das beendete sozusagen eine sehr schöne Wochenend-Tour in die benachbarten Niederlande.
Bestens !!!

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Fußball-Bowling in Kölle

Fußball-Bowling Köln

Das „Warm Up“ unserer diesjährigen Tagestour starte im Falco, ohne Frühstück. Dafür aber bereits mit vier Ründchen Bier. Passend zum Anlass, natürlich Kölsch. Krankheitsbedingt mussten wir leider auf Oma verzichten, der das Fahrtbier brachte, sich dann aber zurück nach Hause begab.

Für den Start hätte es schlimmer kommen können, doch Guva hatte daheim das beliebte Trinkspiel „Mimimi“ nicht mehr gefunden, was erfolgsversprechend für den restlichen Tag war. Es soll aber bei nächster Gelegenheit noch folgen, in abgespeckter Version.

Per Bahn ging es nach Kölle, dort ins Brauhaus "Em Goldene Kappes", wo wir uns draußen platzierten und bei weiterem Kölsch-Bier über Themen wie Gerda Bremen, fehlendes Frühstücksangebot vom SFV oder dem Ziel der nächsten Wochenendtour, fachsimpelten.

Dann war es soweit und ein Fußmarsch rüber zur Eventhalle Nippes folgte, wo uns ein 2-stündiges Fußball-Bowling erwartete. Schön aufgeteilt auf zwei Bahnen mit jeweils vier Spielern. Ebenfalls schön aufgeteilt, dass Geschick und Können. Denn auf jeder Bahn waren ein Spitzen-Bowler, zwei mittelmäßige Strategen und ein Kellerkind, zu beobachten.

Den Spitzenkampf gewann letztlich Bruno gegen Präsi, das Kellerduell entschied Michi gegen MB für sich und das restliche Feld lag dann dazwischen. Der Preis, eines „Online-Einkaufsgutscheins“ ging also einmal mehr an den „Spiele-König“ Achim“!!!

Wieder zurück zum gleichen Brauhaus, kam es zur großen Planänderung. Denn das spät angesetzte Schnitzelessen bei Oma Kleinmanns wurde abgesagt, stattdessen aßen wir kurzerhand da, wo wir wieder Platz genommen hatten – im Brauhaus. Alle das gleiche Gericht, womit dem Laden wohl die Eier ausgegangen sein müssten. Na immerhin hatte sich Achim für „Himmel un Äd“ entschieden.

Nun hieß es Rückfahrt nach Kempen mit der Endstation "Treppchen". Überraschend, denn es endet immer in dieser Kneipe. Und es endet eigentlich auch immer im Delirium. Hierzu vertilgten wir also viele weitere Biere und zuletzt dann auch wieder Mopeds. Der Tiger war nicht mehr an Bord.

Völlig betrunken, erfolgte die Ausweiskontrolle, bei der es Selim und Michi erwischt hatte. Die offenen Ründchen von Achim und Oma wurden kredenzt.

Wahrer Held der Tagestour war aber Olli, der bis zuletzt in der Kneipe blieb, fleißig Mopeds trank und sich einfach die
WE-Tour nicht entlocken ließ!!!

In heimatlichen Gefilden natürlich auch immer schön, in andere bekannte Gesichter zu blicken.

Ende der Durchsage !!!

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Der Mentalist beim Jubiläum

SFV:          Kai Maihöfer, Stefan Knops, Michael Renz, Achim Gaida, Jochen Leson, Lars Bosserhoff

PFB:       Achim Meyendriesch, Oma Müller, Oliver Hirschler, Markus Brendel, Markus Hoffmann, Michael Stenzel, Dirk Heesen

 

Der Mentalist beim Jubiläum 20 + 2

Dank des Fahrzeugtauschs von Präsis privatem Pkw und Judith Wefers VW Bus, hatten wir für die weite Fahrt in den Landal-Park nach Winterberg, ein Gefährt ohne Miete zur Verfügung. Als Fahrer für die Hin- u. Rückfahrt, stellte sich diesmal der Chef selbst zur Verfügung. Unterwegs sorgten wir für allerbeste Stimmung, nur das MB`s Playlist fragwürdig war. Präsi war es auch, der bei Ankunft wegen der laufenden Bart-Wette mit Lars Bosserhoff, einen langen Nikolaus-Bart präsentierte, auch ohne Hoffnung die Wette doch noch zu gewinnen.

Von sechs Jungs aus der BVB-Runde empfangen, gab es bei herrlichem Wetter ein paar Starter-Bier auf der Terrasse des SFV-Hauses – gemütlich!

Schöner noch als die Start-Biere war allerdings der Doppelsturz von MB, der das Haus nach unten hin verließ und es von oben dann wieder betrat. Oder besser gesagt: hineinrollte!!!

 Dann bezogen wir eigenes Quartier und der Gastgeber folgte wenig später zu unserer Hütte. Dort sprach SFV-Präsident Majo die Begrüßung und Verkündete vier Spiele fürs „Ewige Duell“!

Es ging gleich los mit „Bierpong“, sehr zur anfänglichen Freude unseres MB, der ja als echter Pong-König anzusehen ist, außer wenn der Ball vorher aufspringen muss. Dann nicht. So kam, was kommen musste, die Bier-Pong-Runde ging nicht an PFB/MB, sondern an die Surrealisten. Gleiches Bild zeichnete sich auch im zweiten Spiel ab, wo es „Hoch hinaus“ hieß und kleine Bauklötze in 30 Sekunden gestapelt werden mussten. Wieder nix für uns.

Worüber sich dann jedoch alle freuten, war der Videofilm von Majo, der die letzten 19 Jahre Revue passieren ließ, in der eine tolle Epoche auf die Beine gestellt wurde. Schade, dass die jährliche Regelmäßigkeit durch Corona unterbrochen wurde.

Nun ging es runter zum Pöppis, der großen Location im Landal-Park, zunächst zum gemeinsamen Abendessen. Anschließend folgten die Spiele 3 und 4, alles in Kombination mit jeder Menge Bier. Obwohl wir auch im Spiel „Schnelligkeit“, also dem schnellen Erkennen von Symbolen und Ergreifen der Spielkarte, schlechter abschnitten, bestand für uns im letzten Spiel „Welche Karte fehlt“, dennoch die Chance auf den Gesamtsieg.

