Wir über uns - die Tiprunde

Die Wurzeln, aber noch nicht die Entstehung an sich, unserer bis heute bestehenden Tipliga liegen in den frühesten Jugendmannschaften des heimischen Fußballklubs SV Thomasstadt Kempen.
Dort spielten Achim Meyendriesch, Guido van de Lageweg, Gregor Köppel, Markus Hoffmann, Olaf Müller, Werner Webel und Dirk Heesen schon im Alter ab teilweise 7 Jahren gemeinsam Fußball. Es wurden Freundschaften geschlossen, die auch außerhalb des Fußballfeldes schon mit Aktivitäten verbunden waren. Später stießen auch Oliver Hirschler und Markus Brendel über den Fußball zur Tipliga.

 

Die Tippligisten

Fotografiert im Januar 2017 durch Marta Reinartz

 

 

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Besuch aus der Zukunft

Besuch aus der Zukunft

Beim Christmas 168 handelt es sich nicht etwa um die 168. Weihnachtsfeier der TIPLIGA, die ziemlich sicher niemand mehr erleben wird. Nein, es handelt sich vielmehr um den Spiele-Marathon im Thomasstädter Vereinsheim, aufgestellt von Guva Dela und eben absolviert durch die TIPLIGA. Ohne „Albany“. Der war noch auf dem Rückflug aus
seinem Heimatland, um dann doch noch zu „seinen Jungs“ zuzustoßen.

Bereits morgens um 11 Uhr begann die Party, zu der zunächst einmal alle Spiele und ein Geschenketisch aufgebaut wurden. Auch das Fernsehgerät musste eingerichtet werden.

Dann spielten sich acht Tippligisten in den Disziplinen Dart, Curling, Fast Pling, Why me, Schwingen und Roulette förmlich in Rage - unterm Strich 168 Duelle.

Dazwischen passten trotzdem noch Kuchen, ein Abendessen und selbstverständlich der Jahresrückblick, besser sogar die Rückblicke auf 2020 und 2021, direkt aus der Zukunft.

Es kam also niemand geringeres vorbei, als Marty Mc Fly, natürlich im Auftrag von Doc Brown. Die beste Botschaft die er brachte, war der Abstieg des 1. FC Köln. Der Protagonist entpuppte sich nach der Landung durch den Nebel und dem Abnehmen des folierten Helmes, als Bernd Brendel.

Bernd, der eh schon vieles mit der TIPLIGA gemeinsam erlebt hatte, musste immerhin ein ganzes Jahr auf seinen großen Auftritt warten. Geplant war alles bereits für 2020!!!

Dann aber legte er los und erzählte Michis Buntstift-Einreise nach Spanien, Ollis Dachboden-Aufenthalt und seinen genialen Spacko-Tanz, Tigers Anstrengung aus einem Sessel zu steigen, Omas vermutetes Hochzeitstag-Geschenk für Tanjas Arbeitskollegin inklusive seiner Nullvorstellung beim Schwingen auf Malle, die Double-Seven von Guva gegen MB beim Dartspiel und noch viele weitere Geschichten aus zwei zurückliegenden Jahren.

Als sei es nicht genug, folgte wenig später eine von Guva in gewohnter Spitzen-Manier präsentierte Video-Show 2021. Dazwischen lag die Bescherung, kombiniert aus Präsis Gaben 2020 und jenen von Guva 2021.

Man durfte sich über Autoaufkleber, neue Schlüsselanhänger und ein 38er-Shirt freuen.

Zusätzlich gab es einiges von der Defizitliste in Sachen Equipment vergangener Jahre. Der Presente-Tisch hatte viel zu bieten und der Tippligist dürfte wohl sehr zufrieden gewesen sein.

Zufriedenstellend gestaltete sich sogar der Ablauf von sage und schreibe 167 Spielen. Nur ein einziges Mal hatte jemand Betrug anzumelden. Wer wohl ? Selbstverständlich der Nörgler.

In welchem Duell ist dem Textschreiber nicht bekannt und muss auch nicht thematisiert werden. Jedenfalls war es kein entscheidender Punkt, der an diesem Abend Markus „MB“ Brendel den Titel des neuen Christmas-Hero genommen hätte. Gewinn: ein Shopping-Gutschein.

Anschließend setzte sich Michis Schicksal fort. Denn Manuel servierte Schnitzel. Direkt nach dem Verzehr kamen die ersten Bröckchen des „Leckerbissens“ wieder heraus.

So stand dann auch schnell fest, dass er die zweite Station, das „Treppchen“ nicht mehr erreichen wird. Allerdings war er nicht der einzige, den es heimwärts zog. Auch der „Tiger“ strich die Segel und suchte das eigene Bett auf. Alles wie gewohnt, möchte man hier fast sagen.

Die Feier brachte zudem drei neue Bierrunden und Präsident wie Vize-Präsident ließen sich von der Polizei nach Hause fahren. Somit dürften der Organisator und der Christmas-Hero die Kneipe wohl endgültig zugemacht haben. Ein erfolgreiches Event, abgesehen vom Schnitzel.

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Earl of Manchester of Mallorca

Wo bleibt ihr denn ?

Zwei Manchester-Anläufe reichten bislang leider nicht. Obwohl dafür alles vorbereitet war, machten die Ein- u. Ausreisebestimmungen uns einen Strich durch die Rechnung.

So dass also Plan B herhalten musste ?. Oder doch nicht ?!
Zur B-Variante kam es, dank Albany, nicht. Diese wäre in Köln mit u.a. „Schlagermove“ auf dem Rhein von statten gegangen. Aber Selims Gedanke, nach „Malle“ zu fliegen, wurde immer ernster: Plan C.

So buchten wir 15 Tage vorher noch um und unser insgesamt vierter Aufenthalt auf der Partyinsel begann offiziell auf der Dachterrasse unseres Hotels Marina. Nach der Ansprache des Präsidenten, mit Ankündigung der eigenen Bierrunde, erfolgte die Auslosung in zwei Teams: Manchester City und Manchester United.

Denn die Vorbereitungen der England-Tour wurden so kurzfristig nicht mehr geändert. Wer wird Earl of Manchester of Mallorca ?. Per Plakat hatte Ron sowieso schon gefragt: Wo bleibt ihr denn ?

Verlagert von der Dachterrasse nach unten, saßen wir zusammen, um die Trikots der Premiere-League richtig zuzuordnen und natürlich, um endlich Bier zu trinken.

Bei diesem Spielchen sollte es bis zum Folgetag bleiben, denn jetzt lockte der Strand, direkt vorm Hotel. Mit Lieblingsübung „Mauersitzen“ und der sofortigen Erkenntnis, dass wohl wieder beide Hai-Arten unterwegs sind. Hier versüßten wir uns schöne Stunden bei herrlichem Wetter. Einziges Manko: Der Weg ins Wasser war steinig!

Nach dem Strand, logisch: „Kölner“, wo sich die schönen Stunden bei steigendem Alkoholpegel verlängerten. Ohne zu duschen, wollten wir im Anschluss Essen gehen, gingen die Promenade auf und ab und wurden aus einem Lokal („Ihr seid zu viele“!) wieder hinauskomplimentiert. Klare Ansagen fehlten, folglich: gereizte Stimmung.

Sogar Bruno schmiss kurz mal die Kasse hin, die er später aber wieder an sich nahm. Die Endstation hieß dann Essen vorm eigenen Hotel. Mittlerweile hatte jeder mit seinem körperlichen Zustand zu kämpfen und mit Tiger, Nörgler und Präsi, strichen gleich drei Tippligisten die Segel für den Abend. Die restliche Truppe begab sich zum Deutschen Eck und später ins Excalibur, zum Billard spielen und Hardrock hören.

Samstags saßen wir alle beim Frühstück und der Tag der klaren Ansagen begann. Versammelt in „unserer Ecke“, trafen nun wieder City und United aufeinander.

Zunächst im Kicktipp-Elfmeterschießen, dann auch noch in einem sehr amüsanten Pferderennen, verbunden mit leckerem Jervas und einer genialen Spacko-Tanz-Einlage von Olli.

