Szene-Nachrichten im PFB
Vorschau aufs Pokalendspiel
In der 39. Austragung des PFB-Pokalfinales stehen sich die Schmitz Katzen und die Wefels Flyers, als amtierender Superliga-Meister, gegenüber. Für Wefels ist es die insgesamt 4. Endspielteilnahme, wovon gleich drei siegreich gestaltet wurden. 2003 mit 3:0 gegen Müller, 2008 mit 5:4 im Elfmeterschießen gegen Beenen und 2021 mit 2:1 gegen Stenzel.
Lediglich das Finale 2007 ging mit 0:3 gegen Hirschler verloren.
In der laufenden Pokalrunde hat es den 4-fachen Meister bisher eher glimpflich getroffen. Im Achtelfinale und im Halbfinale waren mit Eberharter und den Geparden Meyendriesch zwei Regionalligisten chancenlos. Die Resultate hießen 6:2 und 7:2. Im Viertelfinale setzten sich die Flyers mit 2:0 gegen Kossizin durch.
Sollte Wefels das Finale für sich entscheiden, hätte der Klub die zweitmeisten Pokal-Erfolge, hinter Rekordhalter Heesen Magics (11), zu verzeichnen. Trainer Johann van de Toeveningen kann auf den gesamten Kader zugreifen, denn kein Akteur ist verletzt oder gesperrt. Tom Fels, aus den eigenen Reihen, ist bislang erfolgreichster Pokaltorschütze mit fünf erzielten Treffern. Was sich theoretisch noch ändern kann.
Bei den Schmitz Katzen brennt man auf den zweiten Titel, nachdem die UA-Liga bereits vorzeitig gewonnen wurde.
Der Klub ist raketenhaft in Phantasien emporgeschossen. In der einzigen Zweitliga-Serie 2017/18 folgte der Direktaufstieg zur Superliga. Als Vierter allerdings begünstigt dadurch, dass die 2. Liga abgeschafft und die Superliga erweitert wurde.
Seither verweilt man im 8. Jahr im Oberhaus und hat mit drei Vize-Meisterschaften sowie einem dritten Platz, beachtliche Leistungen erbracht. Es resultierten vier Teilnahmen an der UA-Liga. In der „Ewigen Tabelle“, die bekanntlich auf Durchschnittswerte basiert, liegt der Klub fast schon sensationell auf dem 3. Rang.
Das Pokalendspiel erreichten die Katzen nun zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte. Dabei schalteten sie zuerst die Lageweger Bären, dann die Strucken Klopper und im Halbfinale die Heesen Magics aus. Bröselt man letztlich auch noch die persönliche Bilanz der Endspielteilnehmer auf, spricht diese für die Schmitzer. In insgesamt 12 Duellen gegen Wefels, war man 6-mal siegreich, bei 3 Niederlagen und 3 Unentschieden. Die Pokalbilanz ist mit je einem Sieg für Beide ausgeglichen.
In der laufenden Meisterschaft gab es zwei Aufeinandertreffen. In der Hauptrunde siegten die Katzen daheim mit 3:0 und in der Gruppe gelang ein 6:3-Auswärtserfolg. Sollte also den Schmitz Katzen der Pokalsieg gelingen, wäre es der 3. Sieg gegen Wefels in der Saison und eine neue Teilnahme an der UA-Liga.
Leroy Sahne (3. Gelbe Karte) steht dem Team nicht zur Verfügung, ansonsten kann Coach Tom Neber aus dem Vollen schöpfen. Von 1987/88 bis 2000/01 hieß die Austragungsstätte des Endspiels Köppeler Olympiastadion, seit 2001/02 findet das Finale in der Lageweger Vandeburg-Kampfbahn statt.