Aber bei 6 Einzelduellen, die ausnahmslos gewonnen werden mussten, entsprechend gering. Mit zwei siegreichen Einzeln sah es zunächst gut aus, so auch bei Ollis Begegnung mit Achim Gaida. Zu diesem Zeitpunkt ahnte niemand, dass der „Mentalist“ sich einmal durch den Kartenstapel kämpfte, um dann die fehlende Karte zu benennen. Großes Gelächter folgte und das Duell war entschieden.

Jetzt war Zeit für eine reibungslose Ausweiskontrolle. Von reibungslos keine Spur. Da gibt es ja noch Oma, der die Kontrolle bei Verbandstreffen in Frage stellte. Dank Homepage konnte schnell Gegenteiliges dargelegt werden und er selbst, gemeinsam mit Achim, sind die nächsten Runden-Spender.

Bis 21 Uhr wurde bei Pöppis weitergetrunken, dann das Schlachtfeld zum reibungslosen Weitertrinken, noch einmal auf unserer Hütte eröffnet. Von reibungslos keine Spur. Da gibt es ja noch Oma. Fairerweise sei auch Knopsi genannt, die sich wegen des „Schlecht verlieren können“, in den Haaren hatten. Michi zog es daraufhin sogar direkt ins Bett.

Deutlich später verschlug es auch die restlichen Tippligisten in die Federn und am Sonntagmorgen saßen wir recht früh, immerhin so gegen 9 Uhr, allesamt frisch auf unserer Terrasse. Hier platzierten wir die Meisterehrung für den neuen offiziellen Titelträger: MB. Auch der Pokalsieg samt Klassenerhalt für Michi in der inoffiziellen Runde, war dabei noch ein Thema.

Beim Telefonat mit Majo stellte sich leider heraus, dass ein gemeinsames Frühstück wohl nicht geplant war und wir wurden aufgefordert, Kaffeepads, und Brötchen zu holen. Sprungbereit, wie wir waren, entschieden wir uns aber spontan für Mc Café in Winterberg. Die richtige Entscheidung, denn organisatorische Schwächen müssen wir ja schließlich nicht ausbügeln.

Der „Terrassen-Sonntag“ bleib dennoch heiter, erst im eigenen Kreise, dann wieder mit versammelten Truppen. Majo erhielt den Wanderpokal für seine Runde, den wir uns im nächsten Jahr natürlich zurückerobern und wir leisteten auch unseren Jubiläumsbeitrag in Form von großen Postern, mit Bildern aller vorangegangener Treffen sowie dem Folgewerk von Heft I, also Heft II, mit allen zusammengetragenen Berichten.

Die Schandtat hatte der SFV dabei aufs nächste Jahr verlegt, Schnörris. Darin sind wir geübt und nächstes Jahr geht’s weiter …

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Besuch aus der Zukunft

Besuch aus der Zukunft

Beim Christmas 168 handelt es sich nicht etwa um die 168. Weihnachtsfeier der TIPLIGA, die ziemlich sicher niemand mehr erleben wird. Nein, es handelt sich vielmehr um den Spiele-Marathon im Thomasstädter Vereinsheim, aufgestellt von Guva Dela und eben absolviert durch die TIPLIGA. Ohne „Albany“. Der war noch auf dem Rückflug aus
seinem Heimatland, um dann doch noch zu „seinen Jungs“ zuzustoßen.

Bereits morgens um 11 Uhr begann die Party, zu der zunächst einmal alle Spiele und ein Geschenketisch aufgebaut wurden. Auch das Fernsehgerät musste eingerichtet werden.

Dann spielten sich acht Tippligisten in den Disziplinen Dart, Curling, Fast Pling, Why me, Schwingen und Roulette förmlich in Rage - unterm Strich 168 Duelle.

Dazwischen passten trotzdem noch Kuchen, ein Abendessen und selbstverständlich der Jahresrückblick, besser sogar die Rückblicke auf 2020 und 2021, direkt aus der Zukunft.

Es kam also niemand geringeres vorbei, als Marty Mc Fly, natürlich im Auftrag von Doc Brown. Die beste Botschaft die er brachte, war der Abstieg des 1. FC Köln. Der Protagonist entpuppte sich nach der Landung durch den Nebel und dem Abnehmen des folierten Helmes, als Bernd Brendel.

Bernd, der eh schon vieles mit der TIPLIGA gemeinsam erlebt hatte, musste immerhin ein ganzes Jahr auf seinen großen Auftritt warten. Geplant war alles bereits für 2020!!!

Dann aber legte er los und erzählte Michis Buntstift-Einreise nach Spanien, Ollis Dachboden-Aufenthalt und seinen genialen Spacko-Tanz, Tigers Anstrengung aus einem Sessel zu steigen, Omas vermutetes Hochzeitstag-Geschenk für Tanjas Arbeitskollegin inklusive seiner Nullvorstellung beim Schwingen auf Malle, die Double-Seven von Guva gegen MB beim Dartspiel und noch viele weitere Geschichten aus zwei zurückliegenden Jahren.

Als sei es nicht genug, folgte wenig später eine von Guva in gewohnter Spitzen-Manier präsentierte Video-Show 2021. Dazwischen lag die Bescherung, kombiniert aus Präsis Gaben 2020 und jenen von Guva 2021.

Man durfte sich über Autoaufkleber, neue Schlüsselanhänger und ein 38er-Shirt freuen.

Zusätzlich gab es einiges von der Defizitliste in Sachen Equipment vergangener Jahre. Der Presente-Tisch hatte viel zu bieten und der Tippligist dürfte wohl sehr zufrieden gewesen sein.

Zufriedenstellend gestaltete sich sogar der Ablauf von sage und schreibe 167 Spielen. Nur ein einziges Mal hatte jemand Betrug anzumelden. Wer wohl ? Selbstverständlich der Nörgler.

In welchem Duell ist dem Textschreiber nicht bekannt und muss auch nicht thematisiert werden. Jedenfalls war es kein entscheidender Punkt, der an diesem Abend Markus „MB“ Brendel den Titel des neuen Christmas-Hero genommen hätte. Gewinn: ein Shopping-Gutschein.

Anschließend setzte sich Michis Schicksal fort. Denn Manuel servierte Schnitzel. Direkt nach dem Verzehr kamen die ersten Bröckchen des „Leckerbissens“ wieder heraus.