Selbst der Weg zum Strand wurde diesmal ins kleinste Detail verfasst: „Wir gehen bis Ballermann 4, da sind keine Steine“. Am Strand: Bier aus dem SPAR-Supermarkt, Haie und Talk-Runden im Wasser, Helmuts und Dunkelmuts, links und rechts nette gemischte Trüppchen, mit denen wir ins Gespräch kamen und sich fürs Steakhouse-Essen anwerben lassen, damit diesmal auch nix schief geht.

Das Manko des Tages war allerdings Borussias 0:1-Niederlage  beim FC Augsburg.

Erneut zum Ron rüber, wo wir wieder alle einen Platz bekamen. `Tschuldigung, Olli zog es vor, das Hotel zwecks Erholung aufzusuchen. Erholsam wurde es für den Präsi nicht, denn er hatte sich in die Fänge eines redseligen FC-Fans begeben, den die LIGA  gleich als Schwuli erkannte, da er ständigen Körperkontakt suchte. Zur Sicherheit hatte man auch gleich GUVA als Nachfolge-Präsidenten „vorvereidigt“. Ein ähnliches Schicksal ereilte aber auch Oma, beim Rendevous mit einem weiteren FC-Fan auf der Terrasse dieser Kult-Kneipe!!!

„Diesmal gehen bitte alle Duschen und dann auf ins Steakhouse“, hieß die Devise. Gesagt getan. Im Steakhouse deutlich besser gegessen, als am Vorabend, verfolgten wir zudem das 1:1-Remis der „Ziegen“ gegen RB Leipzig. Anschließend setzte sich die Serie der Kapitulationen weiter fort: Guva strich die Segel in Richtung Hotelzimmer. Er stand also zum Kicker-Derby im Bogart`s nicht mehr zur Verfügung.

Anders Oma, der diese Hürde noch nahm und sich erst dann verabschiedete.

Der Ausklang des zweiten Tages, erfolgte weiter nach Plan: zuerst zum Deutschen Eck, wo es soooo richtig schön und feierlich war und letztlich nochmal ins Excalibur, wo erneut der Billardtisch genutzt wurde. Für MB unter Schmerzen, denn der Rücken hatte „zugemacht“!

Der Sonntag begann erneut mit einem gemeinsamen Frühstück im Hotel und dann hieß es wieder ab in „unsere Ecke“.
Der letzte Team-Act zwischen City und United stand im „Ring the bell“-Spiel an. Man könnte es aber auch als den „großen Auftritt“ des Oma Müller bezeichnen.

ManU lag bis dato fast hoffnungslos zurück und auch hier sah es zunächst nicht nach einer Aufholjagd aus. Augenhöhe beim Zwischenstand von 6:5 nach dem jeweils ersten Spieler. Dann allerdings nahm Oma „an den Ringen“ Platz und es stellte sich schnell heraus, dass es für City wohl bei 5 Treffern bleibt. Genauso war es auch. United zog auf 20:5 davon, Selim und Michi kamen nicht mehr zum Zuge und Omas Verzweiflung äußerte sich in Flüchen und etwas schmalen Zweifeln an der Richtigkeit des Ganzen.

So musste der Spielleiter, gleichzeitig auch Mallorcas Bezirksdienstbeamter, erkennbar am schwarzen Cowboy-Hut, den Earl of Manchester of Mallorca nun im United-Team suchen. Die aber erstmal englisches Weingummi als Team-Preis erhielten.

Beim Earl … glänzte Guva vorm Buckingham Palace, der samt Queen Moms Klo und einem englischen Elfmeterschießen, vor der Mauer am Strand aufgebaut war. Seiner Trefferquote von 10 kam nur noch Olli nahe. Aber es reichte nicht. Für Achim stand sogar nur ein Pünktchen zu Buche, da er immer wieder ins Minuskörbchen traf. Der Amazon-Preis war vergeben und pfeilschnell von Cyber-Guva hochgeladen!!!

Danach genehmigten wir uns nur noch ein paar Sonntags-Bierchen, ehe es zum Duschen und Koffer packen aufs Zimmer ging. Vor Ort reichte es noch zu einer Halbzeit Stuttgart gegen Leverkusen, in der Level Dining Lounge und danach traten wir die Rückreise an.

Ein tolles, wenn auch kurzes, Männerwochenende !!!

 

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Für den Fall der Fälle

Sternförmiges Brüggen

Da Corona die Pläne durchkreuzte, hieß es: Brüggen statt Manchester! Hauptorganisator Guva kündigte die Tour 2020 mit „Für den Fall der Fälle“ an und sie sollte Anlehnung an die allererste TIPLIGA-Tour von 1992, Karins Hütte in Bad Hönningen, bekommen.

Gestartet wurde im Lieblingscafé in Kempen, noch ohne MB, der erst aus Holland zurück musste und letztlich direkt nach Brüggen gelotst wurde. Albany erkundigte sich telefonisch, wo der Start ist und Achim hatte lange gedacht, es ist des Ligas liebtes Café gemeint.

Guva begrüßte uns und stellte die Tour-Pläne vor. Zwischendurch stockte immer mal der Atem, weil sich die äußerst kurvenreiche Bedienung näherte. Im Tour-Paket enthalten waren einheitliche Tour-Masken, wieder mal geil gemacht … Bundesliga-Tipps, das Erraten des Zieles, eine Zahl der Wahl und allem voran BINGO. Jenes Spiel begleitete uns bis zum Tour-Ende. Traten bereits zurückliegende Ereignisse oder so genannte "Dauerbrenner" erneut ein, hatte man die Chance ein BINGO zu rufen, um sich Punkte zu sichern. "MB nervt mit den Ziegen" oder "der Nörgler hat nix zu beanstanden", um Beispiele zu nennen.

Es sollten aber noch viele weitere Spiele folgen, um den Crazy-Tour-Hero zu ermitteln. Inklusive des Warschau-Effekts.

Eingetroffen in Brüggen, platzierten wir uns bei viel Sonne, zunächst auf der Terrasse unseres Hotels, denn die Zimmer waren noch nicht frei. Siehe da, noch offene Runden wurden gegeben und der Bier-Pegel stieg von Anfang an.

Als MB eintraf und wir uns im Schnell-Quiz befanden, war er an der Reihe und musste ein Tipliga-Ziel nennen. Prompt fiel es ihm auch ein: Saufen. Statt der geforderten Badekappe, präsentierte er die Pimmelnase – vergeblich!

Das Würfelspiel 30 und ein Karten-Rennen wurden gespielt. Nach Klärung der Zimmer, ging es dann in die Unterkunft. Sehr groß und sehr alt. Wir platzierten uns auf unserer Terrasse und Guva ließ weitere Spiele folgen. Beispielsweise Dart. Die Scheibe musste einem Bild weichen und es ging los.

Als am Ende der Hunger kam, wurde Pizza geordert, die wir uns auf der Terrasse einverleibten. Im Anschluss lud Guva noch zu einer anderen Einverleibung ein. Sein spezielles Trinkspiel bot nahezu auf jedem Feld die Aufforderung zum Alkohol. Als 8 Felder bespielt waren und Olli bis dato bereits 4 "Kurze" intus hatte, kapitulierten die Ersten. Michi, dann Olli und auch der Tiger wollten nicht mehr.

Guva, zunächst etwas geknickt, bastelt bald an einer verträglicheren Variante. Selims „Roter“ landete übrigens auf Michis teurem Hilfiger-Shirt.

Trotz der Spiele-Flut fanden Bruno, MB und der Präsi sogar noch Zeit, Schach zu spielen. Freitags setzte MB Achim matt, samstags kassierte er gegen Präsi jedoch zwei Niederlagen.

Dann zog es uns vor den Fernseher, um die Eröffnung der Bundesliga mit der Partie der Bayern gegen Schalke, zu verfolgen. Mit 8:0 nicht gerade spannend. Da war der Film -Underworld- schon besser. Zumal er zeitgleich auch noch von Oma erklärt wurde. Da hätte mal einer ein BINGO setzen sollen.

Für Oma war es dann aber auch vorbei. Fast traditionell kapitulierte er ab Beginn des Tour-Samstages. Zumindest nahezu. Immerhin nahm er am Bo-Bo, draußen in der Natur, teil. Später zurück im Hotel ging es aber wieder ins Bett zurück. Alkohol mit Exoten dazwischen und das viele Rauchen, dürften die Gründe gewesen sein. Jaaaaa, was auch sonst … ?!

