Szene-Nachrichten im PFB

Die Superliga vor der neuen Saison


VORSCHAU

Die Superliga startet in die 36. Spielzeit, die dritte mit 12 Klubs, die in dieser Form aber bereits schon wieder die letzte sein wird. Denn im Verband wurde eine Liga-Erweiterung auf 14 Mannschaften, beginnend ab der Serie 2022/23, beschlossen.

Dies bedeutet, dass in der jetzt anstehenden Serie ein relativ entspannter Abstiegskampf läuft, da es keinen Direktabsteiger gibt. Lediglich der Saison-Letzte muss gegen den Dritten der Aufstiegsrunde in die Relegation, womit faktisch ein Team absteigen kann.

Die neue Saison ist mit Spannung zu erwarten. Wird der Überraschungsmeister Brendeler Smurfers wieder mitmischen oder gar den Titel verteidigen ? Bleibt die Bresche Hußmanns so stark wie in vergangener Serie, so dass es diesmal zum Gewinn der Meisterschaft reicht ?

Wie schlagen sich die Kultklubs Gillette Hoffmann und Lageweger Bären, die nach nur einem Jahr Pause, zurück sind im PFB-Oberhaus. Beäugelt werden auch die Brendeler Rednex, die zuletzt 2007-08 in der Zweiten Liga gastierten und vor sage und schreibe 23 Jahren zuletzt in der Superliga. Zwei Lokalderbys mit den Brendeler Smurfers stehen an.

Können die Stöcker Snobs noch einmal so eine glänzende Saison spielen und wann endet die Durststrecke der Heesen Magics, die jetzt bereits acht Jahre lang keinen Meistertitel mehr holen konnten. Welche Klubs ziehen in die UA-Liga ein ?.

Die neue Spielzeit 2021/22, wird die Fragen selbstverständlich beantworten.



STATEMENTS DER TRAINER

Frank Baumann (Brendeler Rednex)

Nach unserer souveränen Leistung in der Aufstiegsrunde sind die Erwartungen im Klub hoch. Zudem ist allen klar, dass wir mit den Brendeler Smurfers als amtierenden PFB-Meister, derzeit nur die Nr. 2 in der Stadt sind. Aber wir gehen die Aufgaben optimistisch an.

Toni Polster (Eberharter Krähen)

Unser Saisonziel ist erneut das Erreichen der Play-Off-Runde. Wenn dieses Ziel geschafft ist, gilt jedes Duell als ein wichtiges zum Erreichen des dritten Tabellenplatzes und damit der Qualifikation für die UA-Liga. Wir haben eine hungrige Mannschaft, die die gesteckten Ziele erreichen kann.

Pep Guardiola (Heesen Magics)

Die Ära von Arthur Penis ist mit dem Ende seiner zweiten Amtszeit nun endgültig Geschichte. Mein Name wird hier mit dem Neuaufbau und der Weiterentwicklung in Verbindung gebracht. Und letztlich auch mit dem Gewinn der nächsten Meisterschaft, die mittlerweile schon acht Jahre zurückliegt.

Hans-Hermann Heimes (Lageweger Bären)

Ich kenne den Verein so gut wie meine eigene Westentasche. Ich weiß ganz sicher, dass der Abstieg vergangene Saison ein echter „Betriebsunfall“ war, aber natürlich alle sehr getroffen hat. Schnee von gestern, denn wir sind zurück und werden in der Liga schnell wieder für Furore sorgen.

Jürgen Klopp (Hirschler Hühnchen)

Wir in Hirschler freuen uns auf die nächste Serie, denn wir haben mit unserem eingespielten Team eine echte Chance, besser abzuschneiden, als in der vergangenen Saison. Die Mannschaft muss ihr Potential dazu jedoch deutlich mehr ausspielen, woran ich mit aller Finesse arbeite.

Tschik Chaikowski (Bresche Hußmanns)

Es gibt wohl keinen Klub in Phantasien, der sich so rasant schnell einen Namen gemacht hat, wie unserer. In 6 Jahren Zugehörigkeit, bereits den Liga-Cup und die UA-Liga gewonnen, zuletzt die Vize-Meisterschaft. Logisch, dass wir in dieser Spielzeit das Ziel verfolgen, die Schale nach Hußmanns zu holen.

Ewald Lienen (Brendeler Smurfers)

Was wollen wir mehr: Wir gehen als amtierender Meister ins Rennen und zudem versüßen uns zwei Lokalderbys gegen die Rednex noch den Geschmack. Unser Titelkunststück zu wiederholen, dürfte unglaublich schwer sein. Allerdings haben wir ein kompaktes und technisch versiertes Team. Es könnte noch einmal klappen.

Hansi Flick (Stöcker Snobs)

In der Superliga begeben wir uns immer auf eine Achterbahnfahrt. Mal entrinnen wir knapp dem Abstieg, dann fehlt nur ein Stück zum Gewinn der Meisterschaft. Wir müssen also ganz einfach mehr Kontinuität erreichen, damit wir langfristig in der oberen Region der Liga zu finden sind.

Jupp Derwall (Stenzel Socks)

Ich bin hier schon lange Jahre Trainer, doch die Erfolgsstory der letzten Jahre hat mich stolz und glücklich gemacht. Ich sehe genügend gute Spieler im Kader, die an dieser Geschichte weiterarbeiten können. Solange ich mich selbst gesund und fit fühle, möchte ich den Job hier noch machen.

Hans Janssen (Kossizin Haie)

Es war zuletzt wieder knapp, doch wir behaupteten uns in den Play-Downs und sicherten die Klasse. So gesehen erhoffe ich mir für die neue Spielzeit mehr Offensivgeist in unserem Spiel, den das Team zuletzt vermissen ließ. Mit etwas mehr Mut zum Risiko ist dann vielleicht auch mal das Erreichen der Play-Offs drin.

Pass Up (Gillette Hoffmann)

Unsere Mannschaft spielt einen hervorragenden Konterfußball, der aber auch ins Rollen kommen muss. Ich glaube, dass wir in der Superliga gute Ergebnisse erzielen werden, aber unserer Spielweise geschuldet, auch das ein oder andere Mal Lehrgeld zahlen werden. Egal, denn wichtig ist auch der Spaß am Spiel.

Tom Neber (Schmitz Katzen)

Mit dem Verlauf der Schlussphase der vergangenen Saison konnte ich mich natürlich nicht zufriedengeben. Der Klassenerhalt war zwar nie in Gefahr, doch ich sehe meine Mannschaft mit ihren Qualitäten eher in der oberen Hälfte der Liga und genau da wollen wir diesmal auch hin.


DAS TRANSFERGESCHÄFT

Ob es vor der neuen Saison wirklich spektakuläre Spielerwechsel gegeben hat, ist schlicht mit einem Wort zu beantworten: Nein !

Heimkehrer Marko Astronautovic, aus Hirschler zurück bei den Eberharter Krähen, könnte in diesem Zusammenhang gerade mal genannt werden.

Dafür verlieren die Krähen mit Charles Embokko ein junges, wichtiges Talent in Richtung Stöcker Snobs. Von dort wiederum wechselt Gaylord Fucker zum Meister Brendeler Smurfers.

Vize-Meister Bresche Hußmanns hat sich die Dienste des 20-jährigen Heinz Öl von den Heesen Magics gesichert und der Rekordmeister hingegen holte Jules Capulet von den Hirschler Hühnchen.

Ansonsten setzen fast alle Klubs auf die eigene Talentschmiede oder warten auf den noch folgenden Transfermarkt in der Winterpause.