So stand dann auch schnell fest, dass er die zweite Station, das „Treppchen“ nicht mehr erreichen wird. Allerdings war er nicht der einzige, den es heimwärts zog. Auch der „Tiger“ strich die Segel und suchte das eigene Bett auf. Alles wie gewohnt, möchte man hier fast sagen.

Die Feier brachte zudem drei neue Bierrunden und Präsident wie Vize-Präsident ließen sich von der Polizei nach Hause fahren. Somit dürften der Organisator und der Christmas-Hero die Kneipe wohl endgültig zugemacht haben. Ein erfolgreiches Event, abgesehen vom Schnitzel.

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Earl of Manchester of Mallorca

Wo bleibt ihr denn ?

Zwei Manchester-Anläufe reichten bislang leider nicht. Obwohl dafür alles vorbereitet war, machten die Ein- u. Ausreisebestimmungen uns einen Strich durch die Rechnung.

So dass also Plan B herhalten musste ?. Oder doch nicht ?!
Zur B-Variante kam es, dank Albany, nicht. Diese wäre in Köln mit u.a. „Schlagermove“ auf dem Rhein von statten gegangen. Aber Selims Gedanke, nach „Malle“ zu fliegen, wurde immer ernster: Plan C.

So buchten wir 15 Tage vorher noch um und unser insgesamt vierter Aufenthalt auf der Partyinsel begann offiziell auf der Dachterrasse unseres Hotels Marina. Nach der Ansprache des Präsidenten, mit Ankündigung der eigenen Bierrunde, erfolgte die Auslosung in zwei Teams: Manchester City und Manchester United.

Denn die Vorbereitungen der England-Tour wurden so kurzfristig nicht mehr geändert. Wer wird Earl of Manchester of Mallorca ?. Per Plakat hatte Ron sowieso schon gefragt: Wo bleibt ihr denn ?

Verlagert von der Dachterrasse nach unten, saßen wir zusammen, um die Trikots der Premiere-League richtig zuzuordnen und natürlich, um endlich Bier zu trinken.

Bei diesem Spielchen sollte es bis zum Folgetag bleiben, denn jetzt lockte der Strand, direkt vorm Hotel. Mit Lieblingsübung „Mauersitzen“ und der sofortigen Erkenntnis, dass wohl wieder beide Hai-Arten unterwegs sind. Hier versüßten wir uns schöne Stunden bei herrlichem Wetter. Einziges Manko: Der Weg ins Wasser war steinig!

Nach dem Strand, logisch: „Kölner“, wo sich die schönen Stunden bei steigendem Alkoholpegel verlängerten. Ohne zu duschen, wollten wir im Anschluss Essen gehen, gingen die Promenade auf und ab und wurden aus einem Lokal („Ihr seid zu viele“!) wieder hinauskomplimentiert. Klare Ansagen fehlten, folglich: gereizte Stimmung.

Sogar Bruno schmiss kurz mal die Kasse hin, die er später aber wieder an sich nahm. Die Endstation hieß dann Essen vorm eigenen Hotel. Mittlerweile hatte jeder mit seinem körperlichen Zustand zu kämpfen und mit Tiger, Nörgler und Präsi, strichen gleich drei Tippligisten die Segel für den Abend. Die restliche Truppe begab sich zum Deutschen Eck und später ins Excalibur, zum Billard spielen und Hardrock hören.

Samstags saßen wir alle beim Frühstück und der Tag der klaren Ansagen begann. Versammelt in „unserer Ecke“, trafen nun wieder City und United aufeinander.

Zunächst im Kicktipp-Elfmeterschießen, dann auch noch in einem sehr amüsanten Pferderennen, verbunden mit leckerem Jervas und einer genialen Spacko-Tanz-Einlage von Olli.

Selbst der Weg zum Strand wurde diesmal ins kleinste Detail verfasst: „Wir gehen bis Ballermann 4, da sind keine Steine“. Am Strand: Bier aus dem SPAR-Supermarkt, Haie und Talk-Runden im Wasser, Helmuts und Dunkelmuts, links und rechts nette gemischte Trüppchen, mit denen wir ins Gespräch kamen und sich fürs Steakhouse-Essen anwerben lassen, damit diesmal auch nix schief geht.

Das Manko des Tages war allerdings Borussias 0:1-Niederlage  beim FC Augsburg.

Erneut zum Ron rüber, wo wir wieder alle einen Platz bekamen. `Tschuldigung, Olli zog es vor, das Hotel zwecks Erholung aufzusuchen. Erholsam wurde es für den Präsi nicht, denn er hatte sich in die Fänge eines redseligen FC-Fans begeben, den die LIGA  gleich als Schwuli erkannte, da er ständigen Körperkontakt suchte. Zur Sicherheit hatte man auch gleich GUVA als Nachfolge-Präsidenten „vorvereidigt“. Ein ähnliches Schicksal ereilte aber auch Oma, beim Rendevous mit einem weiteren FC-Fan auf der Terrasse dieser Kult-Kneipe!!!

„Diesmal gehen bitte alle Duschen und dann auf ins Steakhouse“, hieß die Devise. Gesagt getan. Im Steakhouse deutlich besser gegessen, als am Vorabend, verfolgten wir zudem das 1:1-Remis der „Ziegen“ gegen RB Leipzig. Anschließend setzte sich die Serie der Kapitulationen weiter fort: Guva strich die Segel in Richtung Hotelzimmer. Er stand also zum Kicker-Derby im Bogart`s nicht mehr zur Verfügung.

Anders Oma, der diese Hürde noch nahm und sich erst dann verabschiedete.

Der Ausklang des zweiten Tages, erfolgte weiter nach Plan: zuerst zum Deutschen Eck, wo es soooo richtig schön und feierlich war und letztlich nochmal ins Excalibur, wo erneut der Billardtisch genutzt wurde. Für MB unter Schmerzen, denn der Rücken hatte „zugemacht“!

Der Sonntag begann erneut mit einem gemeinsamen Frühstück im Hotel und dann hieß es wieder ab in „unsere Ecke“.
Der letzte Team-Act zwischen City und United stand im „Ring the bell“-Spiel an. Man könnte es aber auch als den „großen Auftritt“ des Oma Müller bezeichnen.

ManU lag bis dato fast hoffnungslos zurück und auch hier sah es zunächst nicht nach einer Aufholjagd aus. Augenhöhe beim Zwischenstand von 6:5 nach dem jeweils ersten Spieler. Dann allerdings nahm Oma „an den Ringen“ Platz und es stellte sich schnell heraus, dass es für City wohl bei 5 Treffern bleibt. Genauso war es auch. United zog auf 20:5 davon, Selim und Michi kamen nicht mehr zum Zuge und Omas Verzweiflung äußerte sich in Flüchen und etwas schmalen Zweifeln an der Richtigkeit des Ganzen.