Des Präsis Bett von Freitag auf Samstag war die Sitzbank in der Küche. Er hatte nämlich zur Schnarch-Flucht angesetzt. Zunächst flüchtete er vor Omas Sägerei, landete im Wohnzimmer, flüchtete vor MB und landete in der Küche. Nochmal aufstehen, um die Tür zu schließen, dann endlich Ruhe. Aber da war es schon 7 Uhr morgens und MB stand vor der Kaffeemaschine. Er schreckte zusammen, als Präsis Kopf hinterm Tisch hervorkam und der Samstag startete mit einem Lach-Flash.

Es folgte Frühstück daheim und es wurde kultisch, denn jetzt erklangen Hönningen-Musik und Tonstudio-Aufnahmen. Alle hatten Spaß daran. Auch Carlos Gesangseinlage auf Hussi, war mit dabei. Dann verließen wir die Unterkunft und setzten zum nächsten Bo-Bo-Wettbewerb an. Der gehörte zum Crazy-Tour-Hero, wurde aber auch als Bo-Bo-Sieg 2020 anerkannt.
Da bei uns immer Achim gewinnt, haben wir ihn auch diesmal gewinnen lassen. Für mehr Furore sorgte jedoch MB, der als einziger noch 0 Punkte hatte, es dann mit einer Serie von 4 am Ende auf sehenswerte 7 schaffte. Da konnte Präsi mit 2 Sieg-Würfen nicht glänzen.

Zurückgekehrt vom Bo-Bo, setzten wir uns gegenüber unseres Hotels ins Lokal, um Pommes zu essen. Das sternförmige Verteilen, rund um unsere Unterkunft, ging also munter weiter. Es folgte Runde um Runde Bier. Sehr zum Leidwesen von … nein falsch, nicht Olli … sondern Tiger.

Nachdem er vor Jahren bereits ernste Gespräche in der Liga einstellte, kann er sich immer noch nicht so recht an den Gruppenzwang gewöhnen. Keine Sorge, Tiger, du musst nicht trinken. Sieht nur blöd aus :- )

Rechtzeitig zur Bundesliga-Zeit wieder auf der Terrasse zurück, freute das Ergebnis der Kölner gegen Hoffenheim (fast) alle. Ein entsprechendes Schild mit dem Resultat landete sogleich bei FACEBOOK. Weiteres BINGO stellte sich mit diversen Joker-Aufgaben vor. Der Tiger zeigte sich wacker zum Thema WM, dem Präsi fehlten einige Vornamen bei den Borussen-Spielern. Sehr entzückt war die gesamte Liga vom Curling. „Oben ohne“ konnte das Staatsoberhaupt auch noch den Danzig-Sänger präsentieren, nachdem Guva festgestellt hatte, dass der Song „Mother“ zu den Diamanten-manten-manten gehört.

Wir verlagerten, ohne Oma (steckte im Wellness-Programm), runter um die Ecke zum Abendessen. Bedient von einem jungen, unorganisierten Haufen von Kellnerinnen und Kellnern, die aber durchweg witzig waren. Michi holte eine Runde Ouzo raus, da Olli prompt falsches Essen geliefert bekam. Die Kunde vom 0:3 des VFL in Dortmund trug nicht zur Erheiterung bei. Dabei hatte der Präsi noch erwähnt, bald mal die Neger einzuwechseln, damit „vorne“ was passiert. Den Ziegen-Fan freute es natürlich.

Zurück auf der Stube kam Party-Stimmung auf. Wow. Um es hier kurz zu machen: Playlist, Diamanten, schön rockig und laut, Selim steuerte Tipliga-Bilder auf dem TV bei und der Tour-Hero ging mit Mini-Tischtennis, in die Schlussphase.

Es war geil, hatte aber ein promptes Ende. Noch vor Mitternacht drückte einer quasi abrupt auf den Aus-Knopf. Alles war beendet. Alle huschten in die Betten. Die erste sonntägliche Meldung war dann erst wieder, dass der Präsident sich noch mal was durch den Kopf gehen ließ.

Sonntags Abschlussfrühstück unten im Restaurant. Guva ließ auf den Finger-Ticker drücken. Genau die Zahl, die ihr benannt habt, bitte. Mit Bruno, Oma und dem Präsidenten gelang drei Tippligisten die Punktlandung und Achim am Ende der Gesamtsieg. Erinnert so langsam an Bayern München in der Bundesliga.

 Plan B war harmonisch, schön, stimmungsvoll und echt witzig. Kurz um: ein echter Erfolg!

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Am Ende knallt die Peitsche

Sonne, Genuss, Spiele und Entspannung

Am 20. Juni 2020, zum Tages-Biwak, mussten wir leider auf GUVA verzichten, der arbeiten musste. Mehr „leider“ war an diesem sonnigen Tag aber nicht zu verzeichnen. Alles andere war sehr schön.

Im Kälberstall hatten wir uns zum gemeinsamen Frühstück eingefunden und entspannt auf der großen Wiese Platz genommen. Achim kam erst später hinzu, da er noch zu Leos Schulabschluss musste.

Beim Frühstück wurden zwei Gruppen gelost, die mit Amsterdam und Ballermann auch zwei Namen aus unserer Historie erhielten.

Dann bosselten wir einen etwa 2km langen Fußweg bis Meyendriesch und es grenzte an ein Wunder, dass beide Kugeln das Ziel erreichten. Mehrfach wurde der Wegesrand abgesucht, Albany glücklicherweise mit langer Hose.

Achim kam uns per Rad entgegen, so dass es auf der Zielgeraden dann mit 4 gegen 4 weiterging. Das Team Amsterdam hatte schnell die Nase vorne und konnte die Führung auch recht gelassen mit ins Ziel nehmen.

Als der Fitsches-Hof passiert wurde, war natürlich eines klar: Hier wird ein Zwi-Bi getrunken. Gesagt – getan !!!

Bei Achim angekommen, ging es in die gemütliche Garten-Sitzecke und der Ballwurf-Eierkarton wurde aufgebaut. Team Ballermann gelang hier der Ausgleich mit 12:7-Treffern. Direkt im Anschluss verkündete der Präsi, wer Ausweisrunden zahlen muss. Nur er selbst und das um 14:17 Uhr.

Es dauerte nicht lange, da lagen die Amsterdamer im Kings of Biwak-Rennen wieder vorne, denn das Teebeutel-Schleudern wurde gewonnen, obwohl Albany es schaffte, einen Beutel nach hinten zu schleudern.

Das erhoffte Spiele-Highlight, die Alkohol-Variante von Schiffe versenken, wurde auch eines: Optisch und spielerisch. Achim hatte hier ein echt anschauliches Brett samt Booten zu bieten.

MB bekam den Fünfer seines Teams und musste ihn auch recht schnell vertilgen. Da war es beachtlich, dass er nach kurzer Schlapp-Phase schnell wieder der alte war. Auch Olli kämpfte, ebenso der Tiger. Letztlich blieb nur Michi das Trinken erspart. Daraus resultierte aber: Nörgler - ab an den Grill!

Da Team Amsterdam schon zeitlich so lange vorne lag, wähnte man sich des sicheren Sieges, statt das Ende abzuwarten, um Zahlen sprechen zu lassen.

Im Murmeln halten konnten die Ballermänner jedenfalls auf 2:3 verkürzen, da sie die Murmeln insgesamt 159 Sekunden auf dem Brett hielten, wogegen die Amsterdamer auf nur 130 Sekunden kamen.

Das Boule-Turnier, eigentlich als Wankum-Open geplant, blieb nun aber intern in der TIPLIGA und wurde als 6. Spiel in den Kings of Biwak integriert.

Hier kannte die Spannung keine Grenzen mehr, denn es endete 18:18. Leider vermochte der Präsi im Finale gegen MB einen 6:2-Vorsprung nicht über die Ziellinie zu holen – 6:7 hieß es.

MB wiederum erklärte, dass 49,5cm mehr Entfernung ist, als glatte 49cm. Nur der Groschen fiel nicht, dass er das Wurf-Duell damit verloren hatte :-)

Die Verlängerung holten die Ballermänner und verkürzten im Gesamtstand auf 3:3. Für die endgültige Entscheidung sollte es noch einmal Schiffe versenken werden, doch man kam überein, dass erneut die Boule-Kugel bemüht wird. Geht schneller und es ist kein Alkohol zu vertilgen.