So musste der Spielleiter, gleichzeitig auch Mallorcas Bezirksdienstbeamter, erkennbar am schwarzen Cowboy-Hut, den Earl of Manchester of Mallorca nun im United-Team suchen. Die aber erstmal englisches Weingummi als Team-Preis erhielten.

Beim Earl … glänzte Guva vorm Buckingham Palace, der samt Queen Moms Klo und einem englischen Elfmeterschießen, vor der Mauer am Strand aufgebaut war. Seiner Trefferquote von 10 kam nur noch Olli nahe. Aber es reichte nicht. Für Achim stand sogar nur ein Pünktchen zu Buche, da er immer wieder ins Minuskörbchen traf. Der Amazon-Preis war vergeben und pfeilschnell von Cyber-Guva hochgeladen!!!

Danach genehmigten wir uns nur noch ein paar Sonntags-Bierchen, ehe es zum Duschen und Koffer packen aufs Zimmer ging. Vor Ort reichte es noch zu einer Halbzeit Stuttgart gegen Leverkusen, in der Level Dining Lounge und danach traten wir die Rückreise an.

Ein tolles, wenn auch kurzes, Männerwochenende !!!

 

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Für den Fall der Fälle

Sternförmiges Brüggen

Da Corona die Pläne durchkreuzte, hieß es: Brüggen statt Manchester! Hauptorganisator Guva kündigte die Tour 2020 mit „Für den Fall der Fälle“ an und sie sollte Anlehnung an die allererste TIPLIGA-Tour von 1992, Karins Hütte in Bad Hönningen, bekommen.

Gestartet wurde im Lieblingscafé in Kempen, noch ohne MB, der erst aus Holland zurück musste und letztlich direkt nach Brüggen gelotst wurde. Albany erkundigte sich telefonisch, wo der Start ist und Achim hatte lange gedacht, es ist des Ligas liebtes Café gemeint.

Guva begrüßte uns und stellte die Tour-Pläne vor. Zwischendurch stockte immer mal der Atem, weil sich die äußerst kurvenreiche Bedienung näherte. Im Tour-Paket enthalten waren einheitliche Tour-Masken, wieder mal geil gemacht … Bundesliga-Tipps, das Erraten des Zieles, eine Zahl der Wahl und allem voran BINGO. Jenes Spiel begleitete uns bis zum Tour-Ende. Traten bereits zurückliegende Ereignisse oder so genannte "Dauerbrenner" erneut ein, hatte man die Chance ein BINGO zu rufen, um sich Punkte zu sichern. "MB nervt mit den Ziegen" oder "der Nörgler hat nix zu beanstanden", um Beispiele zu nennen.

Es sollten aber noch viele weitere Spiele folgen, um den Crazy-Tour-Hero zu ermitteln. Inklusive des Warschau-Effekts.

Eingetroffen in Brüggen, platzierten wir uns bei viel Sonne, zunächst auf der Terrasse unseres Hotels, denn die Zimmer waren noch nicht frei. Siehe da, noch offene Runden wurden gegeben und der Bier-Pegel stieg von Anfang an.

Als MB eintraf und wir uns im Schnell-Quiz befanden, war er an der Reihe und musste ein Tipliga-Ziel nennen. Prompt fiel es ihm auch ein: Saufen. Statt der geforderten Badekappe, präsentierte er die Pimmelnase – vergeblich!

Das Würfelspiel 30 und ein Karten-Rennen wurden gespielt. Nach Klärung der Zimmer, ging es dann in die Unterkunft. Sehr groß und sehr alt. Wir platzierten uns auf unserer Terrasse und Guva ließ weitere Spiele folgen. Beispielsweise Dart. Die Scheibe musste einem Bild weichen und es ging los.

Als am Ende der Hunger kam, wurde Pizza geordert, die wir uns auf der Terrasse einverleibten. Im Anschluss lud Guva noch zu einer anderen Einverleibung ein. Sein spezielles Trinkspiel bot nahezu auf jedem Feld die Aufforderung zum Alkohol. Als 8 Felder bespielt waren und Olli bis dato bereits 4 "Kurze" intus hatte, kapitulierten die Ersten. Michi, dann Olli und auch der Tiger wollten nicht mehr.

Guva, zunächst etwas geknickt, bastelt bald an einer verträglicheren Variante. Selims „Roter“ landete übrigens auf Michis teurem Hilfiger-Shirt.

Trotz der Spiele-Flut fanden Bruno, MB und der Präsi sogar noch Zeit, Schach zu spielen. Freitags setzte MB Achim matt, samstags kassierte er gegen Präsi jedoch zwei Niederlagen.

Dann zog es uns vor den Fernseher, um die Eröffnung der Bundesliga mit der Partie der Bayern gegen Schalke, zu verfolgen. Mit 8:0 nicht gerade spannend. Da war der Film -Underworld- schon besser. Zumal er zeitgleich auch noch von Oma erklärt wurde. Da hätte mal einer ein BINGO setzen sollen.

Für Oma war es dann aber auch vorbei. Fast traditionell kapitulierte er ab Beginn des Tour-Samstages. Zumindest nahezu. Immerhin nahm er am Bo-Bo, draußen in der Natur, teil. Später zurück im Hotel ging es aber wieder ins Bett zurück. Alkohol mit Exoten dazwischen und das viele Rauchen, dürften die Gründe gewesen sein. Jaaaaa, was auch sonst … ?!

Des Präsis Bett von Freitag auf Samstag war die Sitzbank in der Küche. Er hatte nämlich zur Schnarch-Flucht angesetzt. Zunächst flüchtete er vor Omas Sägerei, landete im Wohnzimmer, flüchtete vor MB und landete in der Küche. Nochmal aufstehen, um die Tür zu schließen, dann endlich Ruhe. Aber da war es schon 7 Uhr morgens und MB stand vor der Kaffeemaschine. Er schreckte zusammen, als Präsis Kopf hinterm Tisch hervorkam und der Samstag startete mit einem Lach-Flash.

Es folgte Frühstück daheim und es wurde kultisch, denn jetzt erklangen Hönningen-Musik und Tonstudio-Aufnahmen. Alle hatten Spaß daran. Auch Carlos Gesangseinlage auf Hussi, war mit dabei. Dann verließen wir die Unterkunft und setzten zum nächsten Bo-Bo-Wettbewerb an. Der gehörte zum Crazy-Tour-Hero, wurde aber auch als Bo-Bo-Sieg 2020 anerkannt.
Da bei uns immer Achim gewinnt, haben wir ihn auch diesmal gewinnen lassen. Für mehr Furore sorgte jedoch MB, der als einziger noch 0 Punkte hatte, es dann mit einer Serie von 4 am Ende auf sehenswerte 7 schaffte. Da konnte Präsi mit 2 Sieg-Würfen nicht glänzen.

Zurückgekehrt vom Bo-Bo, setzten wir uns gegenüber unseres Hotels ins Lokal, um Pommes zu essen. Das sternförmige Verteilen, rund um unsere Unterkunft, ging also munter weiter. Es folgte Runde um Runde Bier. Sehr zum Leidwesen von … nein falsch, nicht Olli … sondern Tiger.

Nachdem er vor Jahren bereits ernste Gespräche in der Liga einstellte, kann er sich immer noch nicht so recht an den Gruppenzwang gewöhnen. Keine Sorge, Tiger, du musst nicht trinken. Sieht nur blöd aus :- )

Rechtzeitig zur Bundesliga-Zeit wieder auf der Terrasse zurück, freute das Ergebnis der Kölner gegen Hoffenheim (fast) alle. Ein entsprechendes Schild mit dem Resultat landete sogleich bei FACEBOOK. Weiteres BINGO stellte sich mit diversen Joker-Aufgaben vor. Der Tiger zeigte sich wacker zum Thema WM, dem Präsi fehlten einige Vornamen bei den Borussen-Spielern. Sehr entzückt war die gesamte Liga vom Curling. „Oben ohne“ konnte das Staatsoberhaupt auch noch den Danzig-Sänger präsentieren, nachdem Guva festgestellt hatte, dass der Song „Mother“ zu den Diamanten-manten-manten gehört.

Wir verlagerten, ohne Oma (steckte im Wellness-Programm), runter um die Ecke zum Abendessen. Bedient von einem jungen, unorganisierten Haufen von Kellnerinnen und Kellnern, die aber durchweg witzig waren. Michi holte eine Runde Ouzo raus, da Olli prompt falsches Essen geliefert bekam. Die Kunde vom 0:3 des VFL in Dortmund trug nicht zur Erheiterung bei. Dabei hatte der Präsi noch erwähnt, bald mal die Neger einzuwechseln, damit „vorne“ was passiert. Den Ziegen-Fan freute es natürlich.

Zurück auf der Stube kam Party-Stimmung auf. Wow. Um es hier kurz zu machen: Playlist, Diamanten, schön rockig und laut, Selim steuerte Tipliga-Bilder auf dem TV bei und der Tour-Hero ging mit Mini-Tischtennis, in die Schlussphase.

Es war geil, hatte aber ein promptes Ende. Noch vor Mitternacht drückte einer quasi abrupt auf den Aus-Knopf. Alles war beendet. Alle huschten in die Betten. Die erste sonntägliche Meldung war dann erst wieder, dass der Präsident sich noch mal was durch den Kopf gehen ließ.

Sonntags Abschlussfrühstück unten im Restaurant. Guva ließ auf den Finger-Ticker drücken. Genau die Zahl, die ihr benannt habt, bitte. Mit Bruno, Oma und dem Präsidenten gelang drei Tippligisten die Punktlandung und Achim am Ende der Gesamtsieg. Erinnert so langsam an Bayern München in der Bundesliga.

 Plan B war harmonisch, schön, stimmungsvoll und echt witzig. Kurz um: ein echter Erfolg!

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Am Ende knallt die Peitsche

Sonne, Genuss, Spiele und Entspannung

Am 20. Juni 2020, zum Tages-Biwak, mussten wir leider auf GUVA verzichten, der arbeiten musste. Mehr „leider“ war an diesem sonnigen Tag aber nicht zu verzeichnen. Alles andere war sehr schön.

Im Kälberstall hatten wir uns zum gemeinsamen Frühstück eingefunden und entspannt auf der großen Wiese Platz genommen. Achim kam erst später hinzu, da er noch zu Leos Schulabschluss musste.

Beim Frühstück wurden zwei Gruppen gelost, die mit Amsterdam und Ballermann auch zwei Namen aus unserer Historie erhielten.

Dann bosselten wir einen etwa 2km langen Fußweg bis Meyendriesch und es grenzte an ein Wunder, dass beide Kugeln das Ziel erreichten. Mehrfach wurde der Wegesrand abgesucht, Albany glücklicherweise mit langer Hose.

Achim kam uns per Rad entgegen, so dass es auf der Zielgeraden dann mit 4 gegen 4 weiterging. Das Team Amsterdam hatte schnell die Nase vorne und konnte die Führung auch recht gelassen mit ins Ziel nehmen.

Als der Fitsches-Hof passiert wurde, war natürlich eines klar: Hier wird ein Zwi-Bi getrunken. Gesagt – getan !!!

Bei Achim angekommen, ging es in die gemütliche Garten-Sitzecke und der Ballwurf-Eierkarton wurde aufgebaut. Team Ballermann gelang hier der Ausgleich mit 12:7-Treffern. Direkt im Anschluss verkündete der Präsi, wer Ausweisrunden zahlen muss. Nur er selbst und das um 14:17 Uhr.

Es dauerte nicht lange, da lagen die Amsterdamer im Kings of Biwak-Rennen wieder vorne, denn das Teebeutel-Schleudern wurde gewonnen, obwohl Albany es schaffte, einen Beutel nach hinten zu schleudern.

Das erhoffte Spiele-Highlight, die Alkohol-Variante von Schiffe versenken, wurde auch eines: Optisch und spielerisch. Achim hatte hier ein echt anschauliches Brett samt Booten zu bieten.

MB bekam den Fünfer seines Teams und musste ihn auch recht schnell vertilgen. Da war es beachtlich, dass er nach kurzer Schlapp-Phase schnell wieder der alte war. Auch Olli kämpfte, ebenso der Tiger. Letztlich blieb nur Michi das Trinken erspart. Daraus resultierte aber: Nörgler - ab an den Grill!