Also wieder zurück an die Boule-Bahn. Diesmal standen nur noch 4 Würfe beiderseits auf dem Plan und Team Ballermann blieb erneut erfolgreich.

Da kam es wieder in Erinnerung, die letzte Zahl zählt oder besser bekannt unter: Am Ende knallt die Peitsche. So wurde dann doch das Team Ballermann zu Biwak-Königen. Zugegeben etwas glücklich. Die Ehrung
wurde glatt vergessen. Der Preis zu Corona-Zeiten: eine Kiste Corona.

Anders erging es dem Team Amsterdam. Hier dauerte es nicht lange, ehe vier Pimmel-Nasen aufgesetzt waren, um die Tages-Niederlage nochmal deutlich zu zeigen.

Dass es am Ende aber nicht um Sieg oder Niederlage ging, war jedem klar. Es war einfach ein schöner, erlebnisreicher Tag. Da muss es sogar nicht immer eine Tagestour sein, manchmal reicht auch schon ein Tages-Lager !

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Fußball-Dart und Weihnachtskutsche

Pünktlich zum Feste beendete die TIPLIGA das Jahr, wie üblich, mit der Weihnachtsfeier. Ausfälle gab es keine, alles war an Bord.

Zunächst hieß es ran an eine riesige Dart-Scheibe, die in den Hallen der Kempener Feuerwehr aufgestellt war und mit Bällen beschossen werden musste. Gespielt wurde -301- und der glückliche Gewinner hieß am Ende Olli, der mit den Filzbällen die Zahl als schnellster abgearbeitet hatte. Der Nörgler wäre nicht der Nörgler, hätte er auch diesmal über die Punktevergabe nicht genörgelt.

Tipps zur Bundesliga wurden eingeholt und traditionell nach einem Kurzgedicht mit Hinweisen, auch versucht, den Nikolaus zu erraten. Nur Achim lag richtig, der auf Guido Gipmans gesetzt hatte. Ansonsten waren noch Lutz Nebel, Winnie Priehsen und Mario Zone unter den vermuteten Kandidaten.

Die Location Feuerwehr erwies sich als top, denn hier durfte alles genutzt werden und mit Stehtischen, Bier und Schnittchen waren wir bestens ausgestattet. Sogar Jacken und Helme fürs Foto standen zur Verfügung.

Draußen vor den Toren schmückten Vera, Ira und Heike den inzwischen eingetroffenen Planwagen zu einer gemütlichen Weihnachtskutsche. Tannengrün, Kerzen und ein wenig weihnachtliche Dekoration reichten, um für eine feierliche Stimmung zu sorgen.

Noch feierlicher wurde es, als der Nikolaus mit seinem Knecht Ruprecht die Kutsche betrat. Sie hatten eine lange Wartezeit in Kauf nehmen müssen. Nicht zuletzt hielt die Kutsche 100 Meter vor den beiden noch einmal an, weil Oma dringend pinkeln musste.

Guido Gipmans las gekonnt aus dem goldenen Buche vor und Olaf Kunick als Knecht Ruprecht, erinnerte äußerlich an den Gitarristen von Guns and Roses. Schnell war er also zum Slash Ruprecht auserkoren.

Etliche Anekdoten des abgelaufenen Jahres begeisterten noch einmal: Achims missglückte Gravur des Pokals, Selims Neopren -und Ollis Borat-Anzug, Guvas Dauer-Kentern beim Kanupolo, Omas sehnlicher Wunsch Kolonne fahren zu wollen und Michis Verschicken von Videos an seine Tochter. Um nur einige zu nennen.

Es folgte eine Vorlesepause für den Nikolaus. Zu verdanken einer keifenden Alten, die nicht vom Parkplatz kam, weil das Gespann alles versperrte.

Heiter ging es nun ans Toastbrot-Essen und Korn-Trinken auf Zeit. Unfassbar hier Olaf Kunick mit 40 Sekunden. Der Rest lag immer über einer Minute. Und alles floss fleißig in die Wertung zum X-mas-Hero ein. So auch das Quiz 5 in 15. Nur 15 Sekunden, um zu einem Thema bestmöglich fünf Punkte zu holen. Die LIGA schlug sich wacker, mit Ausnahme des ständigen Borussia-Besuchers Michi, der lediglich einen einzigen Spieler des VFL nennen konnte.

Letztlich war es soweit. Es folgte nun das beliebte Würfelspiel 30, dass einmal mehr für ausgelassene Partylaune sorgte. Zeitlich passte alles ziemlich gut und wir waren nach einer Reise über Wachtendonk mit Pinkelpause beim Präsidenten, wieder in Kempen gelandet und begaben uns ins Wirtshaus zum Weihnachtsessen. Das Würfeln wurde hier beendet und als auch die Auswertung der Bundesliga bei Olli die höchste Punktzahl von allen brachte, konnte dem eh schon Führenden der X-mas-Hero nicht mehr genommen werden.

So wird Olli sich wohl in Kürze mal den gewonnenen Saunagutschein zu Gemüte führen. Olli scheint derzeit Ideallinie zu fahren, ist er ja aktuell auch noch Superliga-Tabellenführer.

Etwas schade, dass es dann mit den Kneipen „Treppchen“ und „Maulis“ einen zweigeteilten Ausklang der Feier gab. Es tat dem insgesamt sehr gelungenen Event jedoch keinen Abruch.

Merry Christmas !!!

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Der König von Mallorca

TIPLIGA erweitert Musik-Genre am Ballermann

Die TIPLIGA hat ihr kleines 35-jähriges Jubiläum auf der Partyinsel Mallorca hinter sich gebracht. Flüge und Unterkunft waren durch GUVA erledigt worden, danach nahm das Team MOM das Heft in die Hand.

Zu diesem Zeitpunkt konnten die Organisatoren noch nicht wissen, dass die TIPLIGA steil an einer musikalischen Karriere arbeitete. Am Vorabend vor der Tour saß der Präsident noch im Krankenhaus, da er sich beim Joggen seinen Fuß umschlug und Schlimmstes befürchtete. Bei der Abreise stellte sich jedoch schnell seine „Reisefähigkeit“ heraus.

Ein paar Tage später erwies sich MB als der „Fußkranke“, der auf dem Heimweg zum Hotel ebenfalls umknickte und fortan einen mächtig geschwollenen Fuß hatte.

Im Hotel Planet One kostete die LIGA vom feinsten, sowohl Essen, als auch Getränke. Alles im „Sparpaket“! Oma sei Dank, er hatte dieses Angebot noch rechtzeitig aufgestöbert.

Wir hatten eingecheckt und der erste Weg führte zum Strand, wo sofort der Verzehr von reichlich kaltem Büchsenbier auf dem Plan stand. Und die Suche nach Stefan Knops begann und wurde auch erfolgreich beendet. Er lag nur unweit unserer Stelle, wo er sich später auch mal blicken ließ, um ein gemeinsames Bierchen zu trinken.

Der Brenner aber war was anderes. Team MOM lud zum Badekappen-Schwimmen ein. Meeresgang und Badekappe waren nun ein verpflichtendes Duo, für das es bei der Suche nach dem „König von Mallorca“ auch Punkte gab. Die meisten Schwimmpunkte heimste GUVA, der Dauerschwimmer, ein.

Fürs anschließende Gruppenfoto stand Oma nicht mehr zur Verfügung, da sich sein Kreislauf meldete und er den Gang zurück ins Hotel vorzog. Das Abendessen nahmen wir im HOOTERS ein, wo zudem die Partie der Bayern gegen Belgrad lief.

Der erste Abend führte letztlich ins Oberbayern, doch er dauerte für die meistens nicht mehr so lange. Von Müdigkeit gezeichnet, rief nur noch das Bett. Auch das geplante Treffen mit Knopsi ging schief. Auch Selim und Präsi, als letzte Tippligisten des Abends, kapitulierten. Kurz zuvor hatten sich MB und Oma schon auf die Socken gemacht.

Am zweiten Tag wurde der Strandbesuch erst einmal zeitlich einiges nach hinten verschoben, denn draußen auf der Terrasse hatten wir eine gemütliche Ecke gefunden, in der Olli zum Quiz aufforderte. Dabei selbstverständlich leckeres, kühles Bier!

Am Strand saßen wir verbotenerweise auf der Mauer und die Playlist lief. Natürlich wieder mit Badekappe, rot-weiß, ging es alle Nase lang ab ins Meer. Dabei blieb es aber nicht.

Wir trafen einen St. Huberter Kegelklub, mit ein paar bekannten Gesichtern und waren regelrecht von deren Kellner begeistert, der seine Sache ausgesprochen gut machte. Auch wir profitierten davon und wurden reichlich bedient.

Der Rückweg führte zwangsläufig übers „Kölner“, wo wir uns wie vor fünf Jahren, wieder sauwohl fühlten. Ron erzählte von seinem Lebensweg und ein Fachsimpeln über Hardrock-Bands, war ebenfalls möglich. In der Kneipe konnte man sich wunderbar erholen, von den dutzenden Helmuts vom Strand, die alles in 80-% original verkauften.

Mit gleicher Truppe waren wir dann abends auf der Schinkenstraße zusammen, nachdem wir zuvor das 0:4-Debakel der Borussia gegen Wolfsberg miterleben mussten.

Der längste Aufenthalt galt diesmal der „Rutsche“, in der es aber tierisch heiß war. Und wer zu vorgerückter Stund` mit wem den Heimweg antrat, kann nur in seltenen Fällen passgenau recherchiert werden. Offensichtlich ist aber niemand K.o.-Tropfen oder klauenden Nutten zum Opfer gefallen.

So lagen auch die Wege des Tigers mit einer Strandbekanntschaft im Verborgenen. Er gab aber an, früh das Hotel erreicht zu haben. Alleine ?

Tag Drei am Ballermann hatte wieder dasselbe Vorhaben parat: Auf zum Strand, ran ans Büchsenbier und rein in die Badekappen. Auch eine Art Strand-Boccia, sowie gezielte Würfe in Rasierschaum verklebte Gesichter mit stinkenden Käseflips, sah die weitere Ermittlung des Malle-Königs so vor.

Zum pinkeln und punkten ab ins Meer, obwohl inzwischen bekannt war, dass sich beide Hai-Arten auch vor der Insel Mallorcas ausgebreitet hatten.

Für den Abend war das egal. Gemeinsam spielten wir ein nie endendes Minigolf. Es ging noch einmal zur Schinkenstraße, wo wir zunächst nicht ausreichend Platz hatten. Doch eine Eck-Kneipe bot freie Stehplätze und eine unglaubliche Inspiration, zur Gründung einer neuen Musikband, setzte ein:

Die Fisters of Mercy.

Genau Ollis Thema. Der Introvertierte hoffte wohl, dass auch dieser Abend irgendwann beendet ist, hatten wir doch mittlerweile gedanklich eine ganze CD aufgenommen, samt perversester Vorstellungen unserer Live-Auftritte. Im Oberbayern war dann noch Jürgen Milski zu bewundern …

Der vorletzte Tag stand im Zeichen der Ehrung des Königs von Mallorca. Achim war derjenige, der am Ende die Krone auf hatte und Jürgen Drews den Titel abjagen konnte. Unter anderem spielten wir dafür auch noch das lieb gewonnene Würfelsiel -30- am Tisch im Hotel. Oder besser gesagt, an drei Tischen, weil wir irgendwie immer weiter vorrückten.

Kurze Besuche im Mega-Park und Oberbayern folgten. Doch richtig gut wurde es am Ende noch einmal in der Rockkneipe Excalibur. Nicht mehr von allen besucht. Aber wer hier noch aufkreuzte, kam musikalisch auf seine Kosten. Ein geselliger später Abend.

Am Sonntag waren fünf harte Tage beendet, auf die wir so lange gespart hatten. Ohne Selim übrigens … aber das Sparen hatte sich gelohnt. Ein letzter morgendlicher Strandbesuch, ein Essen und Warten im Hotel und dann trat man die Heimreise an.

Ohne Präsi, der machte noch Urlaub mit Vera und ließ sich dafür direkt vor der Hoteltür abholen.

Es war eine tolle Jahresabschlusstour!

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Fahrrad-Rallye zum 35-jährigen Bestehen

Rad-Rallye 35 Jahre Tipliga

Haus Beyen in Kerken hieß der Startort für die Tagestour, zu der es anlässlich des 35-jährigen Bestehens der LIGA eine Rad-Rallye gab, gespickt mit Quiz-Aufgaben und einer Bierrallye. Urlaubsbedingt fehlte leider MB.

Nach leckerem Frühstück machten sich zwei 4-köpfige Teams, mit verkehrssicheren Rädern, von Kompassen geführt, mit Guva und Oma als jeweiligen Spielleiter, auf und traten gegeneinander an. Es handelte sich um die Teams „Ich dreh doch“ und „Ornella Motti“!

Die ersten Stationen waren quasi ein Kneipen-Dreieck in Aldekerk, wo ein Video zum Thema „Haiku“ gedreht wurde oder ein munteres Stöhnen als Tonaufnahme verlangt war.

Da darüber hinaus Gegenstände besorgt werden mussten, bot sich Zeit, um Alkohol zu trinken. Olli im Team „Ornella Motti“ suchte zwischendurch eine Tankstelle auf, um eine polnische Zeitung zu holen. Vergebens. Aber vieles gelang den Teams. Aufkleber von Feiglingen, eine Playlist deutscher Hits, Eissorten, Apfeltaschen, alte Quittungen u.v.m.! Entweder ins Buch hinein kleben oder sonst irgendwie sammeln.

Auch eine blonde Kellnerin hatte es beiden Teams angetan. Zwischendurch versorgten die Spielleiter die Rate-Truppen mit weiteren Aufgaben vom Handy aus. Eigens eine App wurde dazu installiert. Wie endet das schwedische Pokalfinale, galt es zu tippen.

Durch die grüne Landschaft hindurch, mit einem weiteren Stopp an einer kleinen Kapelle, in der es Bilder zu suchen gab, hieß das nächste Zwischenziel Eyller See. Davor auch noch der Eyller Forrest, wo zum Tanz aufgefordert wurde. Präsi tanzte Walzer mit der Freundin seines früheren Nachbarn. So klein ist die Welt. Achim, im zweiten Team, fand gleichfalls eine Tanzpartnerin.

Punkte aus der Tipliga-Historie wurden angesteuert. Am Eyller See trafen beide Teams dann wieder aufeinander und bei einer längeren Bierpause konnten Erlebnisse ausgetauscht werden. MB mit einer FC-Aufgabe war in die Rallye integriert.
Er weilte auf Formentera. Eine schwierige Mathematik-Aufgabe zu einem Autokauf, war ne Nummer für Olli.

Wieder auf die Räder gestiegen, radelten wir zum Präsidenten, wo zwei Kisten Bier als Proviant mitgenommen wurden, die der baldigen Bier-Rallye dienten. Davor war aber noch eine schöne Pause im Biergarten der Sandkaul angesagt.

An der Wachtendonker Burgruine jedoch blieben die Drahtesel für längere Zeit stehen, denn jetzt wechselte der Modus von `Rad` auf `Fuß`!

Einmal im Viereck und an der Paddeltankstelle Holleshof vorbei, folgten ein paar praktische Spielchen, wie das Streichholzpusten. Team „Ornella Motti“ zeigte sich dabei erfolgreicher. Auch Römpömpöm , Pringels Ploppen oder Wappen Malen mit dem Mund, sorgten für Stimmung und heiße Diskussionen.

Das Spiel „Autorennen“ an der Schnur und „Eierkarton“ waren mit im Programm und ein eine Runde Schiffe versenken, in der Variante des verzweifelten Olli gegen Michi.

Wieder an der Ruine angekommen, wurde notiert. Dann ging es weiter … die Truppen trennten sich wieder. Die einen zum Sportplatz Laerheide, die anderen zur Fluchtburg. Die Konzentration und auch die Kondition ließen nach. Für Markus Hoffmann, der am nächsten Tag arbeiten musste, folgte der angekündigte Ausstieg.

Vom Treffpunkt Meyendriesch wusste Spielleiter Guva nichts oder nichts mehr und so fanden beide Seiten erst wieder an der Fluchtburg zusammen ein. Man musste aber noch eine Rothaarige in den Chat setzen, an einem 80er-Musik-Quiz teilnehmen und aufgrund von Hinweisen berühmte Filme suchen.