Da Team Amsterdam schon zeitlich so lange vorne lag, wähnte man sich des sicheren Sieges, statt das Ende abzuwarten, um Zahlen sprechen zu lassen.

Im Murmeln halten konnten die Ballermänner jedenfalls auf 2:3 verkürzen, da sie die Murmeln insgesamt 159 Sekunden auf dem Brett hielten, wogegen die Amsterdamer auf nur 130 Sekunden kamen.

Das Boule-Turnier, eigentlich als Wankum-Open geplant, blieb nun aber intern in der TIPLIGA und wurde als 6. Spiel in den Kings of Biwak integriert.

Hier kannte die Spannung keine Grenzen mehr, denn es endete 18:18. Leider vermochte der Präsi im Finale gegen MB einen 6:2-Vorsprung nicht über die Ziellinie zu holen – 6:7 hieß es.

MB wiederum erklärte, dass 49,5cm mehr Entfernung ist, als glatte 49cm. Nur der Groschen fiel nicht, dass er das Wurf-Duell damit verloren hatte :-)

Die Verlängerung holten die Ballermänner und verkürzten im Gesamtstand auf 3:3. Für die endgültige Entscheidung sollte es noch einmal Schiffe versenken werden, doch man kam überein, dass erneut die Boule-Kugel bemüht wird. Geht schneller und es ist kein Alkohol zu vertilgen.

Also wieder zurück an die Boule-Bahn. Diesmal standen nur noch 4 Würfe beiderseits auf dem Plan und Team Ballermann blieb erneut erfolgreich.

Da kam es wieder in Erinnerung, die letzte Zahl zählt oder besser bekannt unter: Am Ende knallt die Peitsche. So wurde dann doch das Team Ballermann zu Biwak-Königen. Zugegeben etwas glücklich. Die Ehrung
wurde glatt vergessen. Der Preis zu Corona-Zeiten: eine Kiste Corona.

Anders erging es dem Team Amsterdam. Hier dauerte es nicht lange, ehe vier Pimmel-Nasen aufgesetzt waren, um die Tages-Niederlage nochmal deutlich zu zeigen.

Dass es am Ende aber nicht um Sieg oder Niederlage ging, war jedem klar. Es war einfach ein schöner, erlebnisreicher Tag. Da muss es sogar nicht immer eine Tagestour sein, manchmal reicht auch schon ein Tages-Lager !

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Fußball-Dart und Weihnachtskutsche

Pünktlich zum Feste beendete die TIPLIGA das Jahr, wie üblich, mit der Weihnachtsfeier. Ausfälle gab es keine, alles war an Bord.

Zunächst hieß es ran an eine riesige Dart-Scheibe, die in den Hallen der Kempener Feuerwehr aufgestellt war und mit Bällen beschossen werden musste. Gespielt wurde -301- und der glückliche Gewinner hieß am Ende Olli, der mit den Filzbällen die Zahl als schnellster abgearbeitet hatte. Der Nörgler wäre nicht der Nörgler, hätte er auch diesmal über die Punktevergabe nicht genörgelt.

Tipps zur Bundesliga wurden eingeholt und traditionell nach einem Kurzgedicht mit Hinweisen, auch versucht, den Nikolaus zu erraten. Nur Achim lag richtig, der auf Guido Gipmans gesetzt hatte. Ansonsten waren noch Lutz Nebel, Winnie Priehsen und Mario Zone unter den vermuteten Kandidaten.

Die Location Feuerwehr erwies sich als top, denn hier durfte alles genutzt werden und mit Stehtischen, Bier und Schnittchen waren wir bestens ausgestattet. Sogar Jacken und Helme fürs Foto standen zur Verfügung.

Draußen vor den Toren schmückten Vera, Ira und Heike den inzwischen eingetroffenen Planwagen zu einer gemütlichen Weihnachtskutsche. Tannengrün, Kerzen und ein wenig weihnachtliche Dekoration reichten, um für eine feierliche Stimmung zu sorgen.

Noch feierlicher wurde es, als der Nikolaus mit seinem Knecht Ruprecht die Kutsche betrat. Sie hatten eine lange Wartezeit in Kauf nehmen müssen. Nicht zuletzt hielt die Kutsche 100 Meter vor den beiden noch einmal an, weil Oma dringend pinkeln musste.

Guido Gipmans las gekonnt aus dem goldenen Buche vor und Olaf Kunick als Knecht Ruprecht, erinnerte äußerlich an den Gitarristen von Guns and Roses. Schnell war er also zum Slash Ruprecht auserkoren.

Etliche Anekdoten des abgelaufenen Jahres begeisterten noch einmal: Achims missglückte Gravur des Pokals, Selims Neopren -und Ollis Borat-Anzug, Guvas Dauer-Kentern beim Kanupolo, Omas sehnlicher Wunsch Kolonne fahren zu wollen und Michis Verschicken von Videos an seine Tochter. Um nur einige zu nennen.

Es folgte eine Vorlesepause für den Nikolaus. Zu verdanken einer keifenden Alten, die nicht vom Parkplatz kam, weil das Gespann alles versperrte.

Heiter ging es nun ans Toastbrot-Essen und Korn-Trinken auf Zeit. Unfassbar hier Olaf Kunick mit 40 Sekunden. Der Rest lag immer über einer Minute. Und alles floss fleißig in die Wertung zum X-mas-Hero ein. So auch das Quiz 5 in 15. Nur 15 Sekunden, um zu einem Thema bestmöglich fünf Punkte zu holen. Die LIGA schlug sich wacker, mit Ausnahme des ständigen Borussia-Besuchers Michi, der lediglich einen einzigen Spieler des VFL nennen konnte.

Letztlich war es soweit. Es folgte nun das beliebte Würfelspiel 30, dass einmal mehr für ausgelassene Partylaune sorgte. Zeitlich passte alles ziemlich gut und wir waren nach einer Reise über Wachtendonk mit Pinkelpause beim Präsidenten, wieder in Kempen gelandet und begaben uns ins Wirtshaus zum Weihnachtsessen. Das Würfeln wurde hier beendet und als auch die Auswertung der Bundesliga bei Olli die höchste Punktzahl von allen brachte, konnte dem eh schon Führenden der X-mas-Hero nicht mehr genommen werden.

So wird Olli sich wohl in Kürze mal den gewonnenen Saunagutschein zu Gemüte führen. Olli scheint derzeit Ideallinie zu fahren, ist er ja aktuell auch noch Superliga-Tabellenführer.