Dann setzte der Endspurt nach Kempen ein, den man inzwischen aber auch herbeisehnte. Die Spielchen und Aufgaben sind nicht abschließend erwähnt, es fehlen noch welche. Angekommen im Wirtshaus, wurde es schnell wieder gemütlich.

Bei Haxe und sonstigen Speisen ließen wir es uns zum Abschluss noch einmal so richtig gut gehen, freuten uns, dass Olli Tour-Hero wurde, da sein Wunsch-Lied „Warum hast du nicht nein gesagt“ ertönte und staunten zu später Stund` noch über Kossi, der dreimal auf seinem Fahrrad zu uns zurückkehrte.

Auch Schmicko saß bei uns und plauderte und plauderte … Er konnte sich allerdings nicht mehr ganz so klar ausdrücken.
Er und seine Truppe hatten eine Bossel-Tour von Mülhausen nach Kempen hinter sich.

Bis tief in die Nacht ging es nicht. Alle waren kaputt von 30 Kilometern Fahrradfahrt, viel Alkohol und vielen Aufgaben. Machte aber nix weiter, denn es blieb ganztägig trocken und das Programm war abwechslungsreich. Die LIGA war um ein schönes Event reicher.

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Nach Heikos Wurf kam die Wende

Nach Heikos Wurf kam die Wende

Am 19. Verbandstreffen vom 18. Mai 2019, nahmen insgesamt 14 Leute teil.

PFB: Oma Müller, Achim Meyendriesch, Michael Stenzel, Selim Gega, Markus Brendel, Oliver Hirschler, Guido van de Lageweg und Dirk Heesen.

SFV: Kai Maihöfer, Stefan Knops, Michael Renz, Heiko Grabe, Achim Gaida
und Lars Bosserhoff.

Das diesmalige Treffen fand beim Segel- und Kanuklub WSV am de Witt-See in Leuth statt und bot nach der Begrüßung mit einem Kanupolo-Spiel ein weiteres Highlight der gemeinsamen Geschichte auf.

Bei angenehmen Temperaturen hatten sich irgendwann alle Spieler auf dem See eingefunden und Urs Heggen, der Schiedsrichter des Spektakels, wollte loslegen.

Er kam aber nicht dazu, weil bereits vor dem ersten Anpfiff vier Boote gekentert waren. Ein mühsames zur Seite schwimmen, Boot an Land ziehen und neu einsteigen, ging also der Spieleinweisung voraus.

Dann aber begannen 2x15 Minuten Kanupolo PFB gegen SFV. Ein Spielfluss war zunächst nicht zu erkennen, jeder war nur mit sich, seinem Boot und dem langen Ruder beschäftigt. Spitzenreiter blieb Guido, der 4 bis 5-mal umkippte und sich dann auch meistens nur noch an der eigenen Torstange festhielt.

Mit fortlaufender Zeit aber, setzten Geschick und Gefühl ein, so dass die zweite Halbzeit ansehnlicher wurde, als der erste Durchgang. Darin war der SFV nach einigen vergebenen PFB-Möglichkeiten, durch Achim Gaida mit 0:1 in Führung gegangen.

Die zweite Hälfte eröffnete der SFV offensiv und Heiko Grabe stand plötzlich alleine, unbedrängt vor dem PFB-Gehäuse. Er hätte der Matchwinner werden können, doch die 2.40m Höhe waren für Heiko quasi unerreichbar. Er schmiss
den Ball unters Netz.

Die Strafe folgte, denn mit Achim Meyendriesch glich der Gastgeber zum 1:1 aus. Aus dem Gewühl heraus, blieb Achim cool und verwandelte. Nun gelang es beiden Teams, nennen wir es mal, Angriffe zu starten und beide erspielten sich Chancen, die aber nicht genutzt wurden.

In der Schlussphase jubelte der PFB, denn Markus Brendel, geschickt freigespielt, behielt Nerven und sorgte für die 2:1-Führung. Mit seinem 2. Treffer machte Achim Meyendriesch dann den Sack zu, denn nach dem 3:1 verkündete Schiri Urs nur noch eine Restspielzeit von 2 Minuten.

Die Gaudi war beendet und beide Tipprunden doch sichtlich gezeichnet, aber zufrieden. Das hatte wirklich viel Spaß gemacht. Den meisten jedenfalls.

Bei schöner Kulisse am See, wurde die Folgezeit zum Ausruhen und Grillen genutzt. Selbstverständlich lief die Fußballbundesliga, in der es nach frühen Bayern-Toren nun wirklich nicht mehr spannend war.

Deshalb rückte das Resultat zwischen den beiden Borussen-Teams mehr und mehr in den Fokus. Dabei gab Knöpfchen bekannt, dass die SFV-Runde alleine 8x auf dem BVB setzte, der die Partie in Mönchengladbach am Ende mit 2:0 gewann.

Nach 4-jähriger Serie, nun das: Tipp-Sieg der Surrealisten und Schandtat durch den PFB. Au weia. Olli wurde als Tipp-Letzter auserkoren, den sehr knappen Badeanzug, den der SFV besorgt hatte, anzuziehen. Nach einem langen inneren Konflikt, fasste Olli sich ein Herz und zeigte, dass er einfach alles tragen kann. Bo-rat, war das ansehnlich.

Dann war Schluss mit lustig. Der PFB-Präsi erklärte seinen Vize, Oma Müller, zum Spielleiter der Kurzspiele „Minute to win it“!
Schon nach Spiel 1 wollte Oma aufgeben, weil seine Entscheidung zugunsten des PFB beim „Becher Stapeln“ übergangen wurde. Im Widerholungsduell sicherte sich der PFB-Präsi dann aber gegen Achim Gaida den ersten Punkt.

Im anschließenden „Matten-Rutschen“ glich der SFV aus. Die Dortmunder waren schon langsam, wurden von den Gladbachern in Sachen Schnecken-Tempo aber noch getoppt. Spannend blieb es im „Streichholz-Pusten“, wo der Gastgeber  16 Hölzer im Eimer unterbrachte, die Gäste 11. Prompt folgte aber der erneute Ausgleich zum 2:2 beim „Becher vom Tisch pusten“, wo es noch enger herging und sogar ein Entscheidungs-Pusten zwischen Oma und Majo hermusste.

Beide Verbände setzten nun den Joker beim „Tischtennisball-Stapeln“. Noch einmal in die Hütte verlagert, fand hier Rücken-an-Rücken ein zeitgleiches Duell statt. Laut, aufreibend, aber auch wieder spannend.

Das Duo Michi Stenzel und Achim Meyendriesch sicherte hier der eigenen Truppe den Punkt und aufgrund des Jokers, gesellte sich ein weiterer hinzu.

Auf dem Plan standen noch das „Büro-Tennis“ und das „Murmeln halten“. Gleicht der SFV durch zwei Siege noch auf 4:4 aus und darf dann selbst ein Entscheidungsspiel wählen ? Antwort: Nein !

Beim „Büro-Tennis“ machte der PFB es, in wieder spannenden Duellen, klar. Olli Hirschler und Dirk Heesen zeigten hier von allen das größte Talent, mit dem einfachen Trick, das Papier per Klemmbrett hoch in die Luft zu schleudern und so mehr Zeit zum Zielen zu behalten. Aber auch Majo war engagiert. So sehr, dass er sich eine leichte Zerrung holte. Das muss man beim Büro-Tennis erst mal schaffen.

Der Endstand lautete 5:2 für Phantasien und der Wanderpokal blieb in Reihen des Gastgebers. „Murmeln halten“ wurde noch mehrfach angeboten, jedoch aber abgelehnt.

Am Abend hatte Regen eingesetzt. Wir blieben in der Hütte, zur Siegerehrung und um den netten Ausklang des Tages durchzuführen. Die Gaida Sons als Champions-League-Sieger wurden geehrt, die Knops Pingels als SFV-Meister, die Gillette Hoffmann in Abwesenheit, als PFB-Meister.

Eine tolle Idee hatte Knöpfchen im Hinblick auf das nächstjährig anstehende Jubiläum. Irgendwo Party mit einer Übernachtung. So das ganz grobe Motto, das allen Beteiligten sehr gefiel.

Ein gelungener Saisonabschluss schloss seine Pforten und auf den nächsten darf man sich jetzt schon freuen. Selten: Aber nach Kempen wollte niemand mehr.

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Darklight-Minigolf und Video-Nikoläuse

Darklight-Minigolf und Video-Nikoläuse

Am 15. Dezember 2018, hieß es auf ins VENGA, um die Weihnachtsfeier mit Frühstück zu beginnen. Nicht komplett, denn MB saß noch beim Friseur und auch Selim fehlte. Er kehrte morgendlich erst einmal von einer Porsche-Party zurück und gesellte sich ab 11 Uhr ab Bahnhof Kempen zu uns. Eine Leistung!

Als MB im VENGA erschienen war, konnte die Fahrt nach Düsseldorf zum 3D-Darklight-Minigolf losgehen.

Bis dato hatte GUVA schon Fußball-Tipps und einen Tipp zum diesjährigen Nikolaus eingeholt. Jeder bekam wohl einen eigenen, was bei der Tippabgabe zu leichter Verwirrung führte.

Unterwegs im Zug floss schon ordentlich Weg-Bier und angekommen in der Landeshauptstadt ließ der Minigolf-Act noch etwas auf sich warten. Erst einmal begaben wir uns ins UERIGE, wo natürlich weiter getrunken, zum Chrismas-Hero aber auch Becher gestapelt worden. Präsi stapelte wie aus einem Guss und setzte sich damit an die Spitze.

Im Anschluss daran, folgte dann aber das 3D-Golfen, unterteilt in zwei Teams. Im Harmonie-Team lief alles glatt, in Team mit Albany und Oma kam es erwartungsgemäß zu Diskussionen. Selim hat wieder mal Regeln überhört und wunderte sich, wieso er nicht weiterspielen durfte.

Michi zeichnete sich in der Minigolfhalle, in der übrigens Bier getrunken werden durfte, als Bester aus. Zur Übernahme der Führung reichte es aber nicht, da Präsi sich als Zweitbester entpuppte.

Jetzt zurück zum Bahnhof und auf nach Kempen. Mit einem Weg-Bier versteht sich. Wieder in der Heimat angekommen, hatte die LIGA Hunger und der Grieche am Kuhtor wurde aufgesucht.

Für eine relativ kurze Zeit konnten wir den runden Tisch kriegen und es setzte eine Art Speed-Essen ein. Danach reichten einige Schritte, denn das nächste Ziel lautete Wohnung Markus Hoffmann.

Dort erläuterte GUVA, dass kein Nikolaus zur Tür hineinkommt, statt dessen bot er eine digitale Präsentation der Sonderklasse.

Für jeden einzelnen Tippligisten las per Videobotschaft ein anderer die zurückliegenden Anekdoten des Jahres vor. Oder auch mal zwei gleichzeitig, wie Vera und Heike für Michi. Jenny hatte Selim im Visier, Hussi bekam Olli und Ralf Meyendriesch seinen Bruder Achim. Aber der Brüller schlechthin war die Vorstellung des Mexikaners, bekannt aus YOUTUBE, zu dem GUVA einen Untertitel auf Oma Müller beisteuerte. Einfach geil. Unsere Lachmuskeln waren bis in den letzten Winkel gefordert.

Als das Spektakel nach einer Dreiviertelstunde beendet war, erhielt der Organisator berechtigtes Sonderlob und verteilte dann auch noch Geschenke an die Runde. Präsi legte Weihnachtsgebäck bei und nun wurde geblasen.

Mit aufzublasenden Luftballons mussten Pappbecher vom Tisch herunter gepustet werden. Hier war Oma unangefochten. Er projezierte quasi seine Sprachgeschwindigkeit in den Ballon.

Zum Endspurt ging es nun in die Stadt - genau gesagt ins Maulis. Auf der Zielgeraden zur Ermittlung des X-Mas-Hero, warteten noch Looping Lui und das immer beliebter werdende Würfelspiel 30.

Begleitet wurde der Wettbewerb von Bier, Bier, Bier und nochmal Bier und (siehe da) auch noch Korn mit Brause. Und er war spannend. Neben Präsi, waren mit Achim, Michi, Oma und dem Tiger, weitere Kandidaten im Rennen. Doch an diesem Abend zog das Staatsoberhaupt mit guten Ergebnissen im Looping Lui und dem Würfelspiel seinen Start-Ziel-Sieg eiskalt durch und freute sich am Ende über den Gewinn eines Amazon-Gutscheins.

„Dat Ding zieh ich durch“, so verspürte der Präsi eine magische Eingebung, die ihm zu sagen schien, heute kann es nicht schief gehen. Schief ging für Bruno die Ausweiskontrolle, die er dann sogleich in eine Runde „Kurze“ ummünzte.

Und es ging noch was anderes schief. Während wir zum „Finale“ der Weihnachtsfeier Platz genommen hatten, vermissten wir jemanden: Markus Brendel! Wo zum Donner war MB ? Er hatte gleichfalls das MAULIS erreicht, ging dort direkt zum Klo und fand uns nach seiner Rückkehr nicht mehr. Dabei waren wir lediglich an ihm vorbei, hinten in der Dart-Ecke gelandet.

Sein nächster Standort aber war dann das TREPPCHEN, wo wir ihn, allerdings deutlich später, mit zumindest noch drei Tippligisten wieder auftreiben konnten.

Michi, Guva, Albany, Tiger und Olli waren nicht mehr mit dabei. Sie hatten relativ früh die Segel gestrichen, dürften aber wie alle anderen, mit der Weihnachtsfeier sehr zufrieden gewesen sein.

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Das sieht doch schon mal gut aus

Eine Geschichte von zwei neuen Hai-Arten, einer Kiffer-Bude und der ständigen Angst operiert zu werden.

* * *

Als acht Erlebnis-Reisende der TIPLIGA am 13. September 2018, das Heimatland eines Mitstreiters, nämlich ALBANY, entdecken wollten, gingen sie noch vom reibungslosen Ablauf der Erlebnisreise aus.

Sie waren ausgestattet mit Future-Turnschuhen, aus eigenen Reihen gesponsert. Der Reisende Michi war deswegen hin und weg.

Sie waren motiviert durch Präsidenten-Verse, mit Empfehlung zu einer südländischen Einstellung, da der Reiseleiter als Chaot einzustufen war.

Sie kannten bereits ihre Zimmerbelegungen, die der Reisende Achim kundgetan und mit albanischen Fußballnamen betitelt hatte. Und sie waren musikalisch gut bestückt, dank reich gefüllter Playlist. Nur auf eines waren sie nicht vorbereitet: Auf Austrian Airlines!

Schnell schickten die Reisenden ihrem daheim gebliebenen Kumpel, dem Tiger, erste Tour-Fotos, die er prompt mit dem Satz kommentierte: „Ja das sieht doch schon mal gut aus“, was sich zum Leitspruch im beliebten Whats-App-Chat entwickelte.

Aber zurück zur Airline. Da der Flieger in Düsseldorf verspätet startete, schaute die Erlebnis-Reisegruppe, die sich noch durch den kompletten Wiener Flughafen samt Passkontrolle gehetzt hatte, wie die Rolltreppe am Anschlussflieger langsam zurückgezogen wurde.

Zwei Frustbier im Flughafen und ein Formel-1-Taxifahrer, der die Meute zum Hotel nach Rust fuhr, war die Folge. Das Hotel bot viel Komfort und sehr leckere Omeletts, von denen der Reisende Achim gleich drei verspeiste. ABER ES WOLLTE NIEMAND NACH RUST.

Ein Tag der Erlebnisreise war platt. Am Folgetag startete die erste Tirana-Maschine erst mittags und wieder mit Verspätung. Fassungslosigkeit in allen Köpfen, aber der Reisende Guva machte Mut mit dem Hinweis einer finanziellen Rückerstattung.

Die Reisegruppe hüpfte nach Ankunft in Tirana in einen Kleinbus, startete die Playlist und holte recht bald Bier heran. Ein erstes Tour-Gefühl. Kurz vor Erreichen Dhermis, folgte ein Abendessen in den Bergen. Lecker. Zuvor plädierte der Reisende Oma noch dafür, den Bierkonsum zu reduzieren, damit weniger gepinkelt wird. Quatsch!