Etwas schade, dass es dann mit den Kneipen „Treppchen“ und „Maulis“ einen zweigeteilten Ausklang der Feier gab. Es tat dem insgesamt sehr gelungenen Event jedoch keinen Abruch.

Merry Christmas !!!

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Der König von Mallorca

TIPLIGA erweitert Musik-Genre am Ballermann

Die TIPLIGA hat ihr kleines 35-jähriges Jubiläum auf der Partyinsel Mallorca hinter sich gebracht. Flüge und Unterkunft waren durch GUVA erledigt worden, danach nahm das Team MOM das Heft in die Hand.

Zu diesem Zeitpunkt konnten die Organisatoren noch nicht wissen, dass die TIPLIGA steil an einer musikalischen Karriere arbeitete. Am Vorabend vor der Tour saß der Präsident noch im Krankenhaus, da er sich beim Joggen seinen Fuß umschlug und Schlimmstes befürchtete. Bei der Abreise stellte sich jedoch schnell seine „Reisefähigkeit“ heraus.

Ein paar Tage später erwies sich MB als der „Fußkranke“, der auf dem Heimweg zum Hotel ebenfalls umknickte und fortan einen mächtig geschwollenen Fuß hatte.

Im Hotel Planet One kostete die LIGA vom feinsten, sowohl Essen, als auch Getränke. Alles im „Sparpaket“! Oma sei Dank, er hatte dieses Angebot noch rechtzeitig aufgestöbert.

Wir hatten eingecheckt und der erste Weg führte zum Strand, wo sofort der Verzehr von reichlich kaltem Büchsenbier auf dem Plan stand. Und die Suche nach Stefan Knops begann und wurde auch erfolgreich beendet. Er lag nur unweit unserer Stelle, wo er sich später auch mal blicken ließ, um ein gemeinsames Bierchen zu trinken.

Der Brenner aber war was anderes. Team MOM lud zum Badekappen-Schwimmen ein. Meeresgang und Badekappe waren nun ein verpflichtendes Duo, für das es bei der Suche nach dem „König von Mallorca“ auch Punkte gab. Die meisten Schwimmpunkte heimste GUVA, der Dauerschwimmer, ein.

Fürs anschließende Gruppenfoto stand Oma nicht mehr zur Verfügung, da sich sein Kreislauf meldete und er den Gang zurück ins Hotel vorzog. Das Abendessen nahmen wir im HOOTERS ein, wo zudem die Partie der Bayern gegen Belgrad lief.

Der erste Abend führte letztlich ins Oberbayern, doch er dauerte für die meistens nicht mehr so lange. Von Müdigkeit gezeichnet, rief nur noch das Bett. Auch das geplante Treffen mit Knopsi ging schief. Auch Selim und Präsi, als letzte Tippligisten des Abends, kapitulierten. Kurz zuvor hatten sich MB und Oma schon auf die Socken gemacht.

Am zweiten Tag wurde der Strandbesuch erst einmal zeitlich einiges nach hinten verschoben, denn draußen auf der Terrasse hatten wir eine gemütliche Ecke gefunden, in der Olli zum Quiz aufforderte. Dabei selbstverständlich leckeres, kühles Bier!

Am Strand saßen wir verbotenerweise auf der Mauer und die Playlist lief. Natürlich wieder mit Badekappe, rot-weiß, ging es alle Nase lang ab ins Meer. Dabei blieb es aber nicht.

Wir trafen einen St. Huberter Kegelklub, mit ein paar bekannten Gesichtern und waren regelrecht von deren Kellner begeistert, der seine Sache ausgesprochen gut machte. Auch wir profitierten davon und wurden reichlich bedient.

Der Rückweg führte zwangsläufig übers „Kölner“, wo wir uns wie vor fünf Jahren, wieder sauwohl fühlten. Ron erzählte von seinem Lebensweg und ein Fachsimpeln über Hardrock-Bands, war ebenfalls möglich. In der Kneipe konnte man sich wunderbar erholen, von den dutzenden Helmuts vom Strand, die alles in 80-% original verkauften.

Mit gleicher Truppe waren wir dann abends auf der Schinkenstraße zusammen, nachdem wir zuvor das 0:4-Debakel der Borussia gegen Wolfsberg miterleben mussten.

Der längste Aufenthalt galt diesmal der „Rutsche“, in der es aber tierisch heiß war. Und wer zu vorgerückter Stund` mit wem den Heimweg antrat, kann nur in seltenen Fällen passgenau recherchiert werden. Offensichtlich ist aber niemand K.o.-Tropfen oder klauenden Nutten zum Opfer gefallen.

So lagen auch die Wege des Tigers mit einer Strandbekanntschaft im Verborgenen. Er gab aber an, früh das Hotel erreicht zu haben. Alleine ?

Tag Drei am Ballermann hatte wieder dasselbe Vorhaben parat: Auf zum Strand, ran ans Büchsenbier und rein in die Badekappen. Auch eine Art Strand-Boccia, sowie gezielte Würfe in Rasierschaum verklebte Gesichter mit stinkenden Käseflips, sah die weitere Ermittlung des Malle-Königs so vor.

Zum pinkeln und punkten ab ins Meer, obwohl inzwischen bekannt war, dass sich beide Hai-Arten auch vor der Insel Mallorcas ausgebreitet hatten.

Für den Abend war das egal. Gemeinsam spielten wir ein nie endendes Minigolf. Es ging noch einmal zur Schinkenstraße, wo wir zunächst nicht ausreichend Platz hatten. Doch eine Eck-Kneipe bot freie Stehplätze und eine unglaubliche Inspiration, zur Gründung einer neuen Musikband, setzte ein:

Die Fisters of Mercy.

Genau Ollis Thema. Der Introvertierte hoffte wohl, dass auch dieser Abend irgendwann beendet ist, hatten wir doch mittlerweile gedanklich eine ganze CD aufgenommen, samt perversester Vorstellungen unserer Live-Auftritte. Im Oberbayern war dann noch Jürgen Milski zu bewundern …

Der vorletzte Tag stand im Zeichen der Ehrung des Königs von Mallorca. Achim war derjenige, der am Ende die Krone auf hatte und Jürgen Drews den Titel abjagen konnte. Unter anderem spielten wir dafür auch noch das lieb gewonnene Würfelsiel -30- am Tisch im Hotel. Oder besser gesagt, an drei Tischen, weil wir irgendwie immer weiter vorrückten.