Als Dhermi dann tatsächlich erreicht war, stellte man ironisch fest, dass das verdammt schnell ging. Einchecken, dann ein Promenadengang hin zu einer Art Disco-Terrasse mit scheiß Musik. Das war aber fast schon egal. Die Erlebnis-Reisegruppe setzte jetzt alles auf die drei folgenden Tagen.

… und sollte auch endlich belohnt werden !

Der herrliche nächste Tag startete mit Frühstück und dem Beginn des Albany-Wettbewerbes in Form von Tiger-Gedächtnis-Bingo. Ihm zu Ehren wurde also BINGO gespielt und gleich sollte der Reisende Präsi gefuscht haben. Weit gefehlt. Die betreffende Nr. 1 gab es nicht zweimal, sie wurde lediglich wieder in den Pott geschmissen und deshalb zweimal gezogen.

Das anschließende „Ich dreh doch“ (Flummi im Glas drehen), wurde vom Reisenden Olli falsch verstanden. Der Flummi sollte nicht auf ewig gedreht werden. Ein kurzer Zug an Ollis Arm beendete den Drehwurm.

Nun rüber zum Strand. Die Sonne lachte, das Wasser war glasklar, der Blick aufs Meer, den Sand und die Berge atemberaubend. Eine Bootstour wurde abgelehnt, statt dessen ein albanischer Bier-Esel, im Takt von einer Stunde, installiert und die Spielchen nahmen ihren Lauf. Oder man könnte sagen, sie blieben beim „Fäden ziehen“ erstmal stecken.

Die Ausführung war nicht mehr bekannt, so wurde aus einem geplanten Schnellspiel, ein Spektakel über den halben Nachmittag hinweg. Mit immer wechselnden Regeln. Bester Fädenzieher: der Reisende Achim.

Es folgten weitere Spielchen, wie Münzen Drehen, Löffel-Katapult und Münzen Werfen. Zwischendrin freute sich der größte Teil der Reisegruppe über den 2:1-Erfolg der Borussia über Schalke und jede Menge Goldtipps. Das alles beim Abendessen am Tisch und auf dem Weg zum nächsten Lokal.

Ausklang fand der zweite Dhermi-Abend genau dort: Auf der Terrasse des nächsten Lokals, wo munter das Würfelspiel -30- gespielt wurde und für wirklich „gute Lohne“ sorgte. Urlaubsstimmung pur!

Auf dem späten Heimweg stoppten die Reisenden Guva, MB und Präsi mit ihrem Reiseleiter Selim noch an der Kiffer-Bude am Strand. Der vollgedröhnte Inhaber freute sich so sehr über den späten Besuch, dass er seine Leute schnell ein Stück Strandweg abbrechen ließ, um das Lagerfeuer wieder zu entfachen. Dann reichte er auch schon die erste „Hooka“. Sehr zur Freude des Reisenden MB. In trauter Verbundenheit kiffte und paffte man miteinander. Ein Erlebnis!

Der dritte Dhermi-Tag, begann mit Frühstück und der Möglichkeit, am Quiz teilzunehmen. Ein paar Strategen verzichteten, die Mehrheit stieg ein und war erfolgreich. Der Erfolgreichste war der Reisende Guva. Oma aber wusste den schnellsten gemessenen Handballwurf mit 122 km/h. Respekt.

Beim Blatt Ansaugen war es wieder Guva, der die Bestmarke brachte, wogegen Selim, der Reiseleiter selbst, den Tampon-Lauf gewann.

Ja, ja. Zu diesem Zeitpunkt war er wieder zur Reisegruppe zurückgekehrt, nachdem er eine Dreiviertelstunde für `ne Tüte Bier unterwegs war. Aber stets in Sichtweite. Doch großes Lob: er regelte hier alles!

Zwar war die Erlebnis-Reisegruppe schwer spielerisch beschäftigt, doch keineswegs ausschließlich. Zeit bot sich genug, am Strand zu faulenzen und dabei den albanischen Gestalten zuzuschauen, die damit zu tun hatten, rings um die Reisegruppe herum, alles abzubauen.

Außerdem zog es die Gruppe sehr gerne ins Meer. Wegen des erquickenden Wassers - ja. Aber vielmehr spekulierte man auf die Dienste der neu entdeckten Hai-Art - dem Schwanzlutscher-Hai. Dummerweise war das Baden gleichermaßen mit einem Risiko verbunden.

Denn in exakt dem gleichen Meer, war zur gleichen Zeit auch der Arschficker-Hai unterwegs. Als der Reisende Oma zu seiner etwas weit hinausgeschwommenen Gruppe schwamm, ruckelte er plötzlich. Sofort vermutete man, dass hier die zweite Spezi zugeschlagen hatte: der Arschficker-Hai.

Zurück zwischen den Strand-Liegen, servierte jeder mal als Kellner. In entsprechendem Outfit versteht sich. Bester aller wurde der Erlebnisreisende Oma, der als einziger allen sieben Gästen das richtige Getränk ausschenkte. Zu beachten war dabei, dass nach der Bestellung die Plätze getauscht wurden. Prost: Jedes Mal ein halbes Bier.

Nicht das die Spiele schon aufregend genug waren, setzte mehrfach auch noch der „Warschau-Effekt“ ein, wie Spielleiter Präsi ihn wegen der gleichen Weise die Tabelle durcheinander zu wirbeln (vgl. Warschau 2017), nannte.

Am Strand oder in der Strandbar, endete das Abenteuer Dhermi und die Reisegruppe trat noch am selben Nachmittag den Rückweg nach Tirana an. Falsch, sogar einer mehr. Denn der Reiseleiter nahm noch einen Landsmann mit, der sich in Vlore als Ex-Knacki bei der Polizei melden musste.

Dass es sich hier um einen Drogenkriminellen handelte, schockte die Abenteuer-Truppe nicht. Im Gegenteil. Alle waren erleichtert, dass es sich nicht um einen Arzt handelte. Denn die ständige Angst operiert zu werden, um den Organ-Handel anzukurbeln, herrschte vor.

In Vlore bot der Reiseleiter das bislang schönste Ambiente. Nachdem er den Bus durch Marihuana-Berge (der Duft klebte in der Nase) steuerte, offenbarte sich auf dem Gipfel bei herrlichstem Meer- u. Berge-Blick ein Restaurant, wo die Abenteurer auf der Terrasse Platz nahmen.

Nach aufreibender Bestellung, musste man leider auf gezapftes Bier und Fisch verzichten. Diese Wünsche wurden durch Ziege und Lamm ersetzt.

Würfeln über 30 Sekunden machte den Reisenden Guva zum Albany-Sieger. Am nächsten Tag bekannt gegeben. Deutlich intensiver in Erinnerung blieb aber, der fehlerfreie Gesangsvortrag des ALBANY-Songs. Von Guido gesungen, von Selim gefilmt.

Am sehr späten Abend erreichte der Tross endlich Tirana. Im Bus mal eingepennt, gerädert und fertig, gingen alle von einem Absacker Nähe des Hotels aus. Insbesondere weil der Reiseleiter bei Mama schlafen wollte.

Es kam anders. Mit dem Balkanjungen an der Spitze, zeigte genau dieser seine Heimatstadt bei einem ausgedehnten Spaziergang durch Tirana mit der Endstation „Billionaire“. Dort nahm die Gruppe dann aber das endgültig letzte Getränk des Tages und philosophierte über Bettel- und Klaukinder, die am Eingang standen.

Der kommende Tirana-Morgen war mit einem Lauf im Viereck, nicht wirklich der Rede wert. Der Reisende Guva hatte sich hier eine Stunde mehr gegönnt. Das anschließende Café mit Bierverzehr, war da schon besser. Dann noch ein Einkaufszentrum und die Rückfahrt zum Flughafen.

Generell klappte die Rückreise ohne Vorkommnisse und es liefen die Hochrechnungen, wieviel Geld die Rückerstattung bringen wird. Zwischendurch wurde der Abenteurer MB immer wieder mal gefragt, wie der FC gespielt hat. Denn Sonntags rollte in Kölle der Ball, wo der phänomenale SC Paderborn mit 5:3 gewann.

In Düsseldorf endete das, was auch exakt so angekündigt worden war: Eine echte Erlebnisreise - und zwar eine sehr schöne!

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