Kurze Besuche im Mega-Park und Oberbayern folgten. Doch richtig gut wurde es am Ende noch einmal in der Rockkneipe Excalibur. Nicht mehr von allen besucht. Aber wer hier noch aufkreuzte, kam musikalisch auf seine Kosten. Ein geselliger später Abend.

Am Sonntag waren fünf harte Tage beendet, auf die wir so lange gespart hatten. Ohne Selim übrigens … aber das Sparen hatte sich gelohnt. Ein letzter morgendlicher Strandbesuch, ein Essen und Warten im Hotel und dann trat man die Heimreise an.

Ohne Präsi, der machte noch Urlaub mit Vera und ließ sich dafür direkt vor der Hoteltür abholen.

Es war eine tolle Jahresabschlusstour!

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Fahrrad-Rallye zum 35-jährigen Bestehen

Rad-Rallye 35 Jahre Tipliga

Haus Beyen in Kerken hieß der Startort für die Tagestour, zu der es anlässlich des 35-jährigen Bestehens der LIGA eine Rad-Rallye gab, gespickt mit Quiz-Aufgaben und einer Bierrallye. Urlaubsbedingt fehlte leider MB.

Nach leckerem Frühstück machten sich zwei 4-köpfige Teams, mit verkehrssicheren Rädern, von Kompassen geführt, mit Guva und Oma als jeweiligen Spielleiter, auf und traten gegeneinander an. Es handelte sich um die Teams „Ich dreh doch“ und „Ornella Motti“!

Die ersten Stationen waren quasi ein Kneipen-Dreieck in Aldekerk, wo ein Video zum Thema „Haiku“ gedreht wurde oder ein munteres Stöhnen als Tonaufnahme verlangt war.

Da darüber hinaus Gegenstände besorgt werden mussten, bot sich Zeit, um Alkohol zu trinken. Olli im Team „Ornella Motti“ suchte zwischendurch eine Tankstelle auf, um eine polnische Zeitung zu holen. Vergebens. Aber vieles gelang den Teams. Aufkleber von Feiglingen, eine Playlist deutscher Hits, Eissorten, Apfeltaschen, alte Quittungen u.v.m.! Entweder ins Buch hinein kleben oder sonst irgendwie sammeln.

Auch eine blonde Kellnerin hatte es beiden Teams angetan. Zwischendurch versorgten die Spielleiter die Rate-Truppen mit weiteren Aufgaben vom Handy aus. Eigens eine App wurde dazu installiert. Wie endet das schwedische Pokalfinale, galt es zu tippen.

Durch die grüne Landschaft hindurch, mit einem weiteren Stopp an einer kleinen Kapelle, in der es Bilder zu suchen gab, hieß das nächste Zwischenziel Eyller See. Davor auch noch der Eyller Forrest, wo zum Tanz aufgefordert wurde. Präsi tanzte Walzer mit der Freundin seines früheren Nachbarn. So klein ist die Welt. Achim, im zweiten Team, fand gleichfalls eine Tanzpartnerin.

Punkte aus der Tipliga-Historie wurden angesteuert. Am Eyller See trafen beide Teams dann wieder aufeinander und bei einer längeren Bierpause konnten Erlebnisse ausgetauscht werden. MB mit einer FC-Aufgabe war in die Rallye integriert.
Er weilte auf Formentera. Eine schwierige Mathematik-Aufgabe zu einem Autokauf, war ne Nummer für Olli.

Wieder auf die Räder gestiegen, radelten wir zum Präsidenten, wo zwei Kisten Bier als Proviant mitgenommen wurden, die der baldigen Bier-Rallye dienten. Davor war aber noch eine schöne Pause im Biergarten der Sandkaul angesagt.

An der Wachtendonker Burgruine jedoch blieben die Drahtesel für längere Zeit stehen, denn jetzt wechselte der Modus von `Rad` auf `Fuß`!

Einmal im Viereck und an der Paddeltankstelle Holleshof vorbei, folgten ein paar praktische Spielchen, wie das Streichholzpusten. Team „Ornella Motti“ zeigte sich dabei erfolgreicher. Auch Römpömpöm , Pringels Ploppen oder Wappen Malen mit dem Mund, sorgten für Stimmung und heiße Diskussionen.

Das Spiel „Autorennen“ an der Schnur und „Eierkarton“ waren mit im Programm und ein eine Runde Schiffe versenken, in der Variante des verzweifelten Olli gegen Michi.

Wieder an der Ruine angekommen, wurde notiert. Dann ging es weiter … die Truppen trennten sich wieder. Die einen zum Sportplatz Laerheide, die anderen zur Fluchtburg. Die Konzentration und auch die Kondition ließen nach. Für Markus Hoffmann, der am nächsten Tag arbeiten musste, folgte der angekündigte Ausstieg.

Vom Treffpunkt Meyendriesch wusste Spielleiter Guva nichts oder nichts mehr und so fanden beide Seiten erst wieder an der Fluchtburg zusammen ein. Man musste aber noch eine Rothaarige in den Chat setzen, an einem 80er-Musik-Quiz teilnehmen und aufgrund von Hinweisen berühmte Filme suchen.

Dann setzte der Endspurt nach Kempen ein, den man inzwischen aber auch herbeisehnte. Die Spielchen und Aufgaben sind nicht abschließend erwähnt, es fehlen noch welche. Angekommen im Wirtshaus, wurde es schnell wieder gemütlich.

Bei Haxe und sonstigen Speisen ließen wir es uns zum Abschluss noch einmal so richtig gut gehen, freuten uns, dass Olli Tour-Hero wurde, da sein Wunsch-Lied „Warum hast du nicht nein gesagt“ ertönte und staunten zu später Stund` noch über Kossi, der dreimal auf seinem Fahrrad zu uns zurückkehrte.

Auch Schmicko saß bei uns und plauderte und plauderte … Er konnte sich allerdings nicht mehr ganz so klar ausdrücken.
Er und seine Truppe hatten eine Bossel-Tour von Mülhausen nach Kempen hinter sich.

Bis tief in die Nacht ging es nicht. Alle waren kaputt von 30 Kilometern Fahrradfahrt, viel Alkohol und vielen Aufgaben. Machte aber nix weiter, denn es blieb ganztägig trocken und das Programm war abwechslungsreich. Die LIGA war um ein schönes Event reicher